{"id":8055,"date":"2015-01-24T08:26:49","date_gmt":"2015-01-24T07:26:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=8055"},"modified":"2015-01-27T10:53:10","modified_gmt":"2015-01-27T09:53:10","slug":"ausgaben-fuer-forschung-und-entwicklung-auf-hohem-niveau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=8055","title":{"rendered":"Ausgaben f\u00fcr Forschung und Entwicklung auf hohem Niveau"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Ausgaben f\u00fcr Forschung und Entwicklung auf hohem Niveau<br \/>\nPositive Entwicklung gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen \/ Wanka: &#8222;Mit Anstrengungen nicht nachlassen, Bund verst\u00e4rkt Innovationsf\u00f6rderung&#8220;<\/p>\n<p>Im Jahr 2013 sind die Ausgaben f\u00fcr Forschung und Entwicklung (FuE) in Deutschland gegen\u00fcber dem Vorjahr um 1,3 Prozent auf fast 80,2 Milliarden Euro gestiegen. Die FuE-Ausgaben der Hochschulen (plus 3,2 Prozent)\u00a0 sowie der au\u00dferuniversit\u00e4ren Forschungseinrichtungen (plus 6,7 Prozent) wuchsen erneut deutlich an, die Ausgaben der deutschen Wirtschaft verblieben im Jahr 2013 etwa auf dem Niveau des Vorjahres bei 53,6 Milliarden Euro. Dies zeigt die heute ver\u00f6ffentlichte FuE-Erhebung f\u00fcr den Wirtschaftssektor des Stifterverbandes f\u00fcr die Deutsche Wissenschaft.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=7477\" rel=\"attachment wp-att-7477\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7477\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P1020626-300x225.jpg\" alt=\"P1020626\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P1020626-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P1020626.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Damit liegt der Anteil von Ausgaben f\u00fcr Forschung und Entwicklung am Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland bei 2,85 Prozent. Der Grund f\u00fcr diesen niedrigeren Wert der FuE-Intensit\u00e4t im Vergleich zu 2012 liegt in erster Linie an der Umstellung des Europ\u00e4ischen Systems Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG 2010), die von allen EU-Mitgliedsstaaten im Herbst 2014 durchgef\u00fchrt wurde. Damit werden FuE-Anstrengungen gesamtwirtschaftlich aufgewertet und endlich als Investitionen auch f\u00fcr das BIP anerkannt. Das BIP steigt dadurch um etwa drei Prozent. Dieser Anstieg f\u00fchrt aber dazu, dass sich Deutschland rein rechnerisch leicht vom angestrebten und nach alter Berechnung praktisch erreichten Ziel entfernt hat, drei Prozent des BIP f\u00fcr Forschung und Entwicklung auszugeben.<\/p>\n<p>&#8222;Forschung und Entwicklung sind eine wichtige Voraussetzung f\u00fcr die wirtschaftliche Entwicklung und den Wohlstand unseres Landes. Auch wenn in Deutschland die Ausgaben 2013 weiter gestiegen sind, zeigt doch der gebremste Anstieg der Ausgaben in der Wirtschaft, dass wir mit unseren Anstrengungen hier nicht nachlassen d\u00fcrfen&#8220;, sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka. &#8222;F\u00fcr 2014 hat die Bundesregierung \u00fcber alle Ressorts trotz enger Haushaltsvorgaben 14,63 Milliarden Euro f\u00fcr Forschung und Entwicklung veranschlagt. Das bedeutet eine Steigerung von mehr als 60 Prozent seit 2005. Auch f\u00fcr 2015 sind im Bundeshaushalt an dieser Stelle weitere substantielle Steigerungen vorgesehen.