{"id":7255,"date":"2014-06-14T08:13:40","date_gmt":"2014-06-14T06:13:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=7255"},"modified":"2014-06-14T08:13:40","modified_gmt":"2014-06-14T06:13:40","slug":"inklusion-bleibt-wichtiges-anliegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=7255","title":{"rendered":"Inklusion bleibt wichtiges Anliegen"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Bayerns Bildungsminister Dr. Spaenle zur Publikation &#8222;Bildung in Deutschland 2014&#8220; &#8211; Inklusion bleibt wichtiges Anliegen<br \/>\nBericht best\u00e4tigt: Bayern bildet junge Menschen erfolgreich aus &#8211; Daten motivieren auch zur Weiterarbeit<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=1463\" rel=\"attachment wp-att-1463\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1463\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/schule-300x144.png\" alt=\"schule\" width=\"300\" height=\"144\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/schule-300x144.png 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/schule.png 520w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#8222;In Bayern werden die jungen Menschen gut ausgebildet. Nur 4,8 Prozent der Jugendlichen verlassen in Bayern die Schule ohne den Hauptschulabschluss&#8220;, freut sich Bayerns Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle \u00fcber den Erfolg der Bildungsarbeit an Bayerns Schulen. Das sei der niedrigste Wert in allen L\u00e4ndern in Deutschland. Er freut sich auch dar\u00fcber, dass in Bayern vergleichsweise wenige Kinder und Jugendliche aufgrund ihrer soziokulturellen Lage von massiven Bildungsnachteilen bedroht w\u00fcrden. Diese Fakten seien von gro\u00dfer Bedeutung, als es Bayern gleichzeitig gelinge, dass die jungen Menschen hier \u00fcberdurchschnittliche Leistungen an allen Schularten erbringen. Das Prinzip von F\u00f6rdern und Fordern im differenzierten Bildungswesen erziele Erfolg.<br \/>\nDie Befunde, die die Autorengruppe im Auftrag des Bundes und der L\u00e4nder zusammengestellt haben, best\u00e4tigen f\u00fcr den Minister die Bildungsarbeit der bayerischen Schulen. &#8222;Die Daten motivieren uns aber auch dazu, in den Anstrengungen um eine sehr gute Ausbildung der jungen Menschen nicht nachzulassen&#8220;, interpretiert Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle die Ergebnisse des Berichts &#8222;Bildung in Deutschland 2014&#8220;.<br \/>\nEine Herausforderung erkennt der Minister im weiteren Ausbau von Ganztagsschulen. Dazu betonte er: &#8222;Wir haben in den vergangenen zwei Jahren jeden Antrag auf die Einrichtung von offenen Ganztagsgruppen und gebundenen Ganztagsklassen genehmigt, wenn die Voraussetzungen daf\u00fcr erf\u00fcllt waren.&#8220;<\/p>\n<p>Bildungsausgaben deutlich gesteigert<\/p>\n<p>Quelle:stmbw.bayern.de<\/p>\n<p>&#8222;Bayern ist den Weg der Steigerung der Bildungsausgaben pro Kind konsequent gegangen&#8220;, kommentiert Minister Spaenle die Daten des Bildungsberichts. Liegen im Bundesdurchschnitt die Bildungsausgaben pro Sch\u00fcler an allgemeinbildenden Schulen bei rund 6.500 Euro, so betragen die Ausgaben in Bayern pro Sch\u00fcler rund 7.100 Euro. &#8222;In den vergangenen zehn Jahren konnten wir in Bayern den Bildungsetat um mehr als ein Viertel auf knapp 11 Milliarden Euro steigern und so die Chancen unserer jungen Menschen weiter verbessern&#8220;, betonte der Minister<\/p>\n<p>&#8222;Mit dem einfachen Auflisten der Zahl der Abiturienten, wie dies die Autoren des Bildungsberichts tun, lassen sich Bildungserfolg und Lebenschancen junger Menschen nicht darstellen&#8220;, betonte Minister Spaenle. Erst j\u00fcngst sei eine Debatte dar\u00fcber entbrannt, dass gerade Menschen gebraucht werden, die eine duale Ausbildung durchlaufen. Das Abitur allein sei keine Garantie f\u00fcr eine gute berufliche und gesellschaftliche Zukunft. Wichtig sei ein qualit\u00e4tsvoller schulischer Abschluss und eine entsprechende berufliche Qualifizierung.<br \/>\nBayern biete au\u00dferdem neben dem klassischen Weg zur Hochschulreife \u00fcber das Gymnasium den Weg \u00fcber die Berufs- und Fachoberschule. Insgesamt liege der Anteil der Schulabsolventen mit Hochschulreife in Bayern bei rund 43 Prozent, in dem Bildungsbericht werden nur die 30 Prozent klassischen Abiturienten genannt.<\/p>\n<p>Bayern wird in Anstrengungen um qualit\u00e4tsvolle Bildung nicht nachlassen<\/p>\n<p>&#8222;Wir wollen&#8220;, so Minister Spaenle, &#8222;und d\u00fcrfen in den Anstrengungen um weitere Verbesserungen nicht nachlassen, ja wir wollen sie noch verst\u00e4rken&#8220;. Eigens nannte er auch die F\u00f6rderung von Kindern aus Zuwandererfamilien. &#8222;Mit einer intensiven Sprachf\u00f6rderung und durch weitere Ma\u00dfnahmen der schulischen Integration k\u00f6nnen wir ihre Talente noch besser f\u00f6rdern.&#8220;<br \/>\nDie Inklusion von Kindern mit und ohne Behinderung will der Minister weiter voranbringen. &#8222;Hier haben wir mit den rund 125 Schulen mit dem Profil Inklusion begonnen, aber wir wollen diesen Prozess weiter voranbringen&#8220;. Insgesamt ist es gelungen, dass ein h\u00f6herer Anteil von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern mit sonderp\u00e4dagogischem F\u00f6rderbedarf eine Regelschule besucht. Die Inklusionsquote erh\u00f6hte sich von knapp 21 Prozent im Schuljahr 2010\/2011 auf knapp 26 Prozent im Schuljahr 2012\/2013.<br \/>\nDie konkrete Situation des Kindes und des Jugendlichen m\u00fcsse im Mittelpunkt des Handelns von Eltern, Schulen und Schulverwaltung stehe. Bayern werde auch k\u00fcnftig die F\u00f6rderzentren als Kompetenzzentren erhalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Bayerns Bildungsminister Dr. Spaenle zur Publikation &#8222;Bildung in Deutschland 2014&#8220; &#8211; Inklusion bleibt wichtiges Anliegen Bericht best\u00e4tigt: Bayern bildet junge Menschen erfolgreich aus &#8211; Daten motivieren auch zur Weiterarbeit &#8222;In Bayern werden die jungen Menschen gut ausgebildet. 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