{"id":5485,"date":"2013-05-02T07:47:22","date_gmt":"2013-05-02T05:47:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=5485"},"modified":"2013-05-02T07:47:22","modified_gmt":"2013-05-02T05:47:22","slug":"ubergewicht-bei-kindern-vorbeugen-mit-plan-und-erfolg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=5485","title":{"rendered":"\u00dcbergewicht bei Kindern vorbeugen \u2013 mit Plan und Erfolg"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Vorstellung neuer Ergebnisse von \u201eKinderleicht-Regionen\u201c<\/p>\n<p>[cid:image002.png@01CE457D.FD76C150]Wie kann der Entstehung von \u00dcbergewicht bei Kindern dauerhaft vorgebeugt werden? Diese Frage steht im Zentrum einer Konferenz, bei der seit Montag in Karlsruhe Wissenschaftler des Max Rubner-Instituts mit rund 230 Akteuren, Multiplikatoren und Entscheidungstr\u00e4gern \u00fcber Ern\u00e4hrungsfragen beraten. Dabei werden Ergebnisse der Evaluation des vom Bundesern\u00e4hrungsministerium gef\u00f6rderten Modellprojektes \u201eBesser essen. Mehr bewegen &#8211; Kinderleicht-Regionen\u201c vorgestellt. Die Frage der Vorbeugung von \u00dcbergewicht bei Kindern ist eine der gro\u00dfen Herausforderungen der Ern\u00e4hrungs- und Gesundheitspolitik. Da \u00dcbergewicht nicht die eine Ursache hat, sind vielf\u00e4ltige L\u00f6sungsans\u00e4tze auf allen gesellschaftlichen Ebenen notwendig. \u201eDoch ein Mehr an Ma\u00dfnahmen bedeutet nicht immer mehr Wirkung\u201c, fasst Bundesern\u00e4hrungsministerin Ilse Aigner zum Auftakt der Veranstaltung das Ergebnis der Evaluation zusammen. \u201eEin nicht abgestimmtes Nebeneinander von Ma\u00dfnahmen kann sich sogar als Hemmnis herausstellen. Die jetzt vorliegenden Ergebnisse liefern uns wichtige Hinweise f\u00fcr die weitere Umsetzung unseres nationalen Aktionsplans \u201eIN FORM \u2013 Deutschlands Initiative f\u00fcr gesunde Ern\u00e4hrung und mehr Bewegung.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=1235\" rel=\"attachment wp-att-1235\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1235\" alt=\"stop\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/stop.png\" width=\"274\" height=\"258\" \/><\/a><\/p>\n<p>In dem Modellprojekt wurden 24 regionale Initiativen zwischen 2006 und 2011 mit dem Ziel gef\u00f6rdert, vielf\u00e4ltige Ans\u00e4tze der Pr\u00e4vention von \u00dcbergewicht bei Kindern von der Geburt bis zum Ende des Grundschulalters in der Praxis zu erproben. Das Max Rubner-Institut evaluierte eine Auswahl der \u00fcber 700 durchgef\u00fchrten Ern\u00e4hrungs- und Bewegungsma\u00dfnahmen sowie Verstetigungsaktivit\u00e4ten der Modellprojekte. \u201eEs ist besonders wichtig, dass solche gro\u00dfen Projekte wissenschaftlich begleitet werden\u201c, betont Prof. Gerhard Rechkemmer, Pr\u00e4sident des Max Rubner-Instituts. \u201eNur so kann am Ende Sicherheit dar\u00fcber bestehen, ob das gew\u00fcnschte Ziel mit den gew\u00e4hlten Ma\u00dfnahmen \u00fcberhaupt erreicht wird.\u201c<\/p>\n<p>Aus den Ergebnissen der Evaluation wurde ein Leitfaden f\u00fcr Entscheider und Projektplanende erarbeitet, der praxisbezogen f\u00f6rdernde und hemmende Faktoren f\u00fcr die Projektarbeit aufzeigt und damit zur Qualit\u00e4tssicherung solcher Projekte beitr\u00e4gt. Er zeigt auch Erfolg versprechende Wege auf, um einkommensschwache und bildungsferne Familien zu erreichen. Eine zentrale Erkenntnis der Evaluation von \u201eKinderleicht-Regionen\u201c ist, dass es darauf ankommt, Angebote f\u00fcr gesunde Ern\u00e4hrung und mehr Bewegung in den unterschiedlichen Lebenswelten der Kinder miteinander zu verzahnen. So m\u00fcssten gute Erfahrungen, die Kinder zum Beispiel in der Schule mit gesundem Essen machten, zu Hause ebenso fortgef\u00fchrt werden wie am Nachmittag im Verein.<\/p>\n<p>Das Projekt \u201eBesser essen. Mehr bewegen. Kinderleicht-Regionen\u201c ist vom Bundesern\u00e4hrungsministerium mit insgesamt 14 Millionen Euro gef\u00f6rdert worden. Anlass war der seit den 90-er Jahren zu beobachtende stetige Anstieg von \u00dcbergewicht und Fettleibigkeit, auch bei Kindern. Dass die Zahl der \u00fcbergewichtigen Kinder bei der Schuleingangsuntersuchung im Jahr 2008 erstmals leicht zur\u00fcckging, werten Experten als ein erstes positives Signal, nicht zuletzt auch f\u00fcr die Wirksamkeit von Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahmen. Von einer tats\u00e4chlichen Trendumkehr zu sprechen, w\u00e4re allerdings verfr\u00fcht. Insofern begr\u00fc\u00dft es das Bundesern\u00e4hrungsministerium, dass einige der Angebote, die im Rahmen von \u201eKinderleicht-Regionen\u201c entstanden sind, auch heute noch weiter bestehen.<\/p>\n<p>Bundesern\u00e4hrungsministerin Ilse Aigner: \u201eWir kommen damit zwei Zielen von IN FORM ein gutes St\u00fcck n\u00e4her: Wir stellen Entscheidern und Projektplanenden einen Leitfaden und eine Vielzahl anderer Materialien zur Verf\u00fcgung. Die Evaluations-Ergebnisse tragen dar\u00fcber hinaus dazu bei, in Zukunft die Qualit\u00e4t von Pr\u00e4ventionsprojekten weiter zu verbessern.\u201c<\/p>\n<p>Quelle:bmelv.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Vorstellung neuer Ergebnisse von \u201eKinderleicht-Regionen\u201c [cid:image002.png@01CE457D.FD76C150]Wie kann der Entstehung von \u00dcbergewicht bei Kindern dauerhaft vorgebeugt werden? 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