{"id":5099,"date":"2013-02-12T08:11:32","date_gmt":"2013-02-12T07:11:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=5099"},"modified":"2013-02-12T08:11:32","modified_gmt":"2013-02-12T07:11:32","slug":"bio-bleibt-weltweit-ein-wachstumsmarkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=5099","title":{"rendered":"Bio bleibt weltweit ein Wachstumsmarkt"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Positive Stimmung im \u00d6kolandbau &#8211; In N\u00fcrnberg er\u00f6ffnet die Messe &#8222;BioFach&#8220;<\/p>\n<p>Der Trend ist ungebrochen: Die Nachfrage nach Lebensmitteln in Bioqualit\u00e4t und die Erzeugung von Bioprodukten steigen in Deutschland stetig. Wie Bundeslandwirt\u00adschafts\u00administerin Ilse Aigner vor der Er\u00f6ffnung der Messe &#8222;BioFach&#8220; (13.-16. Februar) in N\u00fcrnberg erkl\u00e4rte, entwickelte sich in den vergangenen Jahren der Umsatz auf dem europ\u00e4ischen Bio-markt mit einer Wachstumsrate von rund neun Prozent sehr positiv. &#8222;Bio ist und bleibt ein weltweiter Wachstumsmarkt. Innerhalb der EU ist Deutsch\u00adland nach wie vor der gr\u00f6\u00dfte Absatzmarkt f\u00fcr \u00f6kologische Produkte&#8220;, sagte Aigner. Damit setzt sich der dynamische Trend der vergangenen Jahre fort. Die \u00f6kologisch bewirtschaftete Fl\u00e4che in Deutschland ist seit dem Jahr 2000 von 546.000 Hektar auf \u00fcber eine Million Hektar im Jahr 2011 gestiegen. Der Umsatz mit Bio-Lebensmitteln verdreifachte sich im gleichen Zeitraum von 2,05 auf mittlerweile 6,6 Milliarden Euro pro Jahr.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=3803\" rel=\"attachment wp-att-3803\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3803\" alt=\"kartoffel\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/kartoffel.jpg\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/kartoffel.jpg 640w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/kartoffel-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Hohe Standards &#8211; hohe Beliebtheit<\/p>\n<p>&#8222;Bioprodukte made in Germany sind bei den Konsumenten aufgrund der hohen Standards \u00e4u\u00dferst beliebt. Das Wachstum am Biomarkt wird vom Vertrauen der Verbraucher in die Qualit\u00e4t und den Geschmack der Produkte, aber auch in die besonders nachhaltigen Erzeugungs- und Verarbeitungsprozesse und die Verl\u00e4sslichkeit des Kontrollsystems getragen&#8220;, sagte Aigner. Um das Vertrauen der Verbraucher weiter zu st\u00e4rken, setzt Deutschland auf transparente und zuverl\u00e4ssige Kontrollmechanismen und eine klare Kennzeichnung. Deutschland hat die Zulassung und \u00dcberwachung der privaten Kontrollstellen 2012 mit einer neuen Verordnung auf eine bundeseinheitliche Rechtsgrundlage gestellt und die \u00dcber\u00adwachung damit noch sicherer gemacht.<\/p>\n<p>Kontrollen europaweit st\u00e4rken<\/p>\n<p>Bei der Revision der EU-\u00d6ko-Verordnung setzt sich Deutschland daf\u00fcr ein, die Kontrollen in der Biobranche in ganz Europa weiter zu st\u00e4rken und zu harmonisieren. &#8222;Immer mehr Verbraucher legen Wert auf besonders hohe Qualit\u00e4t &#8211; und sind bereit, daf\u00fcr auch mehr Geld auszugeben. Der Trend geht zu mehr Produkten aus der Region, zu besonders tiergerechter Haltung und zu mehr Bioprodukten. Mit Gesetzen und strengen Kontrollen schaffen wir die n\u00f6tige Transparenz und Sicherheit. Wer als Verbraucher bereit ist, mehr zu bezahlen, der muss auch mehr bekommen&#8220;, betonte Aigner.