{"id":6984,"date":"2014-04-03T18:21:37","date_gmt":"2014-04-03T16:21:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=6984"},"modified":"2014-04-03T18:21:37","modified_gmt":"2014-04-03T16:21:37","slug":"diskusion-um-gymnasium","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=6984","title":{"rendered":"Diskusion um Gymnasium"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Bayerns Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle in der Aktuellen Stunde im Bayerischen Landtag zur qualit\u00e4tsorientierten Weiterentwicklung des bayerischen Gymnasiums<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=2831\" rel=\"attachment wp-att-2831\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2831\" alt=\"schule\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/schule-300x187.jpg\" width=\"300\" height=\"187\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/schule-300x187.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/schule.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#8222;Wir wollen einen ergebnisoffenen Gespr\u00e4chsprozess in voller Breite f\u00fcr ein Gymnasium der Zukunft f\u00fcr unsere Kinder und Jugendlichen&#8220;<\/p>\n<p>M\u00dcNCHEN. Ein klares &#8222;Ja&#8220; zu einer qualit\u00e4tsorientierten Weiterentwicklung des Gymnasiums in einem umfassenden Dialog mit der gesamten Schulfamilie und den anderen Landtagsfraktionen hat heute nochmals Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle im Bayerischen Landtag gegeben. &#8222;Dabei gilt der Grundsatz: Qualit\u00e4t geht vor Schnelligkeit&#8220;, machte Minister Spaenle in der Aktuellen Stunde deutlich.<br \/>\n&#8222;Wir wollen einen ergebnisoffenen strukturierten Gespr\u00e4chsprozess mit der gesamten gymnasialen Schulfamilie, also Lehrern, Eltern, Sch\u00fclern und Direktoren, aber auch mit anderen Verb\u00e4nden, den Kommunen, Wissenschaftlern und den Parteien im bayerischen Landtag f\u00fchren. Wir wollen dabei die Leitlinien f\u00fcr ein qualit\u00e4tsvolles und zukunftsfestes Gymnasium abstimmen. Wir wollen eine langfristig akzeptierte L\u00f6sung f\u00fcr ein zeitgem\u00e4\u00dfes Gymnasium, die der sehr heterogenen Sch\u00fclerschaft gerecht wird, erarbeiten und dann in Bayern umsetzen&#8220;, so Minister Spaenle. &#8222;Ein G8 f\u00fcr alle Sch\u00fcler ist ebenso \u00fcberholt wie ein G9 f\u00fcr alle&#8220;, erg\u00e4nzte er.<\/p>\n<p>Den einzelnen Sch\u00fcler im Blick haben<\/p>\n<p>Im Mittelpunkt der Diskussion stehen f\u00fcr Minister Spaenle die Sch\u00fclerin und der Sch\u00fcler und deren zukunftsorientierte Ausbildung. Die Quote der Sch\u00fcler, die nach der Grundschule auf das Gymnasium \u00fcbertritt, hat sich in den vergangenen zehn Jahren um rund ein Drittel erh\u00f6ht. Die Sch\u00fclerschaft an den Gymnasien ist dabei nicht nur in Bayern in den j\u00fcngsten Jahren immer heterogener geworden. &#8222;Entsprechend individuell m\u00fcssen die L\u00f6sungsans\u00e4tze der Bildungspolitik ausfallen, damit junge Menschen das von ihnen avisierte Ziel erreichen k\u00f6nnen&#8220;, sagte Minister Spaenle. &#8222;Eine verbindliche Schulzeit von acht oder neun Jahren f\u00fcr alle Sch\u00fcler am Gymnasium ist \u00fcberholt, eine individuelle Lernzeit dringend geboten.&#8220;<\/p>\n<p>Beim Gespr\u00e4chsprozess sollen auch die Vorz\u00fcge und p\u00e4dagogischen Errungenschaften des achtj\u00e4hrigen Gymnasiums wie die individuelle F\u00f6rderung mit den Intensivierungsstunden, das P- und das W-Seminar sowie die ersten Erfahrungen mit der individuellen Lernzeit mit ber\u00fccksichtigt werden. An jedem Gymnasium wurde n\u00e4mlich ein Konzept zur individuellen F\u00f6rderung dieser Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler entwickelt. Dieses umfasst mehrere Elemente, etwa zus\u00e4tzliche Unterrichtsangebote bis hin zum Coaching, und als Besonderheit auch das Flexibilisierungsjahr. \u00dcber 16.000 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der Mittelstufe an staatlichen bayerischen Gymnasien nutzen die Angebote der individuellen Lernzeit und F\u00f6rderung.<\/p>\n<p>Gymnasialmodell der freien W\u00e4hler benachteiligt junge Menschen auf dem Land<\/p>\n<p>Das Gymnasialmodell, das dem Volksbegehren der Freien W\u00e4hler zugrunde liegt, sei das schlechteste der derzeit diskutierten. Es stelle die gleichwertigen Lebensbedingungen f\u00fcr die Menschen im l\u00e4ndlichen Raum in Frage. Kleine Gymnasien k\u00f6nnten ihren Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern nicht die gleichen Wahlm\u00f6glichkeiten hinsichtlich Ausbildungsrichtung, Sprachfolge usw. bieten. Ein paralleles Angebot von G8 und G9-Zug in kleinen Gymnasien sei organisatorisch nicht realisierbar.<\/p>\n<p>Quelle: \u00a0stmbw.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Bayerns Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle in der Aktuellen Stunde im Bayerischen Landtag zur qualit\u00e4tsorientierten Weiterentwicklung des bayerischen Gymnasiums &#8222;Wir wollen einen ergebnisoffenen Gespr\u00e4chsprozess in voller Breite f\u00fcr ein Gymnasium der Zukunft f\u00fcr unsere Kinder und Jugendlichen&#8220; M\u00dcNCHEN. 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