{"id":7352,"date":"2014-07-11T11:42:59","date_gmt":"2014-07-11T09:42:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=7352"},"modified":"2024-01-24T08:49:00","modified_gmt":"2024-01-24T07:49:00","slug":"deutschland-staerkt-mikroelektronikforschung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=7352","title":{"rendered":"Deutschland st\u00e4rkt Mikroelektronikforschung"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Deutschland st\u00e4rkt Mikroelektronikforschung<br \/>\nBundesregierung und Sachsen intensivieren Beteiligung an europ\u00e4ischer Mikroelektronikinitiative ECSEL und stellen bis zu 400 Millionen Euro bereit<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=7322\" rel=\"attachment wp-att-7322\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7322\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/elektronik-300x225.jpg\" alt=\"elektronik\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/elektronik-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/elektronik.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und Sachsens Ministerpr\u00e4sident Stanislaw Tillich haben heute in Berlin vereinbart, die deutsche Beteiligung an dem europ\u00e4ischen Forschungsprogramm ECSEL (Electronic Components and Systems for European Leadership) zu verst\u00e4rken. Die Europ\u00e4ische Union verfolgt mit dem von 2014 bis 2024 laufenden Programm das Ziel, den Weltmarktanteil der europ\u00e4ischen Mikroelektronik erheblich zu steigern. Bund und Freistaat stellen jeweils bis zu 200 Millionen Euro f\u00fcr ECSEL bereit.<\/p>\n<p>&#8222;Deutschland hat starke Kompetenzen in der Mikroelektronik, die es angesichts des globalen Wettbewerbs weiter auszubauen gilt. Neue Themen wie Industrie 4.0 machen deutlich, welches Potenzial durch Forschung f\u00fcr Wirtschaft und Gesellschaft entfaltet werden kann. Als Bundesregierung f\u00f6rdern wir die Innovationsst\u00e4rke Deutschlands und entwickeln die erfolgreiche Hightech-Strategie gerade weiter&#8220;, sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka in Berlin. Die Bundesregierung will die F\u00f6rderung auf intelligente Elektroniksysteme, Chip- und Systemdesign, Leistungselektronik sowie die chipbasierten Sicherheitstechnologien ausrichten. Zudem sollen wichtige Bereiche &#8211; wie zum Beispiel die Chip-Produktionstechnologie &#8211; gest\u00e4rkt und der Zugang zu neuen Technologien erm\u00f6glicht werden.<br \/>\n&#8222;Damit Sachsen der bedeutendste europ\u00e4ische Mikroelektronikstandort bleibt und international auch k\u00fcnftig in der ersten Liga spielt, unterst\u00fctzen wir im engen Schulterschluss mit dem Bund Forschungsprojekte der europ\u00e4ischen Champions League&#8220;, betonte Tillich. &#8222;Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die aus Sachsen heraus ihre Expertise in europ\u00e4ische Projekte einbringen k\u00f6nnen, ermutige ich, sich aktiv daran zu beteiligen.&#8220;<\/p>\n<p>Vor allem der Maschinen- und Anlagenbau sowie die Elektroindustrie und der Fahrzeugbau sind auf eine wettbewerbsf\u00e4hige Mikroelektronik-Branche in Deutschland und Europa angewiesen. Daher liegt der Schwerpunkt der neuen Zusammenarbeit im Bereich der More-than-Moore-Technologie, bei der zus\u00e4tzliche Funktionalit\u00e4ten im Chip integriert werden. Die Elektronikindustrie in Europa unterh\u00e4lt rund 250.000 direkte und insgesamt mehr als 2,5 Millionen Arbeitspl\u00e4tze in der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette. In Sachsen sind rund 25.000 Personen in der Mikroelektronik-Branche in engerem Sinne besch\u00e4ftigt. Die Mikroelektronik- einschlie\u00dflich der Informations- und Kommunikationstechnologie-Branche in Sachsen umfasst 2.100 Unternehmen und au\u00dferuniversit\u00e4re Forschungseinrichtungen mit mehr als 51.000 Besch\u00e4ftigten. Jeder zweite in Europa produzierte Chip stammt heute aus Sachsen. In \u00fcber 300 Unternehmen und au\u00dferuniversit\u00e4ren Forschungseinrichtungen wird im Freistaat ein j\u00e4hrlicher Umsatz von rund sechs Milliarden Euro erwirtschaftet.<\/p>\n<p>Mit ECSEL b\u00fcndelt die EU F\u00f6rdermittel aus Horizont 2020 und den Mitgliedsstaaten. Dadurch werden Projekte im Umfang von insgesamt bis zu 5 Milliarden Euro erm\u00f6glicht, an denen sich die Industrie mit rund der H\u00e4lfte finanziell beteiligt. Die heute zwischen Bund und Freistaat vereinbarte Zusammenarbeit soll die Zahl der europaweiten Verbundprojekte mit deutscher und s\u00e4chsischer Beteiligung im europ\u00e4ischen F\u00f6rderprogramm ECSEL deutlich erh\u00f6hen und so den Hightech-Standort Deutschland weiter st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Weitere Informationen u.a. zum Positionspapier der Bundesregierung zur Mikroelektronik, zur ersten F\u00f6rderbekanntmachung von ECSEL sowie zum Mikroelektronikstandort Sachsen finden Sie unter:<br \/>\nwww.bmbf.de\/de\/6247.php<br \/>\nwww.invest-in-saxony.net\/de\/Hochtechnologie-Branchen\/MIKRO_-_Mikroelektronik___IKT_in_Sachsen\/15565.html<br \/>\nec.europa.eu\/digital-agenda<\/p>\n<p>Quelle:bmbf.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Deutschland st\u00e4rkt Mikroelektronikforschung Bundesregierung und Sachsen intensivieren Beteiligung an europ\u00e4ischer Mikroelektronikinitiative ECSEL und stellen bis zu 400 Millionen Euro bereit &nbsp; Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und Sachsens Ministerpr\u00e4sident Stanislaw Tillich haben heute in Berlin vereinbart, die deutsche Beteiligung an dem europ\u00e4ischen Forschungsprogramm ECSEL (Electronic Components and Systems for European Leadership) zu verst\u00e4rken. 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