{"id":6826,"date":"2014-02-20T08:04:51","date_gmt":"2014-02-20T07:04:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=6826"},"modified":"2014-02-20T08:04:51","modified_gmt":"2014-02-20T07:04:51","slug":"mehr-obst-gemuese-und-milch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=6826","title":{"rendered":"Mehr Obst, Gem\u00fcse und Milch:"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Br\u00fcssel:<\/span><\/p>\n<p>Staatssekret\u00e4r Kloos begr\u00fc\u00dft neues EU-Schulprogramm<\/p>\n<p>Der Staatssekret\u00e4r im Bundeslandwirtschaftsministerium, Dr. Robert Kloos hat den Vorschlag der EU-Kommission f\u00fcr ein neues Schulmilch- und Schulobst-Programm am Montag in Br\u00fcssel begr\u00fc\u00dft. &#8222;Die Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr eine vielf\u00e4ltige und gesunde Ern\u00e4hrung beginnt in jungen Jahren. Wer Kindern fr\u00fch gesundes Genie\u00dfen vermittelt, vermeidet sp\u00e4tere Fehlern\u00e4hrung mit all ihren gesundheitlichen Folgen&#8220;, betonte Kloos. Der aktuelle Vorschlag der EU-Kommission f\u00fcr ein Schulprogramm mit Obst, Gem\u00fcse, Bananen und Milch sei ein guter Ansatz, so der Staatssekret\u00e4r. Damit sollten f\u00fcr die Abgabe von Schulmilch k\u00fcnftig die gleichen Rahmenbedingungen gelten, die sich beim Schulobstprogramm als Erfolgsfaktoren herausgestellt h\u00e4tten wie etwa kostenfreie Abgabe und p\u00e4dagogische Begleitma\u00dfnahmen. Damit erfahre das bisherige Schulmilchprogramm eine neue Ausrichtung und bekomme hoffentlich neue Impulse.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=1057\" rel=\"attachment wp-att-1057\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1057\" alt=\"apfel\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/apfel-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/apfel-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/apfel.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Kloos wies darauf hin, dass die in Aussicht gestellte komplette Kosten\u00fcbernahme durch die Europ\u00e4ische Union es den L\u00e4ndern in Deutschland weiter erleichtern werde, das erfolgreiche Schulobstprogramm weiterzuf\u00fchren. &#8222;Ich hoffe sehr, dass dies dann auch von denjenigen L\u00e4ndern genutzt wird, die sich bisher nicht am Schulobstprogramm beteiligt haben. Ich bin \u00fcberzeugt, dass der Vorschlag der Europ\u00e4ischen Kommission ein guter und vielversprechender Ansatz sowohl f\u00fcr die Abgabe von Schulobst als auch von Schulmilch ist&#8220;, sagte Kloos.<\/p>\n<p>Im Rahmen des von der Europ\u00e4ischen Kommission durchgef\u00fchrten Konsultationsverfahrens hatte sich Deutschland f\u00fcr einen gemeinsamen Rahmen der beiden Programme ausgesprochen. Dabei war immer wieder auf eine einheitliche Finanzierung und eine unb\u00fcrokratische, flexible Umsetzung gedr\u00e4ngt worden, bei der die Teilnehmer sich f\u00fcr alle oder auch einzelne Produktgruppen &#8211; Obst, Gem\u00fcse und Milch &#8211; entscheiden k\u00f6nnen. &#8222;Obst und Gem\u00fcse sind ein bedeutender Bestandteil ausgewogener Ern\u00e4hrung, doch die meisten Kinder essen deutlich weniger davon als empfohlen. Wir sollten alles daran setzen, dass unsere Kinder gern zu leckerem Obst und wohl schmeckender Milch greifen. Dazu kann das vorgestellte Programm einen wesentlichen Beitrag leisten&#8220;, betonte Kloos. Nach der Vorstellung des Programms im Agrarrat wird die Beratung der Verordnung in Ratsarbeitsgruppen fortgef\u00fchrt. Im Anschluss an eine Debatte im Europ\u00e4ischen Parlament und im Rat und der Verabschiedung des neuen Rechts- und Finanzrahmens wird das reformierte Schulprogramm voraussichtlich 2016 in Kraft treten.