{"id":6719,"date":"2014-01-25T08:36:55","date_gmt":"2014-01-25T07:36:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=6719"},"modified":"2014-01-25T08:36:55","modified_gmt":"2014-01-25T07:36:55","slug":"zukunft-des-lechs-sollen-buerger-mitgestalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=6719","title":{"rendered":"Zukunft des Lechs sollen B\u00fcrger mitgestalten"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Huber: Zukunft des Lechs sollen B\u00fcrger mitgestalten &#8211; Start der B\u00fcrgerbefragung im Internet zur Neugestaltung des Lechs \/ Teil des Flussdialogs &#8222;Licca liber&#8220;<\/p>\n<p>Der Ausbau des Lechs ist ein Generationenprojekt mit gesamtgesellschaftlicher Bedeutung. Dies betonte der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber zum Start der Online-Befragung der B\u00fcrger am 28. Januar: &#8222;Flussneugestaltungen sind immer gro\u00dfe Eingriffe mit weitreichenden Folgen f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung. Deshalb setzen wir auf einen engen Dialog mit den B\u00fcrgern. Bevor \u00fcber konkrete Ma\u00dfnahmen entschieden wird, wollen wir wissen, wie die Menschen vor Ort ihren Fluss vor der Haust\u00fcre nutzen und sch\u00fctzen wollen.&#8220; Der Flussdialog &#8222;Licca liber&#8220;, der unter anderem B\u00fcrger, Verb\u00e4nde und Kommunen an der Gestaltung des Lechs beteiligt, dient dazu, gemeinsame L\u00f6sungsans\u00e4tze zu erarbeiten und die verschiedenen Interessen zu vereinen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=6722\" rel=\"attachment wp-att-6722\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-6722\" alt=\"himmel\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/himmel-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/himmel-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/himmel.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Lech ist mit seinen Auen eine der bayernweit bedeutsamsten Biotop-Verbundachsen von den Alpen bis zur Donau und Heimat einzigartiger Lebensr\u00e4ume f\u00fcr Tiere und Pflanzen. Huber erkl\u00e4rte: &#8222;Unser Ziel ist es, die Eintiefung des Lechs zu stoppen. Die erforderlichen Sanierungsma\u00dfnahmen sollen gleichzeitig den \u00f6kologische Zustand des Flusses mit seinen Auen verbessern, um ihn als Lebens- und Erholungsraum bestm\u00f6glich weiterzuentwickeln. Zudem werden wir den Hochwasserschutz weiter voranbringen.&#8220;<\/p>\n<p>Flussbegradigungen seit Mitte des 19. Jahrhunderts haben den Lech stark eingeengt und zu einer teilweisen Eintiefung des Lechs gef\u00fchrt. Die deshalb notwendigen wasserbaulichen Ma\u00dfnahmen waren der Start f\u00fcr das Projekt &#8222;Licca liber&#8220;. Das Projektgebiet umfasst eine L\u00e4nge von ca. 60 Kilometern entlang des Lechs ,zwischen Mandichosee s\u00fcdlich von Augsburg bis zur M\u00fcndung in die Donau. &#8222;Die erforderlichen Sanierungsma\u00dfnahmen bieten die Chance f\u00fcr eine \u00f6kologische Neugestaltung. Welche Ma\u00dfnahmen konkret umgesetzt werden, ist noch v\u00f6llig offen. Wir stehen erst am Anfang des Dialogprozesses&#8220;, so Huber. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnten bestehende Vorschriften des Naturschutzes oder technische Notwendigkeiten nicht einfach ausgehebelt werden. Der Umweltminister ermutigte die \u00f6rtliche Bev\u00f6lkerung aber, ihre Gestaltungsspielr\u00e4ume im Rahmen der Online-Befragung zu nutzen. Huber versicherte zudem, dass im Planungsverfahren Auswirkungen auf die Trinkwasserversorgung, Grundwasserst\u00e4nde o.\u00e4. genau gepr\u00fcft und ber\u00fccksichtigt w\u00fcrden. &#8222;Ziel des Lechausbaus ist schlie\u00dflich eine Verbesserung und nicht eine Verschlechterung. Wenn Nachteile drohen, wird die Ma\u00dfnahme so nicht gemacht und eine Alternative gesucht,&#8220; unterstrich der Minister.<\/p>\n<p>So nimmt man an der Online-Befragung teil:<\/p>\n<p>Vom 28. Januar bis 16. Februar 2014 k\u00f6nnen die Bewohner von Augsburg, Kissing, K\u00f6nigsbrunn und Mering im Rahmen einer Online-Befragung ihre Meinung im Internet \u00e4u\u00dfern und so aktiv an der zuk\u00fcnftigen Gestaltung des Lechs mitwirken. Mehr als 150.000 Haushalte im Projektgebiet erhalten eine amtliche Bekanntmachung, die \u00fcber die Augsburger Allgemeine Zeitung und das Wochenmagazin Extra verteilt wird. Diese informiert \u00fcber die Online-Befragung und enth\u00e4lt einen Gebietscode, der f\u00fcr die Teilnahme an der Online-Befragung erforderlich ist. Auch ohne den Erhalt der amtlichen Bekanntmachung ist die Teilnahme f\u00fcr B\u00fcrger der betroffenen Gemeinden durch eine Online-Registrierung m\u00f6glich. Es k\u00f6nnen alle B\u00fcrger ab 16 Jahren im Projektgebiet mitmachen. Zu Beginn der Teilnahme an der Online-Befragung muss die eigene Gemeinde ausgew\u00e4hlt und der Gebietscode eingegeben werden. Anschlie\u00dfend startet die Befragung.<\/p>\n<p>Quelle: stmuv.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Huber: Zukunft des Lechs sollen B\u00fcrger mitgestalten &#8211; Start der B\u00fcrgerbefragung im Internet zur Neugestaltung des Lechs \/ Teil des Flussdialogs &#8222;Licca liber&#8220; Der Ausbau des Lechs ist ein Generationenprojekt mit gesamtgesellschaftlicher Bedeutung. Dies betonte der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber zum Start der Online-Befragung der B\u00fcrger am 28. 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