{"id":6856,"date":"2014-03-04T07:55:59","date_gmt":"2014-03-04T06:55:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=6856"},"modified":"2014-03-04T07:55:59","modified_gmt":"2014-03-04T06:55:59","slug":"afrikanische-schweinepest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=6856","title":{"rendered":"Afrikanische Schweinepest"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Afrikanische Schweinepest: Speisereste nicht achtlos wegwerfen<br \/>\nBundesminister Schmidt: &#8222;Alle sind aufgerufen, durch vorsorgendes<br \/>\nVerhalten eine weitere Ausbreitung zu verhindern&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=1235\" rel=\"attachment wp-att-1235\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1235\" alt=\"stop\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/stop.png\" width=\"274\" height=\"258\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft (BMEL) ruft zur erh\u00f6hten Wachsamkeit auf, um eine weitere Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Europa zu verhindern. Zu diesem Zweck startet das BMEL in der kommenden Woche eine Aufkl\u00e4rungskampagne an Autobahnrastst\u00e4tten, Parkpl\u00e4tzen und Autoh\u00f6fen. An den Autobahnen in Ostdeutschland, aber auch in den s\u00fcdlichen und westlichen Bundesl\u00e4ndern informieren Warnplakate \u00fcber die Afrikanische Schweinepest. Reisende werden aufgefordert, Speisereste nicht achtlos zu entsorgen, sondern nur in verschlossene M\u00fcllbeh\u00e4lter zu werfen. Das Plakatmotiv sowie Antworten auf h\u00e4ufige Fragen zur ASP sind auf der BMEL-Website www.bmel.de\/asp&lt;http:\/\/www.bmel.de\/asp&gt; abrufbar. Auch das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) h\u00e4lt umfassende Informationen bereit (http:\/\/www.fli.bund.de).<\/p>\n<p>Die deutschen Beh\u00f6rden beobachten die Situation derzeit mit erh\u00f6hter Aufmerksamkeit, nachdem in den zur\u00fcckliegenden Wochen die Afrikanische Schweinepest erstmals bei Wildschweinen im s\u00fcdlichen Teil Litauens sowie Anfang Februar im nord\u00f6stlichen Teil Polens festgestellt wurde. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt appelliert an die Bev\u00f6lkerung, Tierhalter und die J\u00e4gerschaft: &#8222;Auch wenn derzeit keine Hinweise vorliegen, dass sich die ASP weiter nach Westen ausbreitet, sind umfassende Vorsorgema\u00dfnahmen auf verschiedenen Ebenen erforderlich. Alle sind aufgerufen, sich mit den T\u00fccken der Schweinepest vertraut zu machen und durch vorsorgendes Verhalten ihren Teil dazu beizutragen, eine weitere Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest zu verhindern.&#8220;<br \/>\nBei der Afrikanischen Schweinepest (ASP) handelt es sich um eine schwere Virusinfektion, die f\u00fcr Haus- und Wildschweine t\u00f6dlich ist. F\u00fcr den Menschen stellt sie keine Gefahr dar. Die Schweinepest wird entweder direkt \u00fcber Tierkontakte oder indirekt, zum Beispiel \u00fcber Fleisch oder Wurst von infizierten Tieren \u00fcbertragen. Das Virus ist sehr widerstandsf\u00e4hig und kann etwa auch \u00fcber Transportfahrzeuge eingeschleppt werden. Unter ung\u00fcnstigen Bedingungen kann bereits ein unachtsam entsorgtes Wurstbr\u00f6tchen ausreichen, um die Seuche einzuschleppen. F\u00fcr Reisende, insbesondere auch Fernfahrer, gilt daher der dringende Hinweis, keine Lebensmittel tierischer Herkunft oder Reiseproviant aus den betroffenen Gebieten mitzubringen. Generell sollten Speisereste in verschlossenen M\u00fcllbeh\u00e4ltern entsorgt werden. An der aktuellen Plakataktion beteiligen sich die Stra\u00dfenbauverwaltungen in Bayern, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Th\u00fcringen.<\/p>\n<p>Eine Einschleppung der ASP nach Deutschland br\u00e4chte neben den Auswirkungen f\u00fcr die Tiere auch schwere wirtschaftliche Folgen mit sich. Im Seuchenfall ist der gesamte Tierbestand zu t\u00f6ten. Diese enormen wirtschaftlichen Sch\u00e4den f\u00fcr die Tierhalter w\u00fcrden versch\u00e4rft durch gro\u00dffl\u00e4chige Schutzzonen mit strengen Handels- und Transportverboten. Besonders kritisch w\u00e4re eine Einschleppung in den Schwarzwildbestand, weil hier die M\u00f6glichkeiten der Seuchenbek\u00e4mpfung begrenzt sind.<\/p>\n<p>Das BMEL informiert die Bundesl\u00e4nder, Tierhalterverb\u00e4nde und die J\u00e4gerschaft regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber die Lage und die empfohlenen Ma\u00dfnahmen. F\u00fcr die Veterin\u00e4r\u00e4mter und den Einzelhandel hat das BMEL einen Handzettel zum Download vorbereitet. Das Friedrich-Loeffler-Institut &#8211; Bundesforschungsinstitut f\u00fcr Tiergesundheit &#8211; aktualisiert regelm\u00e4\u00dfig seine Risikobewertung zur Einschleppungsgefahr der ASP. Mit den Bundesl\u00e4ndern wurden verst\u00e4rkte Untersuchungen auf ASP vereinbart. Schweinehalter weist das BMEL auf die besondere Bedeutung hin, die den Regelungen der Schweinehaltungshygiene-Verordnung in diesem Zusammenhang zukommt.<\/p>\n<p>Quelle: bmel.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Afrikanische Schweinepest: Speisereste nicht achtlos wegwerfen Bundesminister Schmidt: &#8222;Alle sind aufgerufen, durch vorsorgendes Verhalten eine weitere Ausbreitung zu verhindern&#8220; Das Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft (BMEL) ruft zur erh\u00f6hten Wachsamkeit auf, um eine weitere Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Europa zu verhindern. 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