{"id":6610,"date":"2013-12-31T08:38:17","date_gmt":"2013-12-31T07:38:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=6610"},"modified":"2013-12-31T08:38:17","modified_gmt":"2013-12-31T07:38:17","slug":"erasmus-bringt-mobilitaetsschub-in-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=6610","title":{"rendered":"Erasmus+ bringt Mobilit\u00e4tsschub in Europa"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><br \/>\nMehr grenz\u00fcberschreitende Bildungsangebote f\u00fcr Sch\u00fcler und Lehrkr\u00e4fte, Studierende, Auszubildende und junge Erwachsene<\/p>\n<p>Gr\u00fcnes Licht f\u00fcr die europ\u00e4ische Bildungskooperation: Am 1. Januar 2014 startet Erasmus+. Das neue EU-Programm f\u00fcr allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport hat eine Laufzeit von sieben Jahren und ist mit einem Budget in H\u00f6he von 14,7 Mrd. Euro ausgestattet. Erasmus+ b\u00fcndelt die bisherigen non-formalen und formalen Bildungsprogramme der EU und macht sie \u00fcberschaubarer, leichter zug\u00e4nglich und besser nutzbar. Mehr als 4 Millionen Menschen in Europa &#8211; insbesondere Sch\u00fcler\/-innen und Studierende, Auszubildende, Lehrkr\u00e4fte und junge Freiwillige &#8211; sollen so bis 2020 Stipendien und Zusch\u00fcsse f\u00fcr einen Aufenthalt zu Lernzwecken im Ausland erhalten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=2831\" rel=\"attachment wp-att-2831\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2831\" alt=\"schule\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/schule-300x187.jpg\" width=\"300\" height=\"187\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/schule-300x187.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/schule.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#8222;Wir er\u00f6ffnen der Jugend Europas neue Bildungschancen und helfen Arbeitslosigkeit vorzubeugen. Mehr junge Menschen sollen die M\u00f6glichkeit erhalten, im Ausland zu studieren oder Teile ihrer Ausbildung in einem anderen europ\u00e4ischen Land zu absolvieren&#8220;, sagt Bundesbildungsministerin Johanna Wanka. Ein h\u00f6heres Ma\u00df an Internationalisierung in der beruflichen und akademischen Bildung ist wichtig f\u00fcr die Fachkr\u00e4ftesicherung in Deutschland. &#8222;Unternehmen profitieren von Erasmus+, indem sie leichter Fachkr\u00e4fte auch aus dem Ausland finden und die gewonnenen internationalen Erfahrungen ihrer Auszubildenden nutzen k\u00f6nnen&#8220;, betont Wanka.<\/p>\n<p>&#8222;Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, Studierende und Auszubildende gewinnen durch den Austausch neue Erfahrungen und Kompetenzen, die ihnen nicht nur in Beruf und Studium, sondern auch ganz pers\u00f6nlich zugute kommen. Dazu geh\u00f6ren interkulturelle Sensibilit\u00e4t und die F\u00e4higkeit zu vernetztem Denken, Weltoffenheit und Toleranz sowie die Neugier auf Unbekanntes. Kompetenzen also, die weit \u00fcber das fachliche Wissen hinausgehen, die aber in Berufen mit Zukunft nicht weniger entscheidend sind&#8220;, erkl\u00e4rt der Pr\u00e4sident der Kultusministerkonferenz, Stephan Dorgerloh, zum Start des neuen Programms. &#8222;Erasmus+ misst der Mobilit\u00e4t zu Lernzwecken einen gro\u00dfen Stellenwert bei, das ist wichtig f\u00fcr die Jugendlichen und zugleich von unsch\u00e4tzbarer Bedeutung f\u00fcr das zusammenwachsende Europa&#8220;, so Stephan Dorgerloh.