{"id":6613,"date":"2014-01-01T09:03:43","date_gmt":"2014-01-01T08:03:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=6613"},"modified":"2014-01-01T09:03:56","modified_gmt":"2014-01-01T08:03:56","slug":"neues-angebot-verbessert-die-versorgung-schwerstkranker-und-sterbender-in-ober-und-unterfranken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=6613","title":{"rendered":"Neues Angebot verbessert die Versorgung Schwerstkranker und Sterbender in Ober- und Unterfranken"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Markheidenfeld -Forchheim<\/span><\/p>\n<p>Palliativmedizinische Dienste in den Kliniken Forchheim und Main-Spessart anerkannt \/ Nein zu aktiver Sterbehilfe<\/p>\n<p>Bayern baut die Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen weiter aus und setzt damit ein klares Signal f\u00fcr mehr Menschlichkeit und gegen die aktive Sterbehilfe. Dies betonte die Bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml anl\u00e4sslich der Aufnahme der palliativmedizinischen Dienste am Klinikum Forchheim und am Klinikum Main-Spessart in Marktheidenfeld in den bayerischen Krankenhausplan. Huml unterstrich: &#8222;Bayern sagt ,Nein!&#8216; zu aktiver Sterbehilfe und ,Ja!&#8216; zum Leben &amp;ndash; mit einem umfassenden Palliativ- und Hospizkonzept. Wer die W\u00e4rme, Anteilnahme und auch die Spitzenversorgung in der Palliativmedizin erlebt, der f\u00fchlt sich bestens umsorgt. Ich bin pers\u00f6nlich ersch\u00fcttert, dass andere EU-L\u00e4nder jetzt sogar Kindern Sterbehilfe anbieten wollen.&#8220; Belgien hatte sich in den vergangenen Tagen daf\u00fcr ausgesprochen, die aktive Sterbehilfe, wie sie bereits f\u00fcr Erwachsene m\u00f6glich ist, nun auch auf Kinder auszuweiten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=4951\" rel=\"attachment wp-att-4951\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4951\" alt=\"krankenhaus\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/krankenhaus-300x187.jpg\" width=\"300\" height=\"187\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/krankenhaus-300x187.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/krankenhaus.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bayern hat bereits im Jahr 2011 das bundesweit erste Rahmenkonzept zur Hospiz- und Palliativversorgung erarbeitet. Die palliativmedizinischen Dienste sind ein wichtiger Eckpfeiler dieses Konzepts. In Ober- und Unterfranken werden die palliativmedizinischen Dienste am Klinikum Forchheim und am Klinikum Main-Spessart laut Ministerin Huml die Versorgung Schwerstkranker und sterbender Menschen weiter verbessern. Huml: &#8222;Es ist mir ein pers\u00f6nliches Anliegen, ein Leben in W\u00fcrde und ohne Schmerzen bis zuletzt zu erm\u00f6glichen. Die palliativmedizinischen Dienste sind unverzichtbar. Patienten werden in ihrer letzten Lebensphase nicht nur medizinisch versorgt, sondern auch therapeutisch betreut.&#8220; Palliativmedizinische Dienste versorgen schwerstkranke Patienten auf allen Stationen des Krankenhauses. Das Team besteht aus \u00c4rzten, Pflegekr\u00e4ften und Sozialp\u00e4dagogen, die in der Betreuung Schwerstkranker speziell geschult sind. In die Betreuung sind zus\u00e4tzlich Therapeuten und Seelsorger eingebunden. Huml: &#8222;Dieser pers\u00f6nliche Aspekt ist mir sehr wichtig &amp;ndash; er bedeutet f\u00fcr die Patienten und deren Angeh\u00f6rige eine wertvolle Entlastung in dieser schwierigen Zeit. Wir wollen die Palliativversorgung deshalb fl\u00e4chendeckend weiter ausbauen.&#8220;<\/p>\n<p>Der Freistaat unterst\u00fctzt seit Jahren den Aufbau der Palliativversorgung im station\u00e4ren und ambulanten Bereich. 2006 wurde ein Fachprogramm zur Palliativversorgung in Krankenh\u00e4usern aufgelegt. Dieses sieht klare Qualit\u00e4tskriterien f\u00fcr die Anerkennung und Aufnahme station\u00e4rer palliativmedizinischer Einrichtungen in den Krankenhausplan vor. In Bayern gibt es derzeit 89 Krankenh\u00e4user mit einem palliativmedizinischen Angebot: 48 Krankenh\u00e4user mit Palliativstation, davon f\u00fcnf Krankenh\u00e4user mit Palliativstation und palliativmedizinischem Dienst. An 41 Kliniken wurde ausschlie\u00dflich ein palliativmedizinischer Dienst eingerichtet. Zudem f\u00f6rdert Bayern den Aufbau spezialisierter ambulanter Palliativ-Teams (SAPV) mit einer Anschubfinanzierung von bis zu 15.000 Euro pro Team. 100.000 Euro stehen auch 2014 bereit, um den fl\u00e4chendeckenden Ausbau dieser SAPV-Teams voranzubringen. Inzwischen k\u00fcmmern sich bereits 27 SAPV-Teams um die speziellen Belange der Patientinnen und Patienten.<\/p>\n<p>Quelle:stmgp.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Markheidenfeld -Forchheim Palliativmedizinische Dienste in den Kliniken Forchheim und Main-Spessart anerkannt \/ Nein zu aktiver Sterbehilfe Bayern baut die Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen weiter aus und setzt damit ein klares Signal f\u00fcr mehr Menschlichkeit und gegen die aktive Sterbehilfe. 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