{"id":7600,"date":"2014-09-16T13:03:15","date_gmt":"2014-09-16T11:03:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=7600"},"modified":"2014-09-16T13:03:15","modified_gmt":"2014-09-16T11:03:15","slug":"der-erste-weltkrieg-und-die-zukunft-europas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=7600","title":{"rendered":"Der Erste Weltkrieg und die Zukunft Europas"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Der Erste Weltkrieg und die Zukunft Europas<br \/>\nGeisteswissenschaftler diskutieren in Berlin \u00fcber transnationales Gedenken \/ Wanka: &#8222;Wissenschaft baut Br\u00fccken zwischen Vergangenheit und Gegenwart&#8220;<\/p>\n<p>Vor 100 Jahren begann der Erste Weltkrieg, der die V\u00f6lker Europas auseinanderriss. In diesem Jahr gedenken daher zahlreiche Nationen des &#8222;Gro\u00dfen Krieges&#8220;, wie er in vielen unserer Nachbarl\u00e4nder noch immer genannt wird. Wie unterschiedlich dabei die Erinnerungen sind und welche Bedeutung dies f\u00fcr eine gemeinsame europ\u00e4ische Erinnerungskultur hat, wird heute bei einer Podiumsdiskussion beleuchtet. Das Thema der Veranstaltung, die im Deutschen Historischen Museum im Berliner Zeughaus stattfindet, lautet: &#8222;Im Gedenkjahr nichts Neues? Der Erste Weltkrieg und die Zukunft Europas&#8220;. Die Veranstaltung wird von der Max Weber Stiftung und der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften organisiert.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=1235\" rel=\"attachment wp-att-1235\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1235\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/stop.png\" alt=\"stop\" width=\"274\" height=\"258\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Referenten, unter anderem Nikolaus Katzer vom Deutschen Historischen Institut Moskau und Wlodzimierz Borodziej von der Universit\u00e4t Warschau, gehen dabei der Frage nach, inwiefern ein wirkliches transnationales Gedenken gelingen kann, wie breitere Bev\u00f6lkerungsschichten, insbesondere junge Menschen, daran herangef\u00fchrt werden k\u00f6nnen und welche Lehren aus der Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts zu ziehen sind.<br \/>\n&#8222;Was 1914 geschehen ist, ist der Schl\u00fcssel f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis unserer Geschichte bis heute. Aber es geht nicht nur um den Blick zur\u00fcck. Vielmehr bedeutet Gedenken auch immer eine Auseinandersetzung mit fortbestehenden Herausforderungen&#8220;, sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka anl\u00e4sslich der Diskussion und hob die Bedeutung der Wissenschaft f\u00fcr die Verst\u00e4ndigung zwischen Nationen hervor: &#8222;Fragen an die gemeinsame Geschichte machen nicht an nationalen Grenzen halt. Unsere geisteswissenschaftlichen Auslandsinstitute und die international vernetzte Akademie-Union bieten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern beste Voraussetzungen f\u00fcr eine transnationale Zusammenarbeit. So werden Br\u00fccken zwischen Menschen und Nationen, zwischen Gegenwart und Vergangenheit gebaut&#8220;, sagte Wanka.<\/p>\n<p>Ein Beispiel f\u00fcr diese Zusammenarbeit ist das gemeinsam von der franz\u00f6sischen &#8222;Mission 100. Jahrestag 1914-1918&#8220; und dem Deutschen Historischen Institut Paris durchgef\u00fchrte Projekt &#8222;Das deutsch-franz\u00f6sische Album des Ersten Weltkrieges&#8220; (http:\/\/centenaire.org\/de\/international\/das-deutsch-franzoesische-album-des-ersten-weltkriegs). Auf diesem Online-Portal werden zu bestimmten Themen jeweils ein deutsches und ein franz\u00f6sische Originaldokument aus der Zeit des Ersten Weltkrieges vorgestellt und von Historikern beider L\u00e4nder erl\u00e4utert. So wird es m\u00f6glich, Ereignisse aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten und zueinander in Beziehung zu setzen.<\/p>\n<p>Auch im vor der Veranstaltung stattfindenden &#8222;WeberWorldCafe&#8220; steht die unterschiedliche Wahrnehmung des Krieges in verschiedenen Weltregionen im Mittelpunkt. Anhand von Exponaten der Ausstellung zum Ersten Weltkrieg im Deutschen Historischen Museum wird zum Beispiel beleuchtet, wie Kolonialsoldaten in Deutsch-Ostafrika, dem heutigen Tansania, den Krieg erlebten oder wie in der australischen Literatur die Kriegserfahrungen verarbeitet wurden.<\/p>\n<p>Die Podiumsdiskussion ist Teil der Veranstaltungsreihe &#8222;Geisteswissenschaft im Dialog&#8220;, die von der Max Weber Stiftung und der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften durchgef\u00fchrt wird. Ministerin Wanka ist Schirmherrin dieser Reihe.<\/p>\n<p>Weitere Informationen unter www.geisteswissenschaft-im-dialog.de<\/p>\n<p>Quelle: bmbf.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Der Erste Weltkrieg und die Zukunft Europas Geisteswissenschaftler diskutieren in Berlin \u00fcber transnationales Gedenken \/ Wanka: &#8222;Wissenschaft baut Br\u00fccken zwischen Vergangenheit und Gegenwart&#8220; Vor 100 Jahren begann der Erste Weltkrieg, der die V\u00f6lker Europas auseinanderriss. 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