{"id":6895,"date":"2014-03-11T07:34:42","date_gmt":"2014-03-11T06:34:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=6895"},"modified":"2014-03-11T07:34:42","modified_gmt":"2014-03-11T06:34:42","slug":"der-zustand-des-deutschen-waldes-hat-sich-weiter-verbessert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=6895","title":{"rendered":"Der Zustand des deutschen Waldes hat sich weiter verbessert"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Der Zustand des deutschen Waldes hat sich weiter verbessert<br \/>\nEichen, Buchen und Fichten erholen sich<\/p>\n<p>Der Zustand des Waldes in Deutschland hat sich 2013 weiter verbessert. Das ist das Ergebnis der j\u00fcngsten Waldzustandserhebung, die das Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft am Montag in Berlin ver\u00f6ffentlicht hat. Bei Buchen, Fichten und Eichen wurden Verbesserungen der Baumgesundheit festgellt. Die st\u00e4rksten Sch\u00e4den weisen nach wie vor die Eichen auf. Aber ihr Zustand hat sich im vergangenen Jahr am st\u00e4rksten verbessert.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=1574\" rel=\"attachment wp-att-1574\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1574\" alt=\"wald\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/wald-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/wald-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/wald.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Mit der Waldzustandserhebung wird jedes Jahr der Zustand des deutschen Waldes bewertet. Als Indikator f\u00fcr den Zustand des Waldes dient den F\u00f6rstern die Bewertung der Baumkrone. Die Abweichung von einem voll benadelten oder voll belaubten gesunden Baum der jeweiligen Art wird als Kronenverlichtung bezeichnet und in mehreren Stufen ermittelt. Die Schadstufen 2, 3 und 4 werden der Kategorie &#8222;deutliche Kronenverlichtungen&#8220; zugeordnet. Das entspricht einer Kronenverlichtung von mehr als 25 Prozent. Schadstufe 1 mit Kronenverlichtungen zwischen 11 und 25 Prozent gilt als Warnstufe. Schadstufe 0 umfasst alle B\u00e4ume mit bis zu zehn Prozent Kronenverlichtung. Die mittlere Kronenverlichtung ist der Mittelwert aller untersuchten B\u00e4ume.<\/p>\n<p>Insgesamt haben 38 Prozent der Waldfl\u00e4che keine Sch\u00e4den an den Baumkronen. 39 Prozent der B\u00e4ume weisen leichte Sch\u00e4den auf und der Anteil der B\u00e4ume mit deutlichen Kronenverlichtungen ist von 25 Prozent im Jahr 2012 auf nun 23 Prozent gesunken. Im Durchschnitt hat sich die Kronenverlichtung von 19,2 auf 18,8 Prozent weiter vermindert.<\/p>\n<p>Bei den in Deutschland am h\u00e4ufigsten vorkommenden Baumarten ergaben sich im Einzelnen folgende Entwicklungen:<\/p>\n<p>* Bei der Fichte betr\u00e4gt der Anteil der deutlichen Kronenverlichtungen 24 Prozent, was einer Verbesserung um drei Prozentpunkte gegen\u00fcber dem Jahr 2013 entspricht. Auf die Warnstufe entfallen 38 Prozent (2012: 35 Prozent). Ohne Verlichtung waren unver\u00e4ndert 38 Prozent. Die mittlere Kronenverlichtung hat sich von 19,3 Prozent auf 18,8 Prozent verringert.<br \/>\n* Bei der Kiefer betr\u00e4gt der Anteil der deutlichen Kronenverlichtungen unver\u00e4ndert elf Prozent. Auf die Warnstufe entfallen 42 Prozent (2012: 39 Prozent). Ohne Kronenverlichtung waren 47 Prozent (2012: 50 Prozent). Die mittlere Kronenverlichtung ist von 14,5 Prozent auf 15,1 Prozent gestiegen. Dennoch ist der Zustand der Kiefern besser als bei den anderen Baumarten.