{"id":8409,"date":"2015-04-14T10:32:35","date_gmt":"2015-04-14T08:32:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=8409"},"modified":"2015-04-14T10:32:35","modified_gmt":"2015-04-14T08:32:35","slug":"jugendliche-fit-machen-fuer-start-ins-berufsleben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=8409","title":{"rendered":"Jugendliche fit machen f\u00fcr Start ins Berufsleben"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Jugendliche fit machen f\u00fcr Start ins Berufsleben<br \/>\n11,2 Millionen Euro Bundesmittel im kommenden Schuljahr f\u00fcr das neue \u00dcbergangssystem &#8222;Kein Abschluss ohne Anschluss&#8220;<\/p>\n<p>Nordrhein-Westfalen setzt seit drei Jahren auf eine umfassende und praxisbezogene Berufsorientierung, die ab dem Schuljahr 2018\/19 fl\u00e4chendeckend in allen Schulen des Landes angeboten werden wird. Der Bund unterst\u00fctzt das Land Nordrhein-Westfalen finanziell bei seinem Landesvorhaben &#8222;Kein Abschluss ohne Anschluss&#8220; bis 2018 mit bis zu 60 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Thomas Rachel MdB, Parlamentarischer Staatssekret\u00e4r aus dem Bundesbildungsministerium, hat den Staatssekret\u00e4ren Ludwig Hecke (NRW-Schulministerium) und Dr. Wilhelm Sch\u00e4ffer (NRW-Arbeitsministerium) heute einen entsprechenden Bewilligungsbescheid \u00fcber 11,2 Millionen Euro f\u00fcr das Schuljahr 2015\/2016 \u00fcbergeben. Damit sollen Potenzialanalysen und Berufsfelderkundungen f\u00fcr Jugendliche erm\u00f6glicht werden &#8211; beides sind wichtige Elemente des nordrhein-westf\u00e4lischen Berufsorientierungsangebotes in Schulen. Die Mittel stammen aus dem Bundesprogramm f\u00fcr Berufsorientierung des Bundesministeriums f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF). Das Geld wird im Rahmen einer bestehenden Sondervereinbarung zwischen dem Bund und dem Land NRW in das Landesvorhaben &#8222;Kein Abschluss ohne Anschluss&#8220; integriert.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=2831\" rel=\"attachment wp-att-2831\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2831\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/schule-300x187.jpg\" alt=\"schule\" width=\"300\" height=\"187\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/schule-300x187.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/schule.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#8222;Potenzialanalyse und Berufsfelderkundungen vermitteln den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern fr\u00fchzeitig Perspektiven f\u00fcr ihre berufliche Zukunft und motivieren hierdurch auch ihr schulisches Engagement. Damit werden Schul- und Ausbildungsabbr\u00fcche vermieden&#8220;, erkl\u00e4rte der Parlamentarische Staatssekret\u00e4r Rachel die Zielsetzung des Berufsorientierungsprogramms des BMBF.<\/p>\n<p>Den nordrhein-westf\u00e4lischen Ansatz erl\u00e4uterte Staatssekret\u00e4r Dr. Wilhelm Sch\u00e4ffer: &#8222;Mit Unterst\u00fctzung aus dem Berufsorientierungsprogramm des Bundesministeriums f\u00fcr Bildung und Forschung wird die Landesregierung den im Ausbildungskonsens beschlossenen Weg des Umbaus des \u00dcbergangssystems Schule-Beruf NRW konsequent weitergehen. Wir wollen gemeinsam daf\u00fcr sorgen, dass jede und jeder Jugendliche einen \u00e2\u0080\u009aAnschluss an den Abschluss&#8216; erh\u00e4lt und so eine Ausbildungsgarantie erm\u00f6glichen. Der Bildungsweg soll ohne Warteschleifen in eine Ausbildung m\u00fcnden k\u00f6nnen.