<\/p>\n<p>Neue Regionalkennzeichnung als Chance<\/p>\n<p>Mit dem sogenannten Regionalfenster hat Bundesministerin Aigner eine neue regionale Herkunftskennzeichnung vorgestellt, die auch f\u00fcr viele Bioproduzenten attraktiv ist. &#8222;Bio hat seine Wurzeln traditionell in der Region und darauf legen viele Kunden nach wie vor wert. Nicht nur aus Gr\u00fcnden der Nachhaltigkeit, sondern auch zur St\u00e4rkung unserer l\u00e4ndlichen Regionen sollten wir bestrebt sein, m\u00f6glichst viele Bio-Produkte in der Region und f\u00fcr die Region zu produzieren und damit auch weite Transportwege zu vermeiden&#8220;, sagte die Bundesministerin.<\/p>\n<p>Bundesregierung erh\u00f6ht F\u00f6rders\u00e4tze f\u00fcr \u00d6kolandbau<\/p>\n<p>Da die heimische Landwirtschaft die steigende Inlandsnachfrage nach Bioprodukten nicht decken kann, ist Deutsch\u00adland bislang auf einen relativen hohen Importanteil angewiesen. &#8222;Unser Ziel muss es sein, die Nachfrage nach Bioprodukten soweit es geht selbst zu bedienen. Im Biomarkt steckt gro\u00dfes Potenzial f\u00fcr die deutschen Bauern, das genutzt werden sollte&#8220;, sagte Aigner. Um die Biolandwirte auf diesem Weg zu unterst\u00fctzen, setzt die Bundesregierung k\u00fcnftig auf eine noch breitere F\u00f6rderung: Im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe &#8222;Verbesserung der Agrarstruktur und des K\u00fcstenschutzes&#8220; (GAK) werden die F\u00f6rders\u00e4tze f\u00fcr die Einf\u00fchrung und Beibehaltung des \u00d6kolandbaus ab 2014 erh\u00f6ht. &#8222;Der Bund hat seine Hausaufgaben gemacht, damit die Biobranche ihren Wachstumskurs fortsetzen kann. Jetzt sind die Bundesl\u00e4nder gefordert, den erh\u00f6hten Spielraum bei der F\u00f6rderung des \u00d6kolandbaus zu nutzen und f\u00fcr ein kontinuierliches und attraktives F\u00f6rderangebot zu sorgen&#8220;, sagte Aigner. Insgesamt flossen in die F\u00f6rderung der Fl\u00e4che im \u00d6kolandbau, die F\u00f6rderung der Verarbeitung und Vermarktung sowie in das &#8222;Bundesprogramm \u00d6kologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft&#8220; (B\u00d6LN) im Jahr 2011 rund 160 Millionen Euro aus EU-, Bundes- und Landesmitteln.<\/p>\n<p>Der \u00d6kolandbau in Deutschland in Zahlen:<\/p>\n<p>Weltweit werden mittlerweile mehr als 37 Millionen Hektar der landwirtschaftlichen Nutz\u00adfl\u00e4che \u00f6kologisch bewirtschaftet. In Deutschland hat die \u00f6kologisch bewirtschaftete Fl\u00e4che 2011 erstmals die Marke von einer Million Hektar \u00fcberstiegen. Ende 2011 bewirt\u00adschafteten 22.506 Betriebe nach den EU-weit geltenden Kriterien des \u00f6kologischen Landbaus 1.015.626 Hektar landwirtschaftliche Nutzfl\u00e4che. Insgesamt betrug der Anteil der Bio-Betriebe an der Gesamtzahl der landwirtschaftlichen Betriebe 7,5 Prozent. Der Anteil des \u00d6kolandbaus an der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfl\u00e4che ist auf 6,1 Prozent gestiegen. Gegen\u00fcber 2010 haben sich damit die \u00d6kofl\u00e4che um 2,5 und die Anzahl der \u00d6kobetriebe um 2,6 Prozent erh\u00f6ht. Auch die Zahl der verarbeitenden Betriebe und Importeure im \u00d6ko-Sektor hat zugenommen: 2011 waren im Bio-Sektor 33.905 Erzeuger, Verarbeiter und Importeure t\u00e4tig. Das entspricht einem Zuwachs gegen\u00fcber dem Vorjahr um 3,6 Prozent.<\/p>\n<p>Quelle: bmelv.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Positive Stimmung im \u00d6kolandbau &#8211; In N\u00fcrnberg er\u00f6ffnet die Messe &#8222;BioFach&#8220; Der Trend ist ungebrochen: Die Nachfrage nach Lebensmitteln in Bioqualit\u00e4t und die Erzeugung von Bioprodukten steigen in Deutschland stetig. Wie Bundeslandwirt\u00adschafts\u00administerin Ilse Aigner vor der Er\u00f6ffnung der Messe &#8222;BioFach&#8220; (13.-16. 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