<\/p>\n<p>Das EU-Schulmilchprogramm<br \/>\nBeim EU-Schulmilchprogramm ist bisher eine breite Palette an Milcherzeugnissen von der Trinkmilch bis hin zum K\u00e4se f\u00f6rderf\u00e4hig. Anders als beim EU-Schulobstprogramm erfolgt die Abgabe aber nicht kostenfrei. Die EU-Beihilfe deckt derzeit lediglich circa zehn Prozent der Kosten. Au\u00dferdem gibt es keine verbindlichen Vorgaben f\u00fcr erzieherische Begleitma\u00dfnahmen. Vor allem die B\u00fcrokratie bei der Abwicklung des Programms, die die Organisationsbereitschaft der Schulen beeintr\u00e4chtigt, sowie die mangelnde Anreizwirkung der geringen Beihilfe haben den Verbrauch an Schulmilch seit Jahren kontinuierlich zur\u00fcckgehen lassen. Vor diesem Hintergrund ist die Integration des Schulmilchprogramms in ein neues Programm f\u00fcr schulische Einrichtungen zu begr\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p>Das EU-Schulobstprogramm<br \/>\n\u00dcber das EU-Schulobstprogramm bekommen \u00fcberwiegend Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der Grundschulen und auch in Kindertageseinrichtungen regelm\u00e4\u00dfig kostenlos eine Portion Obst und Gem\u00fcse. Durch die p\u00e4dagogische Begleitung des Programms lernen sie zum Beispiel mit dem IN FORM Ern\u00e4hrungsf\u00fchrerschein gesundes Genie\u00dfen als Selbstverst\u00e4ndlichkeit in ihrem Alltag. Damit erwerben sie praktische Ern\u00e4hrungs- und Lebenskompetenz &#8211; das beste R\u00fcstzeug f\u00fcr einen gesunden Lebensstil. Die teilnehmenden Bundesl\u00e4nder betreiben das EU-Schulobstprogramm mit gro\u00dfem Erfolg, es ist bei Kindern, Lehrkr\u00e4ften und Eltern gleicherma\u00dfen beliebt.<\/p>\n<p>\u00c4nderungen am bisherigen Schulobstprogramm schon 2014<br \/>\nSchon ab dem kommenden Schuljahr greifen ma\u00dfgebliche \u00c4nderungen am bisherigen Schulobst-Programm So stellt die Europ\u00e4ische Union in diesem Jahr mehr Geld f\u00fcr Schulobst zur Verf\u00fcgung. Insgesamt steigen die Mittel f\u00fcr das Schulobstprogramm von bisher j\u00e4hrlich 90 Millionen Euro auf 150 Millionen Euro. Deutschland stehen f\u00fcr das kommende Schuljahr 2014\/15 voraussichtlich 19.707.576 Euro zur Verf\u00fcgung &#8211; statt wie bisher 12.333.000 Euro. Dar\u00fcber hinaus wird die Europ\u00e4ische Union demn\u00e4chst einen h\u00f6heren Beitrag zur Kofinanzierung leisten. Statt bisher 50 Prozent \u00fcbernimmt Br\u00fcssel 75 Prozent der Kofinanzierung, so dass der Eigenanteil der L\u00e4nder von 50 Prozent auf 25 Prozent sinkt. Damit die Mitgliedstaaten diese \u00c4nderungen schon f\u00fcr das kommende Schuljahr nutzen k\u00f6nnen, werden von Seiten der Europ\u00e4ischen Kommission die Fristen f\u00fcr die Einreichung der Strategien von Ende Januar 2014 auf Ende April 2014 verschoben. Das deutsche Schulobstgesetz muss entsprechend an die EU-Fristen angepasst werden. Ein entsprechender Gesetzentwurf zur \u00c4nderung des Schulobstgesetzes wurde am 19. Dezember 2013 im Bundesrat beschlossen und wird im Bundestag eingebracht. F\u00fcr das Schuljahr 2014\/15 haben bisher acht L\u00e4nder ihre Teilnahme am EU-Schulobstprogramm bekundet.<\/p>\n<p>Weitere Informationen unter www.bmel.de\/Schulobst<\/p>\n<p>Quelle: bmel.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Br\u00fcssel: Staatssekret\u00e4r Kloos begr\u00fc\u00dft neues EU-Schulprogramm Der Staatssekret\u00e4r im Bundeslandwirtschaftsministerium, Dr. Robert Kloos hat den Vorschlag der EU-Kommission f\u00fcr ein neues Schulmilch- und Schulobst-Programm am Montag in Br\u00fcssel begr\u00fc\u00dft. &#8222;Die Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr eine vielf\u00e4ltige und gesunde Ern\u00e4hrung beginnt in jungen Jahren. 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