&#8220;<\/p>\n<p>Forschung und Entwicklung sind eine bedeutende Basis f\u00fcr die Innovationsleistung der Wirtschaft insgesamt, die auch noch andere innovationswirksame Ausgaben der Unternehmen umfasst. Dies zeigen die heute ebenfalls ver\u00f6ffentlichten Ergebnisse der Innovationserhebung des Zentrums f\u00fcr Europ\u00e4ische Wirtschaftsforschung (ZEW), die \u00fcber die FuE-Erhebung hinaus die Umsetzung von Aktivit\u00e4ten im Bereich Forschung und Entwicklung im Fokus hat. Demnach wendeten die Unternehmen im Jahr 2013 im Innovationsbereich 5,3 Prozent mehr auf als im Vorjahr. Die gesamten Innovationsausgaben stiegen auf 144,6 Milliarden Euro an. Zu den Innovationsausgaben z\u00e4hlen nach dieser Berechnung neben den reinen FuE-Ausgaben auch Mittel f\u00fcr Marketing, Vertrieb und die Konzeption von neuen Produkten und Prozessen sowie Investitionen in neue Anlagen im Zusammenhang damit. Insbesondere die Unternehmen in den forschungsintensiven Wirtschaftszweigen wie dem Fahrzeugbau, dem EDV- und Telekommunikationsbereich oder der Elektro-, Chemie- und Pharmaindustrie haben ihre Ausgaben f\u00fcr Forschung und Entwicklung deutlich erh\u00f6ht und damit den Anstieg der Innovationsausgaben im Jahr 2013 ma\u00dfgeblich getragen.<\/p>\n<p>Obwohl der gr\u00f6\u00dfte Teil der Forschungs- und Innovationsaktivit\u00e4ten von gro\u00dfen Unternehmen geleistet wird, zeigen sowohl die Erhebung des Stifterverbandes als auch die Innovationserhebung des ZEW, dass es insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) positive Tendenzen gab. 2013 wuchsen die FuE-Ausgaben der KMU (unter 500 Besch\u00e4ftigten) \u00fcberdurchschnittlich um etwa 4,6 Prozent gegen\u00fcber 2012 an. Ihre Innovationsausgaben stiegen um 4,9 Prozent an. Diese Entwicklung gilt es zu stabilisieren.<\/p>\n<p>&#8222;Um kleine und mittlere Unternehmen zu st\u00e4rken, bauen wir nicht nur auf unser etabliertes und bew\u00e4hrtes System der Innovationsf\u00f6rderung. Mit der neuen Hightech-Strategie wollen wir auch andere Wege einschlagen und innovative Formate auf den Weg bringen&#8220;, sagte Forschungsministerin Wanka. &#8222;So nehmen wir zum Beispiel die F\u00f6rderung von Pilotanlagen und Pilotanwendungen in den Blick, die auch in Verb\u00fcnden unterschiedlichster Partner entstehen k\u00f6nnen. Hier k\u00f6nnen und sollen vor allem die kleinen und mittleren Unternehmen profitieren.&#8220;<\/p>\n<p>Im europ\u00e4ischen Vergleich ist die Innovationsleistung der deutschen Wirtschaft weiterhin als sehr hoch einzustufen. Der Ende 2014 ver\u00f6ffentlichte Community Innovation Survey der Europ\u00e4ischen Kommission zeigt, dass Deutschland beim Anteil der Unternehmen, die erfolgreich Produkt- oder Prozessinnovationen einf\u00fchren konnten, sowie bei der H\u00f6he der Innovationsausgaben gemessen am Umsatz jeweils auf dem ersten Platz liegt. Insgesamt wurden rund 40 Prozent der europ\u00e4ischen Innovationsausgaben von deutschen Unternehmen geleistet. Diese Spitzenstellung wird auch durch das j\u00fcngst von der Europ\u00e4ischen Kommission ver\u00f6ffentlichte &#8222;2014 EU Industrial R&amp;D Investment Scoreboard&#8220; untermauert. Im europ\u00e4ischen Raum sind unter den besten zehn Unternehmen f\u00fcnf deutsche zu finden.<\/p>\n<p>Die hier vorgestellten Zahlen stammen aus den j\u00e4hrlichen Erhebungen des Stifterverbandes f\u00fcr die Deutsche Wissenschaft sowie des Zentrums f\u00fcr Europ\u00e4ische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. Beide Erhebungen werden vom Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Weitere Informationen unter: http:\/\/www.bmbf.de\/de\/25161.php<\/p>\n<p>N\u00e4heres zu den Ergebnissen der FuE-Erhebung finden Sie unter http:\/\/www.stifterverband.info\/presse\/pressemitteilungen\/2015_01_23_fue\/index.html<\/p>\n<p>Den vollst\u00e4ndigen Indikatorenbericht zur Innovationserhebung finden Sie unter http:\/\/ftp.zew.de\/pub\/zew-docs\/mip\/14\/mip_2014.pdf<\/p>\n<p>Quelle: bmbf.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Ausgaben f\u00fcr Forschung und Entwicklung auf hohem Niveau Positive Entwicklung gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen \/ Wanka: &#8222;Mit Anstrengungen nicht nachlassen, Bund verst\u00e4rkt Innovationsf\u00f6rderung&#8220; Im Jahr 2013 sind die Ausgaben f\u00fcr Forschung und Entwicklung (FuE) in Deutschland gegen\u00fcber dem Vorjahr um 1,3 Prozent auf fast 80,2 Milliarden Euro gestiegen. 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