{"id":5654,"date":"2013-05-31T07:43:55","date_gmt":"2013-05-31T05:43:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=5654"},"modified":"2013-05-31T07:43:55","modified_gmt":"2013-05-31T05:43:55","slug":"studie-untersucht-nachernteverluste-in-der-landwirtschaft-forschungsinstitute-des-bmelv-stellen-bericht-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=5654","title":{"rendered":"Studie untersucht Nachernteverluste in der Landwirtschaft Forschungsinstitute des BMELV stellen Bericht vor"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=5657\" rel=\"attachment wp-att-5657\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5657\" alt=\"P1000968\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/P1000968.jpg\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/P1000968.jpg 640w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/P1000968-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Bundesministerin Aigner: Alle M\u00f6glichkeiten nutzen, den Verlust<br \/>\nwertvoller Nahrungsmittel zu vermeiden &#8211; Absage an Vermarktungsnormen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hat eine Untersuchung zu Nachernteverlusten in der deutschen Landwirtschaft vorgelegt. Nachdem zuvor in einer bundesweiten Studie die Kette von der Lebensmittelverarbeitung \u00fcber Handel und Gro\u00dfabnehmer bis hin zu den Privathaushalten untersucht worden war, lie\u00df das Ministerium jetzt die Urproduktion unter die Lupe nehmen. Das Ergebnis der neuerlichen Untersuchung: Die Nachernteverluste in der Landwirtschaft bewegen sich auf einem relativ niedrigen Niveau, k\u00f6nnen aber von Jahr zu Jahr zum Teil erheblichen Schwankungen unterliegen. Dies ergab die gemeinsame Untersuchung des Th\u00fcnen-Instituts, des Max-Rubner-Instituts und Julius-K\u00fchn-Instituts. Bei den einzelnen untersuchten Agrarprodukten liegen die Nachernteverluste zwischen drei Prozent (Weizen) und elf Prozent (Tafel\u00e4pfel). Ertrag und Verderb bei pflanzlichen Produkten h\u00e4ngen wesentlich von den Witterungsbedingungen ab. Witterungsbedingte Einbu\u00dfen in Menge und Qualit\u00e4t sind jedoch kaum beeinflussbar. Dank guter Transport- und Lagerungsbedingungen sind die Verluste nach der Ernte in Deutschland im internationalen Vergleich gering.<\/p>\n<p>Zur Vorstellung der Erhebung sagte Bundesministerin Ilse Aigner: &#8222;Jede Tonne, die vom Feld auf den M\u00fcll wandert, ist eine zu viel. Auch wenn die Nachernteverluste in der Landwirtschaft in Deutschland eher gering sind &#8211; wir m\u00fcssen jede M\u00f6glichkeit nutzen, die Verschwendung wertvoller Ressourcen zu vermeiden. Landwirtschaft und Wissenschaft ziehen hier an einem Strang. Nat\u00fcrlich hat die Landwirtschaft ein hohes wirtschaftliches Eigeninteresse, Verluste entlang der Wertsch\u00f6pfungskette zu vermeiden. B\u00e4uerinnen und Bauern sind seit jeher darauf angewiesen, Verluste zu verhindern und daf\u00fcr alle M\u00f6glichkeiten und Innovationen auszusch\u00f6pfen. Die neue Untersuchung zeigt, wo Ernteverluste entstehen und wie sie vermieden werden k\u00f6nnen, etwa durch eine weiter verbesserte Lagerung. Die Untersuchung macht auch deutlich, dass die Ressortforschung hier Neuland betreten hat. Es gibt in Europa noch zu wenige Daten \u00fcber die Entstehung und Vermeidbarkeit von Lebensmittelverlusten. Deshalb w\u00e4re es eine sinnvolle Investition in die Zukunft, die Forschung weiter zu verst\u00e4rken. Deutschland hat bereits wichtige Schritte gemacht und mit seiner vor einem Jahr gestarteten Initiative Zu gut f\u00fcr die Tonne Impulse gesetzt. Deutschland geh\u00f6rt zu den Vorreitern beim Kampf gegen die Verschwendung. Es bleibt unser Ziel, dass alle Staaten der EU bis 2020 die Menge der verwertbaren Lebensmittelabf\u00e4lle um die H\u00e4lfte reduzieren. Diese Zielmarke ist ehrgeizig, aber sie ist erreichbar, wenn auch die anderen EU-Staaten dem Beispiel Deutschlands folgen und breite gesellschaftliche B\u00fcndnisse starten.