{"id":7019,"date":"2014-04-14T09:34:39","date_gmt":"2014-04-14T07:34:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=7019"},"modified":"2014-04-14T09:34:39","modified_gmt":"2014-04-14T07:34:39","slug":"energiewende-ist-schluessel-fuer-mehr-klimaschutz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=7019","title":{"rendered":"Energiewende ist Schl\u00fcssel f\u00fcr mehr Klimaschutz"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Energiewende ist Schl\u00fcssel f\u00fcr mehr Klimaschutz<br \/>\nWeltklimarat legt Bericht zur Treibhausgas-Minderung vor<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=4898\" rel=\"attachment wp-att-4898\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4898\" alt=\"lichtschalter\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/lichtschalter-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/lichtschalter-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/lichtschalter.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der neue Bericht des Weltklimarats IPCC stellt klar: Die international vereinbarte Obergrenze von maximal 2\u00b0C kann mit ambitionierter Klimapolitik noch eingehalten werden. Die Wissenschaftler zeigen Optionen auf, wie dies erreicht werden kann. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und Bundesforschungsministerin Johanna Wanka sehen den zentralen Schl\u00fcssel f\u00fcr mehr Klimaschutz in einem grundlegenden Umbau der Energieversorgung. N\u00f6tig sei eine globale Energiewende mit erneuerbaren Energien, Energie- und Ressourceneffizienz. Hierzu lieferten Forschung und Entwicklung die notwendigen Baupl\u00e4ne.<\/p>\n<p>Der IPCC hat heute in Berlin seinen dritten Teilbericht vorgelegt. Demnach w\u00fcrde eine weitere Verz\u00f6gerung von anspruchsvollen Klimaschutzma\u00dfnahmen die Zahl der technologischen Optionen empfindlich reduzieren und die Kosten des Klimaschutzes erheblich erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Bundesumweltministerin Hendricks: &#8222;Wir m\u00fcssen jetzt alles daran setzen, im Klimaschutz beherzt voran zu gehen. Deutschland kann dabei eine wichtige Rolle spielen, wenn wir der Welt am praktischen Beispiel zeigen, dass Klimaschutz in einem Industrieland funktioniert. Auf nationaler Ebene wollen wir nun in allen Bereichen nach den effizientesten L\u00f6sungen f\u00fcr den Klimaschutz suchen, um unsere ehrgeizigen Ziele zu erreichen. Auf internationaler Ebene ist es wichtig, dass in diesem und n\u00e4chsten Jahr die Weichen f\u00fcr ein verbindliches, weltweites Abkommen f\u00fcr die Zeit nach 2020 gestellt werden. Europa muss hier die F\u00fchrung \u00fcbernehmen. Darum wollen wir so schnell wie m\u00f6glich ein EU-weites Klimaziel von mindestens 40 Prozent bis 2030 festlegen. Der Bericht des Weltklimarats zeigt, dass erneuerbare Energien und Energieeffizienz zentrale Bausteine f\u00fcr mehr Klimaschutz sind. Darum brauchen wir auch eigene Ziele f\u00fcr diese beiden Bereiche.&#8220;<\/p>\n<p>Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 die Treibhausgasemissionen um 80 bis 95 Prozent gegen\u00fcber 1990 zu senken. Bis 2020 soll die Minderung mindestens 40 Prozent betragen.<\/p>\n<p>Bundesforschungsministerin Wanka: &#8222;Der Bericht der IPCC-Wissenschaftler zeigt: Die Klimaforschung und die Forschung f\u00fcr die Energiewende m\u00fcssen mit Hochdruck fortgef\u00fchrt werden.&#8220; Seit dem letzten IPCC-Bericht 2007 hat das Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) die Klimaforschung massiv verst\u00e4rkt, vor allem mit seinem Rahmenprogramm &#8222;Forschung f\u00fcr Nachhaltige Entwicklungen (FONA). Allein im Jahr 2013 hat das BMBF 750 Millionen Euro in Klima- und Energieforschung investiert. Priorit\u00e4t haben dabei Projekte zur Vermeidung von CO2, beispielsweise bei Speichertechnologien wie W\u00e4rmespeichern und Batterien, Materialforschung oder der Nutzung von CO2 als Rohstoff. Zugleich entwickelt das BMBF nationale und internationale Strategien zur Anpassung an Folgen des Klimawandels. &#8222;Wir \u00fcbernehmen Verantwortung insbesondere in den Regionen, die vom Klimawandel besonders betroffen sind&#8220;, sagte Wanka. So werden in Kooperation mit zehn westafrikanischen und f\u00fcnf s\u00fcdafrikanischen L\u00e4ndern Kompetenzzentren zu Klimawandel und Landnutzung in Afrika aufgebaut. Das BMBF richtet sein Augenmerk auch auf noch offene Forschungsfragen, etwa die Wolkenverteilung und Kohlenstoffspeicherung im Ozean. &#8222;Wo noch Wissensl\u00fccken bestehen, werden wir die Forschung vorantreiben&#8220;, so die Bundesforschungsministerin.<\/p>\n<p>Der Bericht ist der letzte von drei Teilb\u00e4nden des 5. IPCC-Sachstandsberichtes. Der Teilbericht zeigt Handlungsoptionen zur Minderung von Treibhausgasemissionen auf. An ihm wirkten hunderte von Wissenschaftlern mit, auch 16 Experten aus Deutschland waren daran beteiligt. Nach Schweden und Japan war Deutschland erstmals Gastgeber des IPCC-Treffens, an dem rund 120 Staaten teilnahmen. Der erste Teilband besch\u00e4ftigte sich mit den naturwissenschaftlichen Grundlagen des Klimawandels, der zweite stellte die Folgen des Klimawandels, Verwundbarkeiten und M\u00f6glichkeiten der Anpassung dar. Der Zyklus des 5. IPCC-Sachstandsberichts schlie\u00dft mit dem \u00fcbergreifenden Synthesebericht, der Ende Oktober 2014 in Kopenhagen verabschiedet wird.<\/p>\n<p>Quelle: bmbf.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Energiewende ist Schl\u00fcssel f\u00fcr mehr Klimaschutz Weltklimarat legt Bericht zur Treibhausgas-Minderung vor Der neue Bericht des Weltklimarats IPCC stellt klar: Die international vereinbarte Obergrenze von maximal 2\u00b0C kann mit ambitionierter Klimapolitik noch eingehalten werden. Die Wissenschaftler zeigen Optionen auf, wie dies erreicht werden kann. 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