{"id":7107,"date":"2014-05-06T13:04:59","date_gmt":"2014-05-06T11:04:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=7107"},"modified":"2014-05-06T13:04:59","modified_gmt":"2014-05-06T11:04:59","slug":"huml-fordert-klare-regeln-fuer-online-rezepte-bayerns-gesundheitsministerin-neue-eu-richtlinie-gefaehrdet-die-gesundheit-der-patientinnen-und-patienten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=7107","title":{"rendered":"Huml fordert klare Regeln f\u00fcr Online-Rezepte &#8211; Bayerns Gesundheitsministerin: Neue EU-Richtlinie gef\u00e4hrdet die Gesundheit der Patientinnen und Patienten"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml fordert von der Bundesregierung eine klare Regelung f\u00fcr Rezepte aus anderen EU-Mitgliedstaaten. Huml betonte am Dienstag: &#8222;Patientenschutz steht an erster Stelle. Deshalb sind in Deutschland die Fernbehandlung von Patienten und damit auch Online-Rezepte unzul\u00e4ssig. Eine neue EU-Richtlinie macht dies aber jetzt m\u00f6glich. Die Bundesregierung muss gesetzlich sicherstellen, dass unser bew\u00e4hrtes System erhalten bleibt und nicht durch \u00e4rztliche Online-Verschreibungen aus dem EU-Ausland konterkariert wird.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=1410\" rel=\"attachment wp-att-1410\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1410\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/paragraf-300x187.jpg\" alt=\"paragraf\" width=\"300\" height=\"187\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/paragraf-300x187.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/paragraf.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Deshalb wird Bayern einen entsprechenden Antrag im Bundesrat einbringen. Am kommenden Mittwoch (7. Mai) wird im Gesundheitsausschuss des Bundesrats die Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums zur &#8222;Umsetzung der Regelungen der Europ\u00e4ischen Union \u00fcber die Anerkennung von in anderen Mitgliedstaaten ausgestellten \u00e4rztlichen oder zahn\u00e4rztlichen Verschreibungen von Arzneimitteln und Medizinprodukten&#8220; behandelt werden. Huml warnte: &#8222;Ohne gesetzliche Regelung des Bundes k\u00f6nnen Rezepte f\u00fcr verschreibungspflichtige Medikamente per Mausklick bei Online-\u00c4rzten im EU-Ausland geordert werden &amp;ndash; mit fatalen Auswirkungen f\u00fcr die Menschen, die ohne pers\u00f6nliche \u00e4rztliche Beratung mit ihrer Krankheit alleingelassen werden.&#8220;<\/p>\n<p>Die Ministerin bef\u00fcrchtet auch, dass mit der Umsetzung der EU-Richtlinie die deutsche Verschreibungspflicht der &#8222;Pille danach&#8220; quasi durch die Hintert\u00fcr f\u00e4llt. Huml unterstrich: &#8222;Die ,Pille danach&#8216; ist und bleibt ein Medikament, das in den Hormonhaushalt der Frauen eingreift. Deshalb dringe ich auf die Verschreibungspflicht. Frauen brauchen in dieser Ausnahmesituation pers\u00f6nliche \u00e4rztliche Beratung.&#8220;<\/p>\n<p>Auch die Verschreibung von anderen Medikamenten, wie zum Beispiel Antibiotika, kann betroffen sein. Huml betonte: &#8222;Ohne pers\u00f6nliche, \u00e4rztliche Beratung besteht die Gefahr, dass diese Medikamente nicht richtig eingenommen werden oder die Behandlung zu fr\u00fch abgebrochen wird. Somit k\u00f6nnen die Antibiotika nicht richtig wirken. Die Folge kann eine Zunahme der Antibiotikaresistenzen sein. Das d\u00fcrfen wir nicht riskieren.&#8220;<br \/>\nQuelle: stmpg.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml fordert von der Bundesregierung eine klare Regelung f\u00fcr Rezepte aus anderen EU-Mitgliedstaaten. 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