{"id":4520,"date":"2012-11-01T12:04:21","date_gmt":"2012-11-01T11:04:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=4520"},"modified":"2012-11-01T12:04:21","modified_gmt":"2012-11-01T11:04:21","slug":"aigner-und-irights-starten-neues-portal-zu-cloud-computing","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=4520","title":{"rendered":"Aigner und iRights starten neues Portal zu Cloud Computing"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">\u00a0Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Laut einer aktuellen Umfrage wissen 68 Prozent der Internet-Nutzer nicht, wo ihre Daten gespeichert werden &#8211; Bundesverbraucherministerin startet neues Informationsangebot und setzt sich f\u00fcr bessere Nutzerrechte ein<\/p>\n<p>Viele nutzen es, wissen aber nicht, was es ist: Cloud Computing. Laut einer am Mittwoch vom Bundesverbraucherministerium vorgelegten Umfrage kann nicht einmal jeder zweite Internetnutzer mit diesem Begriff etwas anfangen. Nur jeder f\u00fcnfte Cloud-Nutzer f\u00fchlt sich ausreichend \u00fcber die Technologie, \u00fcber Datenschutzbestimmungen und Gesch\u00e4ftsmodelle informiert. Mit dem neuen Informationsportal iRIGHTS CLOUD wird sich das \u00e4ndern: Unter der Adresse cloud.irights.info &lt;http:\/\/www.cloud.irights.info\/&gt; finden Internetnutzer k\u00fcnftig alles Wissenswerte rund um die Cloud-Technologie. Das Bundesverbraucherministerium f\u00f6rdert den Aufbau des Portals mit einem Betrag von 120.000 Euro.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=4521\" rel=\"attachment wp-att-4521\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4521\" title=\"wolke2\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/wolke2-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/wolke2-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/wolke2.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#8222;Mit dem neuen Portal schaffen wir eine zentrale Anlaufstelle f\u00fcr alle Internetnutzer rund um Cloud Computing&#8220;, sagte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner bei der Vorstellung der Webseite in Berlin. &#8222;Um sich im Internet selbstbestimmt und sicher bewegen zu k\u00f6nnen, muss man die technischen Zusammenh\u00e4nge verstehen k\u00f6nnen, Chancen und Risiken kennen. Mit dem neuen Portal, angedockt an das preisgekr\u00f6nte Informationsangebot von iRights.info, erhalten Verbraucher alle Informationen, um Clouds nutzen zu k\u00f6nnen.&#8220; Der Projektleiter des neuen Informationsportals, Philipp Otto, erg\u00e4nzt: &#8222;Zum ersten Mal erhalten Nutzer mit unserem Informationsangebot einen verst\u00e4ndlichen \u00dcberblick \u00fcber das Thema Cloud Computing. Nur wer versteht, in welchem Umfeld er sich bewegt, kann sich bewusst f\u00fcr oder gegen ein Angebot entscheiden.&#8220;<br \/>\nWie gro\u00df die Wissensl\u00fccken und zum Teil auch die Verunsicherung der User sind, zeigen die Ergebnisse der vom Institut infratest dimap im Auftrag des Bundesverbraucherministeriums erstellten repr\u00e4sentativen Umfrage: Demnach wissen zwei Drittel (68 Prozent) der erwachsenen Internetnutzer nicht, wie und wo ihre Daten gespeichert werden, auf die sie im Internet zugreifen, etwa in sozialen Netzwerken wie Facebook oder bei Web-Mail Diensten. Nur 29 Prozent geben an, \u00fcber die Online-Speicherung Bescheid zu wissen. Bemerkenswert: 80 Prozent der Cloud-Nutzer empfindet Unbehagen, wenn sie Daten in einer Cloud speichern oder Software und Dienstleistungen auf virtuellen Servern nutzen. Rund die H\u00e4lfte der Nutzer bef\u00fcrchtet Datenverluste bei einem Wechsel des Anbieters (50 Prozent) oder bei technischen Ausf\u00e4llen (48 Prozent).