&#8220;<\/p>\n<p>Ergebnisse der Studie im \u00dcberblick<br \/>\nDie Forschungsinstitute des BMELV haben f\u00fcr ihre Einsch\u00e4tzung vier repr\u00e4sentative Beispielkulturen ausgew\u00e4hlt, die die pflanzliche Produktion in ihrer Bandbreite abdecken und zudem in ihren Segmenten zu den wichtigsten Anbauprodukten z\u00e4hlen: Weizen (Druschfrucht), Kartoffeln (Hackfrucht), \u00c4pfel als repr\u00e4sentative Obstart und M\u00f6hren als Gem\u00fcse. F\u00fcr diese vier Kulturen haben die Wissenschaftler jeweils die in Deutschland anfallenden Nachernteverluste betrachtet, mit folgendem Ergebnis:<\/p>\n<p>* Weizen: ca. 3,3 % Verlust, das entspricht einer Menge von j\u00e4hrlich rund 820.000 Tonnen im Durchschnitt der letzten drei Wirtschaftsjahre.<br \/>\n* Kartoffeln: ca. 5 % Verlust, dies entspricht einer Menge von j\u00e4hrlich rund 537.000 Tonnen im Durchschnitt der letzten drei Wirtschaftsjahre.<br \/>\n* Tafel\u00e4pfel: ca. 11 % Verlust, dies entspricht einer Menge von j\u00e4hrlich rund 98.000 Tonnen im Wirtschaftsjahr 2010\/11.<br \/>\n* Speisem\u00f6hren: ca. 4,2 % Verlust, dies entspricht einer Menge von j\u00e4hrlich rund 22.000 Tonnen im Wirtschaftsjahr 2010\/11.<br \/>\nF\u00fcr die Studie erfasst wurde das Erntegut, das unwiederbringlich verloren geht, etwa durch Verderb oder Totalverlust, und das keiner alternativen Verwendungsm\u00f6glichkeit zugef\u00fchrt werden kann. Agrarprodukte, die zum Beispiel als Futtermittel oder zur Energieerzeugung genutzt werden oder die von vornherein als D\u00fcnger auf dem Feld bleiben und so gar nicht erst in den Lebensmittelkreislauf gelangen, sind in der Studie nicht erfasst. Ebenfalls nicht einbezogen sind Produkte, die wegen der hohen Anforderungen des Handels nicht in den Verkauf gelangen. Diese werden ebenfalls anderweitig verwertet, indem sie der Lebensmittelindustrie (z.B. f\u00fcr die Saftherstellung) zugef\u00fchrt oder f\u00fcr andere agrarische Zwecke (z.B. Verf\u00fctterung) verwendet werden.<\/p>\n<p>Ursachen f\u00fcr Verluste<br \/>\nAls Hauptursachen f\u00fcr Verluste haben die Einrichtungen der Ressortforschung vor allem Sch\u00e4dlings- oder Krankheitsbefall sowie falsche Lagerung identifiziert, was im Ergebnis zu Verderb durch F\u00e4ulnis oder zu Frischmasseverlusten durch Atmung und Verdunstung f\u00fchrt; pflanzliche Produkte verlieren durch die Lagerung an Gewicht, weil w\u00e4hrend der Lagerzeit Wasser verdunstet. Bei Weizen k\u00f6nnten durch gezielte Investitionen in bessere Lagerungssysteme die Verluste um f\u00fcnf bis sechs Prozent reduziert werden. Bei Kartoffeln k\u00f6nnen Verluste durch schonendere Ernte- und Aufbereitungsverfahren sowie eine Optimierung der Lagerbedingungen (Temperatur, Luftfeuchte) auf ein Minimum reduziert werden. Bei M\u00f6hren k\u00f6nnen die Verluste laut Studie zum Beispiel durch eine Optimierung von Erntemaschinen f\u00fcr eine schonendere Ernte sowie durch verbesserte Lagerr\u00e4ume eingegrenzt werden. Da \u00c4pfel weit verderblicher sind als die anderen untersuchten Produkte, ist die Verlustrate dort mit Abstand am h\u00f6chsten. Durch eine energieaufw\u00e4ndige und kostenintensive Lagertechnik (CA-Lager) ist es in den vergangenen Jahren bereits gelungen, die Verluste zu reduzieren.