<br \/>\n* Die Erholung der Buche hat sich fortgesetzt, allerdings nicht im gleichen Ma\u00dfe wie von 2011 auf 2012. Der Anteil der deutlichen Kronenverlichtungen hat sich von 38 Prozent auf 35 Prozent weiter verringert. Auf die Warnstufe entfallen 42 Prozent (2012: 40 Prozent). Der Anteil ohne Verlichtung liegt nahezu unver\u00e4ndert bei 23 Prozent (2012: 22 Prozent). Die mittlere Kronenverlichtung sank von 24,3 auf 23,7 Prozent.<br \/>\n* Bei der Eiche ist der Anteil der deutlichen Kronenverlichtungen von 50 Prozent auf 42 Prozent gesunken. Auf die Warnstufe entfallen 39 Prozent (2012: 33 Prozent). Ohne Verlichtung waren 19 Prozent (2012: 17 Prozent). Die mittlere Kronenverlichtung betr\u00e4gt 27,0 Prozent und liegt damit deutlich unter dem Wert von 2012 mit 29,4 Prozent. Trotz der Verbesserungen bleibt die Eiche die am st\u00e4rksten verlichtete Baumart in unseren W\u00e4ldern. Vor allem setzen ihr durch verschiedene Schmetterlingsraupen verursachte Fra\u00dfsch\u00e4den zu, auf die oft Mehltaubefall am neuen Austrieb folgt.<\/p>\n<p>Rund ein Drittel der Landesfl\u00e4che in Deutschland besteht aus Wald (11,1 Millionen Hektar). Die h\u00e4ufigsten Baumarten sind hierzulande die Nadelb\u00e4ume Fichte (28 Prozent) und Kiefer (24 Prozent), gefolgt von den Laubb\u00e4umen Buche (15 Prozent) und Eiche (10 Prozent). Alle vier Baumarten nehmen zusammen rund drei Viertel der Waldfl\u00e4che ein. Der Waldzustand wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, die sich in ihrer Wirkung gegenseitig verst\u00e4rken oder abschw\u00e4chen k\u00f6nnen. Hierzu geh\u00f6ren das Baumalter und die Veranlagung der einzelnen B\u00e4ume, die gegenw\u00e4rtige und fr\u00fchere Bewirtschaftung, Standortfaktoren, das Auftreten von Schadorganismen, der Eintrag von Luftschadstoffen und anderes. Abh\u00e4ngig vom Ausma\u00df und von der Geschwindigkeit, mit der sie sich vollzieht, f\u00fchrt die Klima\u00e4nderung zu zus\u00e4tzlichen Risiken f\u00fcr den Wald.<\/p>\n<p>Hintergrundinformationen zur Waldzustandserhebung<br \/>\nDer Waldzustand wird seit 1984 basierend auf einem systematischen Netz von Stichproben j\u00e4hrlich in den Monaten Juli und August von den L\u00e4ndern erhoben. Als Indikator f\u00fcr den Waldzustand dient der Kronenzustand. Die erhobenen Daten werden von den L\u00e4ndern an das Institut f\u00fcr Wald\u00f6kosysteme des Th\u00fcnen-Instituts \u00fcbermittelt und dort im Auftrag des BMEL ausgewertet. Durch die regelm\u00e4\u00dfigen Stichprobenerhebungen k\u00f6nnen Ver\u00e4nderungen des Kronenzustands erkannt und Risiken bewertet werden. Die Informationen sind eine wichtige Grundlage f\u00fcr forst- und umweltpolitische Entscheidungen zum Schutz des Waldes.<\/p>\n<p>Weitere Informationen sowie die Ergebnisse der einzelnen Bundesl\u00e4nder erhalten Sie im Internet unter www.bmel.de\/Waldzustandserhebung&lt;http:\/\/www.bmel.de\/Waldzustandserhebung&gt;.<\/p>\n<p>Quelle: bmel.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Der Zustand des deutschen Waldes hat sich weiter verbessert Eichen, Buchen und Fichten erholen sich Der Zustand des Waldes in Deutschland hat sich 2013 weiter verbessert. Das ist das Ergebnis der j\u00fcngsten Waldzustandserhebung, die das Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft am Montag in Berlin ver\u00f6ffentlicht hat. 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