{"id":4649,"date":"2012-11-20T13:44:39","date_gmt":"2012-11-20T12:44:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=4649"},"modified":"2012-11-20T13:44:39","modified_gmt":"2012-11-20T12:44:39","slug":"der-kleine-lebensmittelretter-bundesministerin-ilse-aigner-und-spitzenkoch-christian-rach-prasentieren-neue-app-fur-verbraucher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=4649","title":{"rendered":"Der kleine Lebensmittelretter:  Bundesministerin Ilse Aigner und Spitzenkoch Christian Rach  pr\u00e4sentieren neue App f\u00fcr Verbraucher"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>&#8222;Politikaward 2012&#8220; f\u00fcr die BMELV-Initiative &#8222;Zu gut f\u00fcr die Tonne!&#8220;<\/p>\n<p>Was tun mit Resten aus der K\u00fcche? Verbraucher k\u00f6nnen ab sofort mit prominenter Unterst\u00fctzung Lebensmittel vor der Tonne retten. 50 Spitzenk\u00f6che und Prominente haben dem Bundesverbraucherministerium ihre besten Ideen und Tipps zur Verf\u00fcgung gestellt. Im Rahmen der Initiative Zu gut f\u00fcr die Tonne, die am Montagabend in Berlin mit dem &#8222;Politikaward 2012&#8220; ausgezeichnet worden ist, hat das Ministerium die besten Tipps und Reste-Rezepte in einer App f\u00fcr Smartphone-Nutzer gesammelt. Bei der Vorstellung der App am Dienstag im &#8222;Kochhaus&#8220; in Berlin sagte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner: &#8222;Lebensmittelreste lassen sich in der K\u00fcche nicht immer vermeiden. Mit etwas Phantasie und Freude am Kochen kann aber aus Resten etwas Leckeres gezaubert werden. Mit unserer neuen App &#8222;Zu gut f\u00fcr die Tonne&#8220; k\u00f6nnen sich Verbraucher interessante Tipps holen. Die App ist ein praktischer Helfer f\u00fcr die K\u00fcche und den n\u00e4chsten Einkauf. Wer Reste vermeiden will, sollte vor allem die richtige Lagerung der Lebensmittel beachten und seine Eink\u00e4ufe gut planen.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=3803\" rel=\"attachment wp-att-3803\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3803\" title=\"kartoffel\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/kartoffel-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/kartoffel-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/kartoffel.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Welche Restposten auch immer in der K\u00fcche entstehen &#8211; die App findet das richtige Rezept: Spaghetti vom Vortag werden zur Frittata verarbeitet, aus altem Brot entsteht ein Brotsalat, braune Bananen eignen sich f\u00fcr exotisches Curry. Spitzenkoch Christian Rach best\u00e4tigt aus eigener Erfahrung: &#8222;Selbst mit kleinen Resten l\u00e4sst sich noch viel anfangen: Tomatenso\u00dfe kann zum Beispiel bei der n\u00e4chsten Mahlzeit als Pizzabelag verwendet werden, \u00fcbrig gebliebene Kartoffeln kommen als Bauernomelette zu neuen Ehren. Ein paar trockene Brotscheiben lassen sich in leckere Arme Ritter verwandeln &#8211; mein pers\u00f6nlicher Tipp&#8220;.<\/p>\n<p>Neben kreativen Ideen f\u00fcr Rezepte gibt die App aber auch zahlreiche Tipps zum Umgang mit Lebensmitteln: vom cleveren Einkauf bis zur richtigen Aufbewahrung. Wer den Besuch im Supermarkt mit der App plant, bringt mit einem interaktiven Einkaufszettel \u00dcbersicht in den n\u00e4chsten Einkauf und erh\u00e4lt Hilfe bei den ben\u00f6tigten Mengen f\u00fcr die gew\u00fcnschte Personenzahl. Ein gut geplanter Einkauf ist die beste Vorsorge, um Reste zu vermeiden. Wer f\u00fcr den Wocheneinkauf gleich mehrere Rezepte plant, wird mit einem systematisch sortierten Einkaufszettel unterst\u00fctzt, der den Kunden zeitsparend durch das Gesch\u00e4ft leitet.