<br \/>\nEin entscheidender Faktor bleibt die Witterung. Vergleicht man die Erntebilanzen der letzten Jahre, sind vor allem bei Getreide gro\u00dfe Unterschiede zu erkennen: 2011 wurde bei der Erntemenge das langj\u00e4hrige Mittel um fast zehn Prozent verfehlt. Der Grund waren widrige Witterungsverh\u00e4ltnisse. Diese haben sich nicht nur auf die Menge, sondern auch auf die Qualit\u00e4t der Ernte ausgewirkt. Von der Qualit\u00e4t h\u00e4ngt wesentlich die weitere Verwendung der Ernteprodukte ab. So kann ein Landwirt zu Beginn der Saison weder genau sagen, wie viele Tonnen er ernten wird, noch ob die Ernteprodukte letztlich als Lebensmittel oder etwa als Futtermittel weiterverarbeitet werden k\u00f6nnen. Zu viele nicht vorhersehbare Faktoren wie der Witterungsverlauf w\u00e4hrend der Vegetation oder Sch\u00e4dlingsbefall wirken sich auf das Ernte-Ergebnis aus &#8211; aber auch das Konsumverhalten der Verbraucher und damit die Nachfrage der Weiterverarbeiter beeinflussen am Ende die Art der Verwertung. Entsprechend schwierig sind generelle Aussagen zu den j\u00e4hrlichen Verlusten im Bereich der Urproduktion. Die Studie zeigt anhand von konkreten Beispielen, dass die Bilanz von Erntejahr zu Erntejahr sehr unterschiedlich ausfallen kann und mit welchen Faktoren dies zusammenh\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Handlungsfelder f\u00fcr Politik, Wirtschaft und Wissenschaft<\/p>\n<p>* Wie die Studie best\u00e4tigt, sind gute Lagerbedingungen ein entscheidender Faktor bei der Verringerung von Ernteverlusten. Daher unterst\u00fctzen Bund und L\u00e4nder die Landwirtschaft in Deutschland bei der Optimierung ihrer Lagerm\u00f6glichkeiten. Im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe &#8222;Verbesserung der Agrarstruktur und des K\u00fcstenschutzes&#8220; (GAK) werden landwirtschaftliche Unternehmen bei betrieblichen Investitionen und auch Unternehmen im Bereich der Verarbeitung und Vermarktung unterst\u00fctzt. Die j\u00fcngsten Beschl\u00fcsse zur Neuausrichtung der GAK ab 2014 erm\u00f6glichen ein Fortbestehen der M\u00f6glichkeit der F\u00f6rderung zum Bau klimatisierter Lagerr\u00e4ume f\u00fcr Obst- und Gem\u00fcse, allerdings unter der Voraussetzung, dass die von den Bundesl\u00e4ndern vorgegebenen Anforderungen an den Ressourcenschutz eingehalten werden.<\/p>\n<p>* W\u00e4hrend der Gro\u00dfteil der Nahrungsmittelverluste in Industriestaaten wie Deutschland bei Endverbrauchern und Gro\u00dfabnehmern entsteht, fallen in Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4ndern die Verluste vor allem zwischen Ernte und Handel an. Nach Sch\u00e4tzungen gehen 40 Prozent aller Nahrungsmittel in den \u00e4rmsten L\u00e4ndern der Welt bereits auf dem Weg zum Konsumenten verloren, vor allem wegen unzureichender Lagerung und Verpackung sowie fehlender M\u00f6glichkeiten zum Transport und zur K\u00fchlung. Allein in der von Hunger und Unterern\u00e4hrung besonders betroffenen Region Subsahara wird der Verlust laut FAO auf \u00fcber 150 Kilogramm pro Mensch und Jahr gesch\u00e4tzt. Das BMELV hat seine Aktivit\u00e4ten verst\u00e4rkt, um gemeinsam mit der FAO Investitionen in die Landwirtschaft in Entwicklungsl\u00e4ndern voranzutreiben. Vor diesem Hintergrund finanziert das BMELV weltweit verschiedenste Projekte zur Ern\u00e4hrungssicherung, etwa in Afrika. Nach Einsch\u00e4tzung der Weltern\u00e4hrungsorganisation FAO wird bis zum Jahr 2050 die Weltbev\u00f6lkerung auf neun Milliarden Menschen wachsen. Derzeit leiden etwa 870 Millionen Menschen an Hunger und Unterern\u00e4hrung.