<\/p>\n<p>Junge Menschen, die im Ausland waren und dort an Jugendbegegnungen teilgenommen haben, entwickeln einen neuen Blick auf andere Kulturen und Lebensweisen. Aber auch der Blick auf sich selbst ver\u00e4ndert sich, wenn sie sich in einer anderen, fremden Umgebung bewegen. Sie lernen auf eine ganz andere Weise &#8211; n\u00e4mlich \u00fcber den non-formalen Bildungsweg &#8211; f\u00fcr ihr Leben. Europa muss zudem f\u00fcr junge Menschen erlebbar werden, um die Idee der Europ\u00e4ischen Union weiterzutragen. Begegnungen junger Menschen helfen Stereotype ab- und Freundschaften aufzubauen. Das Bundesministerium f\u00fcr Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat sich deshalb im Prozess der Aushandlung des neuen Programms stark daf\u00fcr gemacht, dass an die hervorragenden Ergebnisse des letzten Programms &#8222;Jugend in Aktion&#8220; angekn\u00fcpft werden kann. In intensiven Verhandlungen konnte erreicht werden, dass bis 2020 bis zu 30 Millionen Euro f\u00fcr den Bereich des non-formalen Lernens bereitgestellt werden.<\/p>\n<p>In Deutschland werden allein im kommenden Jahr sch\u00e4tzungsweise 35.000 Studierende, rund 17.000 Auszubildende und 35.000 junge Menschen in Jugendbegegnungen und Freiwilligendiensten von Erasmus+ profitieren. \u00dcber den gesamten Programmverlauf bis 2020 sollen so bis zu 275.000 Studierende, 150.000 Auszubildende und 130.000 junge Menschen in Begegnungsma\u00dfnahmen aus Deutschland gef\u00f6rdert werden. Au\u00dferdem sind unter Erasmus+ im Rahmen von Schulpartnerschaften Mobilit\u00e4ten von Sch\u00fcler\/-innen und Lehrkr\u00e4ften und europ\u00e4ische Lehrerfortbildungen m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Seit 1987 konnten mit Erasmus 3 Millionen Studierende, darunter \u00fcber 400.000 deutsche Studierende, gef\u00f6rdert werden. Das seit 1995 existierende Austauschprogramm Leonardo da Vinci erm\u00f6glichte bislang rund 118.000 deutschen Auszubildenden, 21.000 Arbeitnehmern und 19.000 Lehrkr\u00e4ften und Ausbildern einen Auslandsaufenthalt zu Lernzwecken. \u00dcber das Programm &#8222;Jugend in Aktion&#8220; wurden seit 1988 \u00fcber 345.000 junge Menschen in Jugendbegegnungen und einem Europ\u00e4ischen Freiwilligendienst gef\u00f6rdert. Am Programm COMENIUS f\u00fcr den schulischen Bereich waren seit 2007 rund 400.000 Lehrkr\u00e4fte und Sch\u00fcler\/-innen an Projektaktivit\u00e4ten deutscher Schulen beteiligt.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Umsetzung des Programms sind in Deutschland weiterhin vier Nationale Agenturen mit Sitz in Bonn zust\u00e4ndig &#8211; die Nationale Agentur &#8222;Jugend f\u00fcr Europa&#8220; f\u00fcr den Bereich Jugend (www.jugendf\u00fcreuropa.de), die Nationale Agentur im P\u00e4dagogischen Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz f\u00fcr den Schulbereich (www.kmk-pad.org), die Nationale Agentur f\u00fcr EU-Hochschulzusammenarbeit beim DAAD f\u00fcr den Bereich der Hochschulbildung (eu.daad.de) und die Nationale Agentur &#8222;Bildung f\u00fcr Europa&#8220; beim Bundesinstitut f\u00fcr Berufsbildung f\u00fcr den Bereich der beruflichen Bildung und Erwachsenenbildung (www.na-bibb.de).<br \/>\nQuelle:bmbf.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Mehr grenz\u00fcberschreitende Bildungsangebote f\u00fcr Sch\u00fcler und Lehrkr\u00e4fte, Studierende, Auszubildende und junge Erwachsene Gr\u00fcnes Licht f\u00fcr die europ\u00e4ische Bildungskooperation: Am 1. 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