<br \/>\nEin umfangreiches Verzeichnis in der App gibt Tipps zur Haltbarkeit und zur geeigneten Aufbewahrung der Lebensmittel. Was viele nicht wissen: Jeder K\u00fchlschrank hat verschiedene K\u00e4ltezonen. Unten ist es am k\u00fchlsten, nach oben steigt die Temperatur an. Obst und Gem\u00fcse geh\u00f6ren ganz nach unten ins Gem\u00fcsefach, Fisch und Fleisch auf die unterste Ablage, Milchprodukte auf die mittlere, K\u00e4se auf die oberste. Eier, Butter und Getr\u00e4nke haben ihren Platz in der T\u00fcr. Mit Ausnahme von Obst und Gem\u00fcse sollte alles gut verpackt sein.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zur App gibt es unter: www.zugutfuerdietonne.de\/app. Die Anwendung ist gratis und kompatibel mit folgenden Ger\u00e4ten: iPhone 3GS, 4, 4S und 5, iPod touch ab der dritten Generation, Smartphones ab Android Version 2.3.4 mit 320 bis 720 Pixeln Screenbreite. Die App ist erh\u00e4ltlich im AppStore und bei Google Play jeweils unter<br \/>\nhttps:\/\/itunes.apple.com\/de\/app\/zu-gut-fur-die-tonne!\/id572706106?mt=8<br \/>\nhttps:\/\/play.google.com\/store\/apps\/details?id=com.bmelv.zgt<\/p>\n<p>Informationen zur Initiative Zu gut f\u00fcr die Tonne!<br \/>\nIn Deutschland landen laut einer vom BMELV gef\u00f6rderten Studie der Universit\u00e4t Stuttgart j\u00e4hrlich knapp elf Millionen Tonnen Lebensmittel im M\u00fcll. Vieles davon w\u00e4re noch genie\u00dfbar gewesen. Vermeidbare Lebensmittelabf\u00e4lle sind ein Problem, das alle angeht. Das BMELV ruft deshalb zu einem bundesweiten B\u00fcndnis gegen Lebensmittelverschwendung auf &#8211; getragen von Wirtschaft und Wissenschaft, Verbrauchern und Verb\u00e4nden. Es geht darum, Verantwortung zu \u00fcbernehmen und Ressourcen zu schonen: Deshalb ist es wichtig, sich auf die gesamte Kette von der Landwirtschaft \u00fcber die Industrie und den Handel bis hin zum Verbraucher oder Gro\u00dfverbraucher zu konzentrieren. Das BMELV m\u00f6chte mit seiner Informationskampagne gegen die Verschwendung von Lebensmitteln vor allem eines erreichen: das Bewusstsein f\u00fcr die Wertsch\u00e4tzung von Lebensmitteln zu sch\u00e4rfen. Denn was man achtet, wird nicht achtlos weggeworfen. Hier sind alle Akteure gefragt und gefordert: Wissenschaft, Industrie, Handel und Verbraucher, aber auch Hilfsorganisationen und die Kirchen.<\/p>\n<p>Informationen zum &#8222;Kochhaus&#8220;<br \/>\nDas Kochhaus mit sechs H\u00e4usern in Berlin und Hamburg ist ein Lebensmitteleinzelhandel mit einem besonderen Einkaufskonzept: Im Mittelpunkt steht das Selber-Kochen. Die Produkte werden nicht nach Warengruppen angeboten, sondern nach Rezepten. An frei stehenden Tischen voller frischer Zutaten finden die Kunden alles, was sie f\u00fcr ein bestimmtes Gericht brauchen. Gegliedert nach Vorspeisen, Hauptspeisen und Nachspeisen, portionsgerecht f\u00fcr jeweils zwei, vier oder mehr Personen. Auf diese Weise werden schon beim Einkauf \u00fcberfl\u00fcssige Reste vermieden und die Kunden zum Kochen animiert. Zu jedem Einkauf gibt es die passende Kochanleitung.<\/p>\n<p>Quelle: bmelv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: &#8222;Politikaward 2012&#8220; f\u00fcr die BMELV-Initiative &#8222;Zu gut f\u00fcr die Tonne!&#8220; Was tun mit Resten aus der K\u00fcche? Verbraucher k\u00f6nnen ab sofort mit prominenter Unterst\u00fctzung Lebensmittel vor der Tonne retten. 50 Spitzenk\u00f6che und Prominente haben dem Bundesverbraucherministerium ihre besten Ideen und Tipps zur Verf\u00fcgung gestellt. 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