{"id":6542,"date":"2013-12-12T08:08:51","date_gmt":"2013-12-12T07:08:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=6542"},"modified":"2013-12-12T08:08:51","modified_gmt":"2013-12-12T07:08:51","slug":"die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-dezember-2013-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=6542","title":{"rendered":"Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Dezember 2013 [1]"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>* Die deutsche Wirtschaft setzt ihren moderaten Wachstumskurs fort.<br \/>\n* Die Antriebskr\u00e4fte kommen aus der Binnenwirtschaft, die<br \/>\nau\u00dfenwirtschaftlichen Impulse bleiben bislang noch schwach.<br \/>\n* Auch das Produzierende Gewerbe<br \/>\n&lt;http:\/\/www.bmwi.de\/DE\/Themen\/Industrie\/statistische-daten.html&gt; ist<br \/>\nschwach ins vierte Quartal gestartet. Das Gesch\u00e4ftsklima und die<br \/>\nAuftragssituation sprechen aber f\u00fcr einen Anstieg der Produktion in den<br \/>\nkommenden Monaten.<br \/>\n* Der Arbeitsmarkt entwickelt sich weiter g\u00fcnstig, die Erwerbst\u00e4tigkeit nimmt<br \/>\nzu.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=1513\" rel=\"attachment wp-att-1513\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1513\" alt=\"statistik\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/statistik-300x223.jpg\" width=\"300\" height=\"223\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/statistik-300x223.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/statistik.jpeg 370w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die deutsche Wirtschaft setzt ihren moderaten Wachstumskurs fort. Im dritten<br \/>\nQuartal legte die gesamtwirtschaftliche Leistung um 0,3 % zu [2]. Wie erwartet<br \/>\nfiel das Wachstum schw\u00e4cher aus als im Vorquartal, das durch witterungsbedingte<br \/>\nNachholeffekte gekennzeichnet war. Die Wachstumsbeitr\u00e4ge kamen im dritten Quartal<br \/>\nausschlie\u00dflich von der Binnenwirtschaft. Insbesondere die<br \/>\nBruttoanlageinvestitionen lieferten erneut einen kr\u00e4ftigen Impuls. Der<br \/>\nAu\u00dfenbeitrag d\u00e4mpfte hingegen das Wachstum, da die Importe deutlich anstiegen,<br \/>\nw\u00e4hrend die Exporte nahezu stagnierten. Aufgrund des R\u00fcckgangs der Erzeugung im<br \/>\nProduzierenden Gewerbe im Oktober ist f\u00fcr das Jahresschlussquartal allenfalls mit<br \/>\neinem moderaten Wachstum zu rechnen. Insgesamt haben sich aber die<br \/>\nRahmenbedingungen f\u00fcr einen stark binnenwirtschaftlich getragenen Aufschwung<br \/>\nweiter verbessert. Allerdings bleiben betr\u00e4chtliche, vornehmlich<br \/>\nau\u00dfenwirtschaftliche Risiken bestehen.<\/p>\n<p>Das au\u00dfenwirtschaftliche Umfeld hellt sich allm\u00e4hlich etwas auf. Die Entwicklung<br \/>\nder Weltwirtschaft bleibt, gemessen an der Weltindustrieproduktion, dennoch<br \/>\nweniger dynamisch als in der Vergangenheit. Vielerorts bestehen strukturelle<br \/>\nProbleme und die notwendigen Anpassungsprozesse bremsen weiterhin die<br \/>\nwirtschaftliche Dynamik. F\u00fcr das Welt-BIP rechnet der IWF f\u00fcr dieses und n\u00e4chstes<br \/>\nJahr mit einem Wachstum von 2,9 % bzw. 3,6 %. Impulse kommen eher von den<br \/>\nIndustriestaaten. Die US-Wirtschaft ist im dritten Quartal um annualisiert 3,6 %<br \/>\ngewachsen. Japans Konjunktur hat dagegen an Schwung eingeb\u00fc\u00dft. Sie wird weiter<br \/>\ndurch die expansive Wirtschaftspolitik getragen. Der Euroraum scheint sich<br \/>\nlangsam aus der Rezession gel\u00f6st zu haben. Das Wachstum in den Schwellenl\u00e4ndern<br \/>\nbleibt jedoch vergleichsweise verhalten. Fr\u00fchindikatoren wie der globale<br \/>\nEinkaufsmanagerindex oder der Fr\u00fchindikator der OECD deuten insgesamt auf eine<br \/>\nFortsetzung der aktuellen Besserungstendenzen hin.<\/p>\n<p>Die verhaltene Entwicklung wichtiger Absatzm\u00e4rkte wirkt sich d\u00e4mpfend auf den<br \/>\nAu\u00dfenhandel aus. Im Oktober sind die Warenausfuhren lediglich um 0,2 % gestiegen.<br \/>\nEs zeichnet sich aber mittlerweile wieder ein leichter Aufw\u00e4rtstrend ab. Die<br \/>\nEinfuhren legten im selben Monat deutlich um 2,9 % zu. Ein klarer Trend ist hier<br \/>\nnicht erkennbar. Seit Januar summieren sich die monatlichen<br \/>\nHandelsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse auf knapp 166 Mrd. Euro, ein Plus von 4,6 Mrd. Euro<br \/>\ngegen\u00fcber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. F\u00fcr den Anstieg des Saldos war<br \/>\nausschlaggebend, dass sich die Einfuhren auf Jahresfrist um knapp 3 %<br \/>\nverbilligten, w\u00e4hrend die Ausfuhrpreise in etwa unver\u00e4ndert blieben. Die<br \/>\nAufhellung der Exporterwartungen und die Auftragseing\u00e4nge, die die Industrie aus<br \/>\ndem Ausland erh\u00e4lt, deuten auf eine moderat steigende Exportt\u00e4tigkeit hin.