{"id":7684,"date":"2014-10-09T08:28:33","date_gmt":"2014-10-09T06:28:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=7684"},"modified":"2014-10-09T08:28:33","modified_gmt":"2014-10-09T06:28:33","slug":"mensch-und-technik-hand-in-hand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=7684","title":{"rendered":"Mensch und Technik Hand in Hand"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Mensch und Technik Hand in Hand<br \/>\nForschungsprojekte erleichtern den Alltag im Alter \/ Wanka: &#8222;Neue Technologien f\u00fcr gesundes und selbstbestimmtes Leben&#8220;<\/p>\n<p>Bundesforschungsministerin Johanna Wanka hat heute in Berlin zwei Forschungsverb\u00fcnde gestartet, deren Entwicklungen den Alltag im Alter erleichtern sollen. Der Bedarf an technischer Unterst\u00fctzung ist gro\u00df. Bereits im Jahr 2030 wird fast ein Drittel der Menschen in Deutschland \u00e4lter als 65 Jahre sein. Im Mittelpunkt der neuen Innovationscluster BeMobil und KogniHome in Berlin und Bielefeld steht die Frage, wie sich unterst\u00fctzende, mitdenkende und vertrauensw\u00fcrdige technische Systeme f\u00fcr den Alltag realisieren lassen.<\/p>\n<p>&#8222;Nicht alles, was technisch m\u00f6glich ist, stellt im Alltag auch tats\u00e4chlich eine Hilfe dar. Das erfahren besonders \u00e4ltere Menschen zu oft. Uns muss es daher gelingen, dass sich die Technik dem Menschen altersgerecht anpasst&#8220;, sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka. Der Bund werde ganz gezielt Technologien f\u00f6rdern, die sich an den Bed\u00fcrfnissen der Menschen im Alter orientieren.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=6933\" rel=\"attachment wp-att-6933\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-6933\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/elektroschrott-300x225.jpg\" alt=\"elektroschrott\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/elektroschrott-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/elektroschrott.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Umfragen ergaben, dass mehr als drei Viertel der 65- bis 85-J\u00e4hrigen m\u00f6glichst lange in ihrem eigenen Haus oder in ihrer eigenen Wohnung bleiben wollen. Das Projekt KogniHome setzt hier an und erforscht, wie mit neuen Technologien der Wohnalltag erleichtert werden kann. So unterst\u00fctzt Billie, als digitaler Ansprechpartner, Senioren mit kognitiven Beeintr\u00e4chtigungen bei allt\u00e4glichen Aufgaben. Er erinnert an bevorstehende Termine, hilft bei der Tagesplanung oder l\u00e4dt auf Wunsch zur Videotelefonie mit Freunden und Verwandten ein. Billie bietet als Avatar gegen\u00fcber einer blo\u00dfen Stimme f\u00fchlbar erweiterte Kommunikationsm\u00f6glichkeiten: er soll mit Mimik und Gestik den Dialog um wichtige nichtverbale Information erg\u00e4nzen, etwa durch Blick und Bewegung verdeutlichen, von welchem Objekt er gerade spricht. Die N\u00fctzlichkeit solcher sozialer Funktionen technischer Systeme bildet einen wichtigen Teil der Forschungsarbeiten von KogniHome. &#8222;Wir werden \u00e4lter und wollen ! l\u00e4nger in den eigenen W\u00e4nden wohnen bleiben. Intelligente Technik kann und muss das erm\u00f6glichen. Wir wollen ein gesundes und selbstbestimmtes Leben im Alter erreichen&#8220;, so Wanka.<\/p>\n<p>Das Forscherteam von BeMobil entwickelt einen technischen Physiotherapeuten, der den Menschen rund um die Uhr begleiten und in der Bewegungstherapie unterst\u00fctzen kann. So soll eine neuartige Orthese, ein intelligentes medizinisches Hilfsmittel, motorisch eingeschr\u00e4nkten Menschen k\u00fcnftig dabei helfen, die eigenst\u00e4ndige Bewegungsf\u00e4higkeit und Alltagsmobilit\u00e4t wiederzuerlangen. Die neue Orthese erfasst dabei die Bewegungen des Patienten und erkennt nachteilige Verhaltensmuster, die zu St\u00fcrzen oder Folgeerkrankungen f\u00fchren k\u00f6nnen. Der Patient erh\u00e4lt dann gezielt R\u00fcckmeldungen und Hilfestellungen mit dem Ziel einer motorischen Lernsteigerung. So k\u00f6nnen passgenaue Motivationskonzepte und verhaltenstherapeutische Strategien auch im Zusammenwirken mit dem behandelnden Arzt erstellt werden.<\/p>\n<p>Neben Alltagstauglichkeit und Nutzerfreundlichkeit werden in den neuen Clustern auch ethische und rechtliche Fragestellungen untersucht, beispielsweise zum Datenschutz. Durch diesen integrierten und interdisziplin\u00e4ren Ansatz, der die Nutzerperspektive von Anfang an mit einbezieht, k\u00f6nnen neue Technologien entstehen, die insbesondere von \u00e4lteren Menschen akzeptiert und angenommen werden. Vorgesehen ist zudem die regionale Erprobung der Entwicklungsergebnisse gemeinsam mit Nutzerinnen und Nutzern, kommunalen Akteuren, Anbietern und Anwendungspartnern bis hin zur Entwicklung von marktreifen Produkten.<\/p>\n<p>Das BMBF investiert bis zum Jahr 2017 rund 19,5 Mio. Euro in die F\u00f6rderung der Konsortien. Die Innovationscluster sind ein wichtiger Baustein des BMBF-F\u00f6rderschwerpunktes &#8222;Mensch-Technik-Interaktion im demografischen Wandel&#8220;.<\/p>\n<p>Die neuen Forschungsprojekte kn\u00fcpfen direkt an die Ziele der &#8222;Neuen Hightech-Strategie &#8211; Innovationen f\u00fcr Deutschland&#8220; an, die das Bundeskabinett Anfang September verabschiedet hat. Die neue Hightech-Strategie macht aus Ideen Innovationen. Sie kn\u00fcpft Verbindungen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft. So schafft sie Zukunftschancen und die Arbeitspl\u00e4tze von morgen.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zur Mensch-Technik-Interaktion im demografischen Wandel und der Hightech-Strategie der Bundesregierung finden Sie unter:<br \/>\nhttp:\/\/www.bmbf.de\/de\/24375.php<br \/>\nwww.mtidw.de<\/p>\n<p>Quelle: bmbf.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Mensch und Technik Hand in Hand Forschungsprojekte erleichtern den Alltag im Alter \/ Wanka: &#8222;Neue Technologien f\u00fcr gesundes und selbstbestimmtes Leben&#8220; Bundesforschungsministerin Johanna Wanka hat heute in Berlin zwei Forschungsverb\u00fcnde gestartet, deren Entwicklungen den Alltag im Alter erleichtern sollen. Der Bedarf an technischer Unterst\u00fctzung ist gro\u00df. Bereits im Jahr 2030 wird fast ein Drittel [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":6933,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[44,3],"tags":[1607],"class_list":["post-7684","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-deutschland-2","category-news","tag-mensch-und-technik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7684","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7684"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7684\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/6933"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7684"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7684"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7684"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}