{"id":4567,"date":"2012-11-08T15:18:45","date_gmt":"2012-11-08T14:18:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=4567"},"modified":"2012-11-08T15:18:45","modified_gmt":"2012-11-08T14:18:45","slug":"entwicklung-des-auftragseingangs-in-der-industrie-im-september-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=4567","title":{"rendered":"Entwicklung des Auftragseingangs in der Industrie im September 2012"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Die Auftragseing\u00e4nge in der Industrie gingen im September vorl\u00e4ufigen Angaben<br \/>\nzufolge [1] preis-, kalender- und saisonbereinigt [2] gegen\u00fcber dem Vormonat um<br \/>\n3,3 % zur\u00fcck. Im Vormonat hatten sie aufw\u00e4rts revidiert um 0,8 % abgenommen. Der<br \/>\nUmfang an Gro\u00dfauftr\u00e4gen war erneut unterdurchschnittlich. Der Bestellr\u00fcckgang<br \/>\nergab sich vor allem aus der schwachen Auslandsnachfrage (-4,5 %), insbesondere<br \/>\naus der Eurozone (-9,6 %). Das Volumen der Auftragseing\u00e4nge aus dem Inland nahm<br \/>\num 1,8 % ab. Die Abschw\u00e4chung erfolgte quer durch die industriellen Bereiche. Bei<br \/>\nVorleistungsg\u00fctern wurden 5,0 %, bei Investitionsg\u00fctern 2,4 % und bei<br \/>\nKonsumg\u00fctern 1,7 % weniger Auftr\u00e4ge verzeichnet. Eine positive Nachricht kam vom<br \/>\nMaschinenbau, der ein Auftragsplus von 11,1 % meldete.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=1513\" rel=\"attachment wp-att-1513\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1513\" title=\"statistik\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/statistik-300x223.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"223\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/statistik-300x223.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/statistik.jpeg 370w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im gesamten dritten Quartal nahmen die Auftragseing\u00e4nge in der Industrie<br \/>\n&lt;http:\/\/www.bmwi.de\/DE\/Themen\/Industrie\/statistische-daten.html&gt; um 2,3 % ab. Im<br \/>\nZweimonatsvergleich August\/September gegen\u00fcber Juni\/Juli gingen sie um 2,5 %<br \/>\nzur\u00fcck. Dabei schw\u00e4chten sich die Bestellungen aus dem Inland und die aus dem<br \/>\nAusland gleicherma\u00dfen ab. Die st\u00e4rksten R\u00fcckg\u00e4nge im Zweimonatsvergleich meldeten<br \/>\ndie Hersteller von Investitionsg\u00fctern mit 3,7 %. Die Produzenten von<br \/>\nKonsumg\u00fctern erhielten 1,2 % und die Produzenten von Vorleistungsg\u00fctern 0,8 %<br \/>\nweniger Auftr\u00e4ge.<\/p>\n<p>Ihren Vorjahresstand unterschritten die Bestellungen in der Industrie im dritten<br \/>\nQuartal arbeitst\u00e4glich bereinigt um 4,7 % und August\/September um 4,6 %. Die<br \/>\nBestellungen aus dem Inland notierten im Zweimonatsvergleich um 6,8 % und die<br \/>\nAuslandsnachfrage um 2,7 % niedriger.<\/p>\n<p>Das schwache wirtschaftliche Umfeld des Euroraums, aber auch der \u00fcbrigen<br \/>\nWeltwirtschaft schl\u00e4gt sich mittlerweile deutlicher als im ersten Halbjahr bei<br \/>\nder Nachfrage nach deutschen industriellen Erzeugnissen nieder. Dies wirkt sich<br \/>\nindirekt auch auf die industrielle Nachfrage aus dem Inland aus. Daher d\u00fcrfte<br \/>\nsich die Industrieproduktion in den kommenden Monaten tendenziell weiter<br \/>\nabschw\u00e4chen.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n<p>[1] Quellen: Statistisches Bundesamt, Deutsche Bundesbank.<br \/>\n[2] Verfahren Census X-12-ARIMA.<\/p>\n<p>Quelle: bmwi.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Die Auftragseing\u00e4nge in der Industrie gingen im September vorl\u00e4ufigen Angaben zufolge [1] preis-, kalender- und saisonbereinigt [2] gegen\u00fcber dem Vormonat um 3,3 % zur\u00fcck. Im Vormonat hatten sie aufw\u00e4rts revidiert um 0,8 % abgenommen. Der Umfang an Gro\u00dfauftr\u00e4gen war erneut unterdurchschnittlich. 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