<\/p>\n<p>Das Produzierende Gewerbe ist nach den deutlichen Produktionszuw\u00e4chsen im zweiten<br \/>\nund dritten Quartal schwach in das Jahresschlussquartal gestartet. Im Oktober<br \/>\nverringerte sich der Output um 1,2 %. Ein Br\u00fcckentagseffekt d\u00fcrfte hierzu<br \/>\nbeigetragen haben. In der Industrie fiel die Produktion um 1,1 % geringer aus,<br \/>\nwobei sich insbesondere der R\u00fcckgang bei der Investitionsg\u00fcterproduktion<br \/>\nbemerkbar machte. Ausgehend vom derzeitigen Produktionsniveau d\u00fcrfte die<br \/>\nErzeugung in der Industrie aber wieder ausgeweitet werden. Hierauf deuten die<br \/>\nvorlaufenden Indikatoren hin. Sowohl das ifo Gesch\u00e4ftsklima im Verarbeitenden<br \/>\nGewerbe als auch der Markit\/BME-Einkaufsmanagerindex haben sich weiter<br \/>\naufgehellt. Auch die Auftragseing\u00e4nge sind im Trend aufw\u00e4rtsgerichtet, obwohl sie<br \/>\nim Oktober vornehmlich aufgrund geringerer Gro\u00dfauftr\u00e4ge um 2,2 % zur\u00fcckgingen.<br \/>\nDie Bauproduktion ist nach Auslaufen der Impulse durch die witterungsbedingten<br \/>\nNachholeffekte im Oktober um 1,7 % zur\u00fcckgegangen. F\u00fcr das Jahresschlussquartal<br \/>\nzeichnet sich hier ein schwaches Ergebnis ab. Dennoch bleibt die Grundtendenz im<br \/>\nBaugewerbe aufw\u00e4rtsgerichtet. Die Auftragssituation ist gut und die<br \/>\nRahmenbedingungen weiterhin positiv.<\/p>\n<p>Der private Konsum d\u00fcrfte angesichts anhaltend g\u00fcnstiger Rahmenbedingungen bei<br \/>\nBesch\u00e4ftigung und Einkommen ein wichtiger konjunktureller Impulsgeber bleiben.<br \/>\nDies gilt auch ungeachtet der im Oktober schwachen Entwicklung der Ums\u00e4tze im<br \/>\nEinzelhandel (ohne Handel mit Kraftfahrzeugen). So hat sich das Gesch\u00e4ftsklima im<br \/>\nEinzelhandel im November deutlich aufgehellt. Auch die bereits recht<br \/>\noptimistische Stimmung unter den Konsumenten konnte sich f\u00fcr Dezember leicht<br \/>\nverbessern. Hierzu tr\u00e4gt bei, dass sich die Preise mit einer Jahresteuerungsrate<br \/>\nvon 1,3 % (VPI, Stand November) sehr verbraucherfreundlich entwickeln.<br \/>\nZusammengenommen l\u00e4sst dies auf ein lebhaftes Weihnachtsgesch\u00e4ft hoffen und auch<br \/>\ndar\u00fcber hinaus eine gute Konsumkonjunktur erwarten.<\/p>\n<p>Die g\u00fcnstige Entwicklung des Arbeitsmarkts setzt sich fort. Die Zahl der<br \/>\nErwerbst\u00e4tigen erh\u00f6hte sich im Oktober, gest\u00fctzt durch die anhaltend starke<br \/>\nZunahme der sozialversicherungspflichtig Besch\u00e4ftigten, um saisonbereinigt 24.000<br \/>\nPersonen. Die Erwerbst\u00e4tigkeit setzte damit ihren langj\u00e4hrigen Aufw\u00e4rtstrend<br \/>\nfort. Der Besch\u00e4ftigungsaufbau speist sich zunehmend aus der stillen Reserve<br \/>\nsowie aus der Zuwanderung. Die Arbeitslosigkeit nahm andererseits im November<br \/>\nweiter leicht um saisonbereinigt 10.000 Personen zu. Die Unterbesch\u00e4ftigung, bei<br \/>\nder Entlastungseffekte der Arbeitsmarktpolitik unber\u00fccksichtigt bleiben,<br \/>\nentwickelte sich aber weiter stabil. Insgesamt werden die Ausgleichsprozesse am<br \/>\nArbeitsmarkt mit der zunehmenden Aussch\u00f6pfung des Erwerbspersonenpotenzials<br \/>\nschwieriger. Die Nachfrage nach Arbeitskr\u00e4ften bewegt sich den Fr\u00fchindikatoren<br \/>\nzufolge auf ansehnlichem Niveau. Angesichts des moderaten und weiter gefestigten<br \/>\nkonjunkturellen Aufw\u00e4rtstrends ist auch in den kommenden Monaten mit einer weiter<br \/>\nleicht zunehmenden Besch\u00e4ftigung und sich stabilisierenden Arbeitslosenzahlen zu<br \/>\nrechnen.<\/p>\n<p>Quelle:bmwi.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: * Die deutsche Wirtschaft setzt ihren moderaten Wachstumskurs fort. * Die Antriebskr\u00e4fte kommen aus der Binnenwirtschaft, die au\u00dfenwirtschaftlichen Impulse bleiben bislang noch schwach. * Auch das Produzierende Gewerbe &lt;http:\/\/www.bmwi.de\/DE\/Themen\/Industrie\/statistische-daten.html&gt; ist schwach ins vierte Quartal gestartet. 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