{"id":6046,"date":"2013-08-15T09:36:14","date_gmt":"2013-08-15T07:36:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=6046"},"modified":"2013-08-15T09:36:14","modified_gmt":"2013-08-15T07:36:14","slug":"unternehmen-schaffen-lebensraeume-fuer-tiere-und-pflanzen-auf-ihrem-firmengelaende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=6046","title":{"rendered":"Unternehmen schaffen Lebensr\u00e4ume f\u00fcr Tiere und Pflanzen auf ihrem Firmengel\u00e4nde"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Unternehmen sollen auf ihrem Firmengel\u00e4nde Refugien f\u00fcr Tiere und<br \/>\nPflanzen bereitstellen und so die biologische Vielfalt sch\u00fctzen. Das ist<br \/>\ndas Ziel eines neuen Projekts, das vom Bundesumweltministerium (BMU) im<br \/>\nRahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt gef\u00f6rdert wird.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=6049\" rel=\"attachment wp-att-6049\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-6049\" alt=\"blume1\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/blume1.jpg\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/blume1.jpg 600w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/blume1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/blume1-220x146.jpg 220w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das Projekt \u201eUnternehmen und biologische Vielfalt \u2013 Naturnahe<br \/>\nGestaltung von Firmengel\u00e4nden\u201c richtet sich an Unternehmen aller<br \/>\nBranchen. Mindestens 20 Firmen sollen einen \u201eBiodiversity Check\u201c<br \/>\ndurchf\u00fchren, der die konkrete Bedeutung der biologischen Vielfalt f\u00fcr<br \/>\ndas Unternehmenshandeln herausarbeitet. Bis zu zehn Unternehmen mit<br \/>\nentsprechend gro\u00dfen Firmengel\u00e4nden werden dann ausgew\u00e4hlt und bei der<br \/>\nkonkreten Planung und Umsetzung einer naturnahen Gestaltung der Fl\u00e4chen<br \/>\nunterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Das Bundesumweltministerium (BMU) stellt aus dem Bundesprogramm Biologische<br \/>\nVielfalt 431.000 Euro zur Verf\u00fcgung. Das Bundesamt f\u00fcr Naturschutz (BfN)<br \/>\nbegleitet das Naturschutzprojekt als Bewilligungsbeh\u00f6rde fachlich.<br \/>\nDurchgef\u00fchrt wird das Projekt von der Heinz Sielmann Stiftung zusammen<br \/>\nmit der Bodensee-Stiftung und dem Global Nature Fund, die insgesamt rund<br \/>\n150.000 Euro beitragen.<\/p>\n<p>\u201eViele Unternehmen besitzen ungenutzte Fl\u00e4chen auf ihrem Firmengel\u00e4nde,<br \/>\ndie sich mit wenig Aufwand in wertvolle R\u00fcckzugsr\u00e4ume f\u00fcr Tiere und<br \/>\nPflanzen verwandeln lassen\u201c, sagte die Parlamentarische<br \/>\nStaatssekret\u00e4rin im Bundesumweltministerium, Ursula Heinen-Esser. \u201eDas<br \/>\nist gut f\u00fcr die biologische Vielfalt, aber es kann auch den Arbeitsplatz<br \/>\nversch\u00f6nern und die Unterhaltskosten des Betriebsgel\u00e4ndes senken.\u201c<\/p>\n<p>\u201eIn einem dicht besiedelten Land wie Deutschland sind<br \/>\nR\u00fcckzugsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Tiere und Pflanzen Mangelware\u201c, sagte<br \/>\nBfN-Pr\u00e4sidentin Beate Jessel. \u201eMeistens sind die gesch\u00fctzten Gebiete<br \/>\nInseln inmitten von Verkehrsinfrastrukturen, Siedlungsgebieten und<br \/>\nMonokulturen. Unternehmen verf\u00fcgen aber oft \u00fcber Fl\u00e4chen, die sie der<br \/>\nNatur zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten. Daraus lie\u00dfen sich mit einfachen<br \/>\nMa\u00dfnahmen sogar wertvolle Trittsteine f\u00fcr den Biotopverbund<br \/>\nentwickeln.\u201c<\/p>\n<p>Ein Ergebnis des Projekts wird ein Leitfaden sein, der auf den praktischen<br \/>\nErfahrungen mit der naturnahen Gestaltung von Firmengel\u00e4nden und den<br \/>\n\u201eBiodiversity Checks\u201c basiert. Des Weiteren wird ein Konzept<br \/>\nentwickelt, das zeigt, wie Unternehmen mit naturnahen Firmengel\u00e4nden<br \/>\nlangfristig beraten und zertifiziert werden k\u00f6nnen. Au\u00dferdem soll das<br \/>\nProjekt Wege aufzeigen, wie Biodiversit\u00e4tsaspekte in<br \/>\nUmweltmanagementsystemen, wie EMAS und ISO 14.001, bessere<br \/>\nBer\u00fccksichtigung finden k\u00f6nnen. Die Ergebnisse werden Mitte des Jahres<br \/>\n2016 vorgestellt.<\/p>\n<p>Hintergrund<br \/>\nDas Bundesprogramm &#8222;Biologische Vielfalt&#8220;<br \/>\nDie Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) wird<br \/>\nseit 2011 durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt unterst\u00fctzt.<br \/>\nGef\u00f6rdert werden Vorhaben, denen im Rahmen der NBS eine gesamtstaatlich<br \/>\nrepr\u00e4sentative Bedeutung zukommt oder die diese Strategie in besonders<br \/>\nbeispielhafter Weise umsetzen. Die gef\u00f6rderten Ma\u00dfnahmen tragen dazu<br \/>\nbei, den R\u00fcckgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und<br \/>\nmittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzukehren. Sie dienen<br \/>\ndem Schutz und der nachhaltigen Nutzung sowie der Entwicklung der<br \/>\nbiologischen Vielfalt und gehen \u00fcber die rechtlich geforderten Standards<br \/>\nhinaus. Akzeptanzbildende Ma\u00dfnahmen der Informationen und Kommunikation<br \/>\ntragen dazu bei, das gesellschaftliche Bewusstsein f\u00fcr die biologische<br \/>\nVielfalt zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Quelle:bmu.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Unternehmen sollen auf ihrem Firmengel\u00e4nde Refugien f\u00fcr Tiere und Pflanzen bereitstellen und so die biologische Vielfalt sch\u00fctzen. Das ist das Ziel eines neuen Projekts, das vom Bundesumweltministerium (BMU) im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt gef\u00f6rdert wird. Das Projekt \u201eUnternehmen und biologische Vielfalt \u2013 Naturnahe Gestaltung von Firmengel\u00e4nden\u201c richtet sich an Unternehmen aller Branchen. 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