<\/p>\n<p>Aufkl\u00e4rung und Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen<br \/>\nDie Chancen der Cloud-Technologie liegen auf der Hand: Verbraucher k\u00f6nnen auf jedem Ort der Welt und von mehreren Ger\u00e4ten gleichzeitig auf ihren Datenbestand zugreifen und m\u00fcssen nicht mehr bef\u00fcrchten, durch einen Hardware-Ausfall etwa ihres Laptops Daten zu verlieren. Auch kann es f\u00fcr Verbraucher und Unternehmen kosteng\u00fcnstiger sein, wenn der Speicherplatz und die Software nicht mehr lokal verf\u00fcgbar sein m\u00fcssen. Die Risiken liegen vor allem in einem unbefugten Zugriff der Dienstanbieter oder durch Dritte auf die Nutzerdaten. &#8222;Anbieter m\u00fcssen daf\u00fcr sorgen, dass die pers\u00f6nlichen Daten der Nutzer zu jeder Zeit sicher sind &#8211; und sie haben eine Pflicht zu Transparenz. Nutzer von Clouds m\u00fcssen mit einem Blick erkennen k\u00f6nnen, wo ihre Daten unter welchen Bedingungen gespeichert und wie sie gesch\u00fctzt sind&#8220;, sagte Aigner. Laut Umfrage fordern 82 Prozent von den Cloud-Anbietern mehr Investitionen in Datenschutz und Datensicherheit; immerhin 53 Prozent w\u00e4ren bereit, f\u00fcr h\u00f6here Sicherheitsstandards mehr zu zahlen.<\/p>\n<p>Aigner wies auf die Ende September von der EU-Kommission vorgelegte Strategie zur &#8222;Freisetzung des Cloud-Computing-Potenzials in Europa&#8220; hin. Diese sieht unter anderem die Entwicklung von technischen Standards und die Zertifizierung vertrauensw\u00fcrdiger Anbieter vor. Dies sei grunds\u00e4tzlich ein guter Schritt, so Aigner, Nachbesserungsbedarf sieht sie allerdings noch in puncto Datenschutz und Vertragsrecht. Entscheidend f\u00fcr die Zukunft der Cloud-Technologie werde auch die Ausgestaltung der geplanten EU-Datenschutzverordnung sein. &#8222;Die Selbstbestimmung der Nutzer und deren Kontrolle \u00fcber ihre Daten muss gest\u00e4rkt werden &#8211; auch und gerade beim Cloud Computing&#8220;, sagte Aigner. Sie werde sich weiter in Br\u00fcssel daf\u00fcr einsetzen, dass die Besonderheiten des Cloud Computing in der Verordnung noch st\u00e4rker ber\u00fccksichtigt werden: &#8222;H\u00e4ufig arbeiten hier viele Unternehmen zusammen. Hier muss eindeutig festgelegt werden, welche Stelle verantwortlich ist und es darf keine L\u00fccken in der Verantwortlichkeit geben.&#8220;<\/p>\n<p>iRIGHTS CLOUD &#8211; die zentrale Anlaufstelle rund um Cloud Computing<br \/>\niRIGHTS CLOUD ist Anlaufstelle f\u00fcr alle Fragen rund um Cloud Computing. In leicht verst\u00e4ndlicher Sprache bringt das Informationsportal Licht in das Dunkel von immer neuen Angeboten, Herausforderungen und Entwicklungen in diesem Bereich. Sortiert in die Bereiche Recht, Technik, Film, E-Books, Speicherdienste, Dokumente, Fotos, Games und Musik werden Hintergrundtexte, Tipps und Checklisten sowie aktuelle Nachrichten und Meinungen bereitgestellt. iRIGHTS CLOUD ist Teil des mehrfach preisgekr\u00f6nten Informationsangebotes von iRights.info. Wichtig: Das Informationsportal leistet keine Rechtsberatung.<\/p>\n<p>cloud.irights.info &lt;http:\/\/http:\/cloud.irights.info&gt;<br \/>\nQuelle:bmelv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0Berlin: Laut einer aktuellen Umfrage wissen 68 Prozent der Internet-Nutzer nicht, wo ihre Daten gespeichert werden &#8211; Bundesverbraucherministerin startet neues Informationsangebot und setzt sich f\u00fcr bessere Nutzerrechte ein Viele nutzen es, wissen aber nicht, was es ist: Cloud Computing. 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