<\/p>\n<p>* Neben Investitionen in moderne Technik und Technologien ist die Forschung ein Schl\u00fcssel f\u00fcr den Schutz der Ressourcen: Mit dem wissenschaftlichen Knowhow der Ressortforschungseinrichtungen unterst\u00fctzt das BMELV die Landwirte im In- und Ausland bei der Verringerung von Lebensmittelverlusten. Arbeiten und Ergebnisse der Bundesinstitute dienen auch der Verbesserung von Pflanzen- und Vorratsschutz in Entwicklungsl\u00e4ndern. Zwei Beispiele von vielen: Das Th\u00fcnen-Institut beobachtet, wie sich der fortschreitende Klimawandel einerseits auf die B\u00f6den und andererseits auf Schadorganismen wie Unkr\u00e4uter oder Insekten auswirkt. Mit der Mitarbeit an der internationalen Datenbank APHLIS (African Postharvest Losses Information System) tr\u00e4gt die nachgeordnete Bundesanstalt f\u00fcr Landwirtschaft und Ern\u00e4hrung (BLE) dazu bei, verl\u00e4ssliche Daten \u00fcber Nachernteverluste zu generieren.<\/p>\n<p>* Auf EU-Ebene bleibt die Abschaffung aller Vermarktungsnormen und deren staatliche Kontrolle das Ziel. 26 von insgesamt 36 spezifischen Vermarktungsnormen f\u00fcr Obst und Gem\u00fcse sind bereits abgeschafft worden, zum Beispiel f\u00fcr M\u00f6hren und Speisekartoffeln. Die zehn noch bestehenden spezifischen Vermarktungsnormen &#8211; f\u00fcr Tomaten, Salate, Paprika, \u00c4pfel, Birnen, Pfirsiche und Nektarinen, Erdbeeren, Tafeltrauben, Zitrusfr\u00fcchte und Kiwi &#8211; sollten ebenfalls abgeschafft werden. Normen d\u00fcrfen kein Vorwand sein, Agrarprodukte zu vernichten.<\/p>\n<p>* W\u00e4hrend staatliche Normen in den vergangenen Jahren abgeschafft wurden, haben Gro\u00dfabnehmer wie der Einzelhandel unterschiedlichste eigene privatrechtliche Normen bzw. Handelsklassen etabliert. Das BMELV setzt sich daf\u00fcr ein, dass der Handel in Deutschland auch Agrarprodukte mit kleinen Sch\u00f6nheitsfehlern (so genannte &#8222;misfits&#8220;), die private Handelsnormen nicht erf\u00fcllen, in seine Sortimente aufnimmt. Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher sind bereit, nicht nur makellose Agrarprodukte zu kaufen, weil sie wissen: Die Natur ist nicht genormt. Ob krumm oder gerade, rund oder verzweigt &#8211; die Form ver\u00e4ndert nicht den Geschmack.<\/p>\n<p>* Das BMELV will die regionale und direkte Vermarktung st\u00e4rken und tritt daf\u00fcr ein, dass Verbraucher beim Einkauf regionale Produkte besser erkennen k\u00f6nnen. Die regionale Herkunft ist f\u00fcr Konsumenten mittlerweile ein wichtiges Merkmal. Derzeit findet jedoch keine einheitliche Handhabung der Kennzeichnung &#8222;aus der Region&#8220; statt. Deshalb l\u00e4sst das BMELV mit dem neuen &#8222;Regionalfenster&#8220; gerade eine freiwillige, zuverl\u00e4ssige und transparente Kennzeichnung f\u00fcr regionale Produkte in Deutschland erproben. Die Regionalvermarkter zu st\u00e4rken bedeutet: k\u00fcrzere Transportwege, weniger Transportsch\u00e4den und weniger Verlust.<\/p>\n<p>Die vollst\u00e4ndige Studie im Internet unter www.bmelv.de&lt;http:\/\/www.bmelv.de&gt;<br \/>\nDie Initiative &#8222;Zu gut f\u00fcr die Tonne&#8220; im Internet unter www.zugutfuerdietonne.de&lt;http:\/\/www.zugutfuerdietonne.de&gt;<\/p>\n<p>Eine erste Zwischenbilanz der Initiative &#8222;Zu gut f\u00fcr die Tonne&#8220; finden Sie hier:<br \/>\nwww.bmelv.de\/SharedDocs\/Standardartikel\/Ernaehrung\/Wert-Lebensmittel\/ZuGutFuerDieTonne\/ZgfdT_ZwischenbilanzMai2013.html&lt;http:\/\/www.bmelv.de\/SharedDocs\/Standardartikel\/Ernaehrung\/Wert-Lebensmittel\/ZuGutFuerDieTonne\/ZgfdT_ZwischenbilanzMai2013.html&gt;<\/p>\n<p>Quelle:bmelv.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Bundesministerin Aigner: Alle M\u00f6glichkeiten nutzen, den Verlust wertvoller Nahrungsmittel zu vermeiden &#8211; Absage an Vermarktungsnormen &nbsp; Das Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hat eine Untersuchung zu Nachernteverlusten in der deutschen Landwirtschaft vorgelegt. 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