&#8220; Alle 53 Kommunalen Koordinierungsstellen in NRW haben seit dem letzten Jahr ihre Arbeit in dem Landesvorhaben &#8222;Kein Abschluss ohne Anschluss&#8220; aufgenommen. Im Schuljahr 2015\/2016 werden mehr als 140.000 von 170.000 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der 8. Jahrgangsstufe daran teilnehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ludwig Hecke, Staatssekret\u00e4r im NRW-Schulministerium, betonte: &#8222;Wir wollen Jugendliche fit machen f\u00fcr Beruf und Studium. Wer seine St\u00e4rken und Interessen kennt, kann eine gut begr\u00fcndete Berufswahlentscheidung treffen. Das Programm des Bundes tr\u00e4gt dazu bei, dass alle Jugendlichen eine realistische Anschlussperspektive f\u00fcr die Zeit nach der Schule entwickeln k\u00f6nnen.&#8220;<br \/>\nDas Land NRW investiert aus dem Schulhaushalt 2015 rund 10,5 Millionen Euro f\u00fcr die erforderlichen Lehrerressourcen und aus dem Sozialhaushalt 20 Millionen Euro \u00a0f\u00fcr die kommunale Koordinierung.<\/p>\n<p>Das neue \u00dcbergangssystem Schule-Beruf NRW sieht vor, dass ab Klasse 8 alle Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler eine verbindliche, systematische Berufs- und Studienorientierung erhalten. Neben der Ermittlung und F\u00f6rderung von Potenzialen und berufsrelevanten Kompetenzen geh\u00f6ren dazu vor allem gezielte Praktika in Betrieben, um verschiedene Berufsfelder zu erkunden und eine kompetente Berufs- und Studienwahlentscheidung zu erm\u00f6glichen. Dies geschieht in NRW in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit.<br \/>\nDie Bundesagentur f\u00fcr Arbeit ist gr\u00f6\u00dfter finanzieller Partner in NRW und investierte alleine im Jahr 2013 \u00fcber 319 Millionen Euro f\u00fcr Ma\u00dfnahmen am \u00dcbergang Schule-Beruf. &#8222;Pr\u00e4ventive Angebote in der Schule sind erfolgreicher und wirtschaftlicher als ein aufw\u00e4ndiger Reparaturbetrieb&#8220;, sagte Christiane Sch\u00f6nefeld, Vorsitzende der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der NRW-Regionaldirektion der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit. &#8222;Eine klare, realistische Berufsperspektive nach der Schule &#8211; sei es in Ausbildung oder Studium &#8211; muss das Ziel sein. Nur so k\u00f6nnen wir den Fachkr\u00e4ftebedarf langfristig sichern. Aus diesem Grund beteiligen auch wir uns mit \u00fcber 25 Millionen Euro in Form von pr\u00e4ventiven Ma\u00dfnahmen schon in der Schule und begr\u00fc\u00dfen \u00e2\u0080\u009aKein Abschluss ohne Anschluss&#8216; als gemeinsames Zukunftsprojekt f\u00fcr die kommenden Jahre.&#8220;<\/p>\n<p>Das Berufsorientierungsprogramm des Bundesbildungsministeriums, aus dessen Topf die Mittel stammen, ist Bestandteil der Initiative &#8222;Bildungsketten&#8220;. Sie verfolgt das Ziel, die verschiedenen F\u00f6rderinstrumente der Berufsorientierung miteinander zu verzahnen und so pr\u00e4ventiv und ganzheitlich den Bildungserfolg junger Menschen zu sichern.<\/p>\n<p>Informationen zum neuen \u00dcbergangssystem Schule-Beruf NRW erhalten Sie unter www.keinabschlussohneanschluss.nrw.de sowie unter www.berufsorientierung-nrw.de und unter dem Stichwort &#8222;Ausbildung&#8220; unter: www.arbeit.nrw.de. Weitere Informationen zum Berufsorientierungs-Programm erhalten Sie unter: www.berufsorientierungsprogramm.de<\/p>\n<p>Quelle: bmbf.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Jugendliche fit machen f\u00fcr Start ins Berufsleben 11,2 Millionen Euro Bundesmittel im kommenden Schuljahr f\u00fcr das neue \u00dcbergangssystem &#8222;Kein Abschluss ohne Anschluss&#8220; Nordrhein-Westfalen setzt seit drei Jahren auf eine umfassende und praxisbezogene Berufsorientierung, die ab dem Schuljahr 2018\/19 fl\u00e4chendeckend in allen Schulen des Landes angeboten werden wird. 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