{"id":4976,"date":"2013-01-20T11:16:39","date_gmt":"2013-01-20T10:16:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=4976"},"modified":"2013-01-20T11:16:39","modified_gmt":"2013-01-20T10:16:39","slug":"regionalitat-ist-beim-einkauf-von-lebensmitteln-ein-wichtiges-kriterium","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=4976","title":{"rendered":"Regionalit\u00e4t ist beim Einkauf von Lebensmitteln ein wichtiges Kriterium"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Bundesministerin Aigner: &#8222;Regionalit\u00e4t ist beim<br \/>\nEinkauf von Lebensmitteln ein wichtiges Kriterium&#8220;<br \/>\nNeue Regionalkennzeichnung f\u00fcr mehr Transparenz geht in die Testphase<\/p>\n<p>Mit einer neuen Regionalkennzeichnung will das Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz die Herkunft regionaler Lebensmittel transparenter machen. Das sogenannte Regionalfenster, das Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner vor einem Jahr auf der Internationalen Gr\u00fcnen Woche initiiert hatte, geht in die erste Testphase. Am Freitag kommen die ersten Produkte mit dem neuen Label in den Handel. In 20 Testm\u00e4rkten gibt es bis April 2013 rund 150 verschiedene Lebensmittel mit der neuen Zusatzdeklaration zu kaufen. &#8222;Regionale Produkte werden in Deutschland immer beliebter. Wir erleben eine beispiellose Renaissance des Regionalen. Eine Umfrage im Auftrag des Ministeriums hat ergeben, dass es f\u00fcr 67 Prozent aller Verbraucher wichtig ist, dass Lebensmittel aus einer bestimmten Region kommen. Damit ist Regionalit\u00e4t beim Einkauf von Lebensmitteln ein immer bedeutenderes Kriterium&#8220;, sagte Aigner am Freitag auf der Internationalen Gr\u00fcnen Woche in Berlin. &#8222;Umso wichtiger ist eine transparente, \u00fcbersichtliche und verl\u00e4ssliche Kennzeichnung regionaler Produkte. Wer als Kunde bereit ist, mehr zu zahlen, muss sich darauf verlassen k\u00f6nnen, auch mehr zu bekommen&#8220;, sagte die Bundesministerin.<\/p>\n<p>Bei dem neuen Regionalfenster handelt es sich um eine freiwillige Kennzeichnung, die die wichtigsten Informationen zur Herkunft des Produkts offenlegt und sich damit auch als Erg\u00e4nzung zu bestehenden Regionalsiegeln und -initiativen eignet. &#8222;F\u00fcr den Verbraucher ist wichtig, dass die Region auf dem Produkt klar benannt wird und dass die Hauptzutat zu 100 Prozent aus diesem Gebiet stammt&#8220;, sagte Aigner. Um die Region klar abzugrenzen, gibt es verschiedene M\u00f6glichkeiten, nach Landkreisen oder Bundesl\u00e4ndern zum Beispiel; aber auch gewachsene Regionen wie die Eifel eignen sich als regionales Herkunftsgebiet. Neben der Region wird im Regionalfenster immer die Herkunft der Hauptzutaten und der Verarbeitungsort genannt. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen die Hersteller zus\u00e4tzliche Angaben zu weiteren Zutaten oder auch zur Herkunft der Futtermittel machen F\u00fcr Sicherheit und Transparenz sorgt beim Regionalfenster ein mehrstufiges Kontrollsystem.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=3446\" rel=\"attachment wp-att-3446\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3446\" alt=\"kartoffel\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/kartoffel.jpg\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/kartoffel.jpg 640w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/kartoffel-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Um das neukonzipierte Regionalfenster zu erproben und weiterzuentwickeln, werden von Januar bis April 2013 in den f\u00fcnf Testregionen Baden-W\u00fcrttemberg, Berlin\/Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Hessen und der Metropolregion Hamburg in 20 Gesch\u00e4ften rund 150 verschiedene Produkte angeboten, zum Beispiel schw\u00e4bische Maultaschen. Bei diesem Produkt erkennt der Verbraucher auf den ersten Blick, dass es in Baden-W\u00fcrttemberg hergestellt wurde und dass sowohl das Schweinefleisch als auch der Weizen f\u00fcr den Nudelgries zu 100 Prozent aus Baden-W\u00fcrttemberg stammen. Damit ist die Herkunft der beiden Hauptzutaten klar genannt und garantiert. Das Regionalfenster geht damit auch \u00fcber bestehende Kennzeichnungsangaben wie das EU-Qualit\u00e4tszeichen &#8222;gesch\u00fctzte geografische Angabe&#8220; hinaus. F\u00fcr diese eingetragene Kennzeichnung ist im Fall der Maultaschen die Produktion entsprechend der hinterlegten, gebietstypischen Rezeptur sowie das Herstellungsgebiet entscheidend, nicht aber die Herkunft der Rohware. Das Regionalfenster erg\u00e4nzt damit bestehende Kennzeichnungen und sorgt so f\u00fcr mehr Transparenz.<\/p>\n<p>Damit sich die Verbraucher von der neuen Kennzeichnung und den vielen Produkten ein erstes Bild machen k\u00f6nnen, gibt es in den Testm\u00e4rkten spezielle Verkostungsaktionen. Sie finden in den Testm\u00e4rkten in Baden-W\u00fcrttemberg, Nordrhein-Westfalen und Hamburg am 18. und 19. Januar, in Hessen und Berlin\/Brandenburg am 25. und 26. Januar statt.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zum Regionalfenster finden Sie im Internet unter www.bmelv.de\/regionalfenster. Details zu den Produkten und Teilnehmern finden Sie auf der Internetseite www.regionalfenster.de<\/p>\n<p>Terminhinweis f\u00fcr Journalisten<br \/>\nBundesministerin Ilse Aigner stellt die Testprodukte am Donnerstag, 24. Januar um 16 Uhr im Rahmen der Internationalen Gr\u00fcnen Woche in der BMELV-Halle 23a bei einer B\u00fchnenshow mit kulinarischer Reise durch die Testregionen vor.<\/p>\n<p>Quelle:bmelv.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Bundesministerin Aigner: &#8222;Regionalit\u00e4t ist beim Einkauf von Lebensmitteln ein wichtiges Kriterium&#8220; Neue Regionalkennzeichnung f\u00fcr mehr Transparenz geht in die Testphase Mit einer neuen Regionalkennzeichnung will das Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz die Herkunft regionaler Lebensmittel transparenter machen. 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