{"id":6582,"date":"2013-12-21T08:14:29","date_gmt":"2013-12-21T07:14:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=6582"},"modified":"2013-12-21T08:14:29","modified_gmt":"2013-12-21T07:14:29","slug":"verjaehrung-von-anspruechen-zum-jahreswechsel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=6582","title":{"rendered":"Verj\u00e4hrung von Anspr\u00fcchen zum Jahreswechsel"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Justizminister Bausback: &#8222;Wichtig, nicht unt\u00e4tig zu bleiben, und &#8211; falls n\u00f6tig &#8211; auch rechtlichen Rat einzuholen!&#8220;<\/p>\n<p>Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback warnt anl\u00e4sslich des anstehenden Jahreswechsels vor der m\u00f6glichen Verj\u00e4hrung berechtigter Forderungen: &#8222;In der Vorweihnachtszeit m\u00f6chte man sich mit sch\u00f6nen Dingen besch\u00e4ftigen und nicht ausstehenden Forderungen hinterherlaufen. Dennoch sollte man im Blick behalten, dass mit Ablauf des 31. Dezembers viele Anspr\u00fcche verj\u00e4hren!&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=1410\" rel=\"attachment wp-att-1410\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1410\" alt=\"paragraf\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/paragraf-300x187.jpg\" width=\"300\" height=\"187\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/paragraf-300x187.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/paragraf.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bausback weist darauf hin, dass ein Gro\u00dfteil der Forderungen wie z. B. Kaufpreisforderungen, nach drei Jahren verj\u00e4hren. &#8222;Diese Frist beginnt mit dem Ende des Jahres zu laufen, in dem der Anspruch entstanden ist und der Gl\u00e4ubiger die Fakten und den Schuldner kennt oder zumindest naheliegende Anhaltspunkte daf\u00fcr hatte. Mit dem 31. Dezember 2013 verj\u00e4hren also viele Forderungen aus dem Jahr 2010&#8220;, so Bayerns Justizminister.<\/p>\n<p>Um das zu verhindern, m\u00fcssen die Anspr\u00fcche vor dem Stichtag in der Regel gerichtlich geltend gemacht werden. Bei Zahlungsanspr\u00fcchen kann dies auch durch einen Mahnantrag geschehen, der bei Gericht eingereicht werden muss. Dabei ist besonders wichtig: Antragsteller aus Bayern m\u00fcssen ihren Antrag an das Zentrale Mahngericht bei dem Amtsgericht Coburg richten. Hinweise hierzu enth\u00e4lt unter anderem die Homepage des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz unter<br \/>\nhttp:\/\/www.justiz.bayern.de\/service\/elektronischer-rechtsverkehr\/online-dienstleistungen\/ .<\/p>\n<p>Achtung: Nur Antragsteller, die ihren Papierantrag so rechtzeitig zur Post geben, dass er sp\u00e4testens am 31. Dezember beim Zentralen Mahngericht eingeht oder ihn sp\u00e4testens zum Stichtag elektronisch stellen, k\u00f6nnen sicherstellen, dass ihre Forderung nicht verj\u00e4hrt. Antr\u00e4ge per Telefax sind unzul\u00e4ssig und m\u00fcssen zur\u00fcckgewiesen werden.<\/p>\n<p>Bausback abschlie\u00dfend: &#8222;Auch wenn man einen noch so gut begr\u00fcndeten Anspruch hat: Ist er einmal verj\u00e4hrt, kann er oft nicht mehr durchgesetzt werden. Der Schuldner kann sich auf die Verj\u00e4hrung berufen und die Leistung verweigern. Deshalb ist es wichtig, nicht unt\u00e4tig zu bleiben, und &#8211; falls n\u00f6tig &#8211; auch rechtlichen Rat einzuholen!&#8220;<br \/>\nQuelle: stmj.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Justizminister Bausback: &#8222;Wichtig, nicht unt\u00e4tig zu bleiben, und &#8211; falls n\u00f6tig &#8211; auch rechtlichen Rat einzuholen!&#8220; Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback warnt anl\u00e4sslich des anstehenden Jahreswechsels vor der m\u00f6glichen Verj\u00e4hrung berechtigter Forderungen: &#8222;In der Vorweihnachtszeit m\u00f6chte man sich mit sch\u00f6nen Dingen besch\u00e4ftigen und nicht ausstehenden Forderungen hinterherlaufen. 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