{"id":6218,"date":"2013-09-22T08:28:53","date_gmt":"2013-09-22T06:28:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=6218"},"modified":"2013-09-22T08:28:53","modified_gmt":"2013-09-22T06:28:53","slug":"biodiversitaetsprojekt-summendes-rheinland-schafft-bluehende-landschaft-fuer-wildbienen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=6218","title":{"rendered":"Biodiversit\u00e4tsprojekt \u201eSummendes Rheinland\u201c schafft bl\u00fchende Landschaft f\u00fcr Wildbienen"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><br \/>\nIntensiv genutzte Ackerbauregionen sollen wieder mehr Lebensraum f\u00fcr<br \/>\nbest\u00e4ubende Insekten bieten. Das ist das Ziel eines neuen Projekts im<br \/>\nBundesprogramm Biologische Vielfalt, das vom Bundesumweltministerium<br \/>\ngef\u00f6rdert wird.<br \/>\nDas Projekt \u201eSummendes Rheinland \u2013 Landwirte f\u00fcr Ackervielfalt\u201c, das<br \/>\nheute in der Region zwischen Aachen, K\u00f6ln und Bonn startet, soll Wege zum<br \/>\nSchutz von Wildbienen und anderen best\u00e4ubenden Insekten aufzeigen. Ziel<br \/>\nist, die Lebensbedingungen in intensiv genutzten Ackerbaulandschaften zu<br \/>\nverbessern.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=6221\" rel=\"attachment wp-att-6221\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-6221\" alt=\"blume\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/blume.jpg\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/blume.jpg 600w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/blume-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/blume-220x146.jpg 220w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Etwa 600 einheimische Wildbienenarten gibt es in Deutschland. Davon sind<br \/>\n\u00fcber die H\u00e4lfte gef\u00e4hrdet und stehen auf der Roten Liste. Eine unserer<br \/>\nHaupt-Best\u00e4ubergruppen, die nicht nur f\u00fcr die Vermehrung von<br \/>\nWildpflanzen, sondern auch f\u00fcr viele Nutzarten gro\u00dfe Bedeutung hat, ist<br \/>\ndamit in ihrer Vielfalt erheblich bedroht. Die Gef\u00e4hrdung geht zu einem<br \/>\ngro\u00dfen Teil auf intensive Acker- und Gr\u00fcnlandnutzung mit fehlendem<br \/>\nNahrungsangebot zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Das Bundesumweltministerium stellt aus dem Bundesprogramm biologische<br \/>\nVielfalt \u00fcber 800.000 Euro zur Verf\u00fcgung. Das Bundesamt f\u00fcr Naturschutz<br \/>\nbegleitet das Naturschutzprojekt als Bewilligungsbeh\u00f6rde fachlich.<br \/>\nUmgesetzt wird das Projekt von der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft.<\/p>\n<p>\u201eGerade in den intensiv ackerbaulich genutzten Landschaften ist es um die<br \/>\nbest\u00e4ubenden Insekten nicht gut bestellt. Deshalb ist es so wichtig,<br \/>\ngemeinsam mit der Landwirtschaft L\u00f6sungen zu finden und umzusetzen\u201c,<br \/>\nsagte die Parlamentarische Staatssekret\u00e4rin im Bundesumweltministerium,<br \/>\nUrsula Heinen-Esser.<\/p>\n<p>\u201eZiel des Projekts ist es, den Tisch f\u00fcr Wildbienen, Hummeln,<br \/>\nSchmetterlinge, Schwebfliegen und andere Best\u00e4uber auch in intensiv<br \/>\ngenutzten Ackerbauregionen wieder reichlich zu decken. Deshalb werden im<br \/>\nProjekt zusammen mit Landwirten dort in den n\u00e4chsten sechs Jahren<br \/>\nbl\u00fchende Strukturen, wie Zwischenfr\u00fcchte und S\u00e4ume geschaffen\u201c, sagte<br \/>\nBfN-Pr\u00e4sidentin Beate Jessel.<\/p>\n<p>Im Projektgebiet werden zuk\u00fcnftig bl\u00fchende Zwischenfr\u00fcchte daf\u00fcr<br \/>\nsorgen, dass ein reichhaltiges Nahrungsangebot innerhalb der gesamten<br \/>\nVegetationsperiode auch au\u00dferhalb der Rapsbl\u00fcte zur Verf\u00fcgung steht.<br \/>\nMit der Aufwertung von S\u00e4umen und Feldrainen werden dazwischen lineare<br \/>\nbl\u00fchende Strukturen in der Agrarlandschaft angelegt. Au\u00dferdem werden mit<br \/>\nNistmaterial gef\u00fcllte Drahtgitterk\u00f6rbe, auch Gabionen genannt, in der<br \/>\nFeldflur aufgestellt. Diese bieten Nistm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Best\u00e4uber.<br \/>\nAlle Ma\u00dfnahmen zusammen verbessern die Lebensbedingungen der Best\u00e4uber<br \/>\nin der Agrarlandschaft. Die Projektergebnisse k\u00f6nnen auf \u00e4hnlich<br \/>\nstrukturierte Regionen in Deutschland \u00fcbertragen werden.<\/p>\n<p>\u201eSummendes Rheinland\u201c ist das erste von mehreren geplanten Projekten<br \/>\nunter dem Dach des Deutschen Bauernverbandes.<\/p>\n<p>Hintergrund<br \/>\nDas Bundesprogramm Biologische Vielfalt<br \/>\nDie Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) wird<br \/>\nseit 2011 mit dem Bundesprogramm Biologische Vielfalt unterst\u00fctzt.<br \/>\nGef\u00f6rdert werden Vorhaben, denen im Rahmen der NBS eine gesamtstaatlich<br \/>\nrepr\u00e4sentative Bedeutung zukommt oder die diese Strategie in besonders<br \/>\nbeispielhafter Weise umsetzen. Die gef\u00f6rderten Ma\u00dfnahmen tragen dazu<br \/>\nbei, den R\u00fcckgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und<br \/>\nmittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzukehren. Sie dienen<br \/>\ndem Schutz und der nachhaltigen Nutzung sowie der Entwicklung der<br \/>\nbiologischen Vielfalt und gehen \u00fcber die rechtlich geforderten Standards<br \/>\nhinaus. Akzeptanzbildende Ma\u00dfnahmen der Informationen und Kommunikation<br \/>\ntragen dazu bei, das gesellschaftliche Bewusstsein f\u00fcr die biologische<br \/>\nVielfalt zu st\u00e4rken.<br \/>\nWeitere Informationen zum Bundesprogramm:<br \/>\nwww.biologischevielfalt.de\/bundesprogramm.html<br \/>\nQuelle:\u00a0bundesumweltministerium.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Intensiv genutzte Ackerbauregionen sollen wieder mehr Lebensraum f\u00fcr best\u00e4ubende Insekten bieten. Das ist das Ziel eines neuen Projekts im Bundesprogramm Biologische Vielfalt, das vom Bundesumweltministerium gef\u00f6rdert wird. 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