{"id":4482,"date":"2012-10-25T15:52:51","date_gmt":"2012-10-25T13:52:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=4482"},"modified":"2012-10-25T15:52:51","modified_gmt":"2012-10-25T13:52:51","slug":"ai-forderung-fischerei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=4482","title":{"rendered":"AI-F\u00f6rderung-Fischerei"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><br \/>\nAigner: Einigung zu Fragen der k\u00fcnftigen<br \/>\nEU-Fischereif\u00f6rderung ist nicht ausreichend<br \/>\nDie Fischereiminister der Europ\u00e4ischen Union haben sich in der Nacht zu Mittwoch in Luxemburg mehrheitlich \u00fcber wichtige Elemente f\u00fcr die k\u00fcnftige F\u00f6rderung der Fischerei in der EU verst\u00e4ndigt. Deutschland konnte &#8211; so wie auch einige andere EU-Mitgliedstaaten &#8211; den nach mehr als drei\u00dfigst\u00fcndigen, intensiven und kontroversen Beratungen vorgelegten Kompromissvorschlag der zyprischen Ratspr\u00e4sidentschaft nicht mittragen. Durch den Widerstand Deutschlands und anderer EU-Staaten konnten zwar weitergehende Forderungen anderer Mitgliedstaaten verhindert werden. Letztlich wurden jedoch Regelungen zur Modernisierung der EU-Flotte verabschiedet, die eine Ausweitung der Kapazit\u00e4t bedeuten, was aus deutscher Sicht nicht unterst\u00fctzt werden kann. Dazu z\u00e4hlt insbesondere die umstrittene F\u00f6rderung von Motoren bei gro\u00dfen Fahrzeugen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=4463\" rel=\"attachment wp-att-4463\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4463\" title=\"aktuelles\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/aktuelles.gif\" alt=\"\" width=\"110\" height=\"54\" \/><\/a><\/p>\n<p>Gegenstand der Beratungen war der k\u00fcnftige Europ\u00e4ische Meeres- und Fischereifonds. Der EMFF ist ein wesentliches Instrument, um die Ma\u00dfnahmen im Rahmen der Reform der Gemeinsamen EU-Fischereipolitik und der Integrierten Meerespolitik umzusetzen. Wichtige Ziele dabei sind unter anderem die F\u00f6rderung einer nachhaltigen und wettbewerbsf\u00e4higen Fischerei und Aquakultur und die F\u00f6rderung einer ausgewogenen Entwicklung der von der Fischerei gepr\u00e4gten Gebiete in der Europ\u00e4ischen Union.<\/p>\n<p>Bundesministerin Ilse Aigner erkl\u00e4rte nach Ende der Beratungen am fr\u00fchen Mittwochmorgen in Luxemburg: &#8222;Ich bedauere, dass der Rat sich heute mehrheitlich auf die Fortsetzung von flottenbezogenen F\u00f6rderma\u00dfnahmen verst\u00e4ndigt hat. Die bestehenden \u00dcberkapazit\u00e4ten in den Flotten der Mitgliedstaaten sind nach wie vor ein Kernproblem f\u00fcr die nachhaltige Bewirtschaftung der Fischereiressourcen. Hier h\u00e4tte ich mir ein klares Signal des Rates erhofft, um dieses Problem anzugehen.&#8220; Aigner bekr\u00e4ftigte, sie werde sich auch weiterhin daf\u00fcr einsetzen, dass nur dann \u00f6ffentliche Gelder f\u00fcr die vor\u00fcbergehende oder endg\u00fcltige Stilllegung von Fischereifahrzeugen bzw. f\u00fcr Investitionen in die EU-Flotte geleistet werden, wenn sich dadurch das Fangpotenzial der Fischereifahrzeuge und der Fangflotten nicht erh\u00f6ht. Die Ministerin stellte klar: &#8222;Die nun vereinbarten Einschr\u00e4nkungen reichen aus meiner Sicht nicht aus.&#8220;<\/p>\n<p>Gegenstand der jetzt erzielten Vereinbarung sind auch Punkte, f\u00fcr die sich Deutschland eingesetzt hat. Darunter f\u00e4llt unter anderem, dass die Teichf\u00f6rderung zuk\u00fcnftig im Rahmen des EMFF erfolgt. Zudem werden die F\u00f6rderma\u00dfnahmen f\u00fcr eine nachhaltige Aquakultur gest\u00e4rkt. \u00dcber die finanzielle Ausstattung des EMFF wird im Rahmen des Mehrj\u00e4hrigen EU-Finanzrahmens f\u00fcr die Zeit von 2014 bis 2020 entschieden. Auf der Grundlage der heutigen Vereinbarung des EU-Fischereirates werden die Verhandlungen mit dem Europ\u00e4ischen Parlament gef\u00fchrt. Eine Entscheidung ist im Jahr 2013 zu erwarten.<\/p>\n<p>Weitere Informationen im Internet unter www.bmelv.de &lt;http:\/\/www.bmelv.de\/&gt;<br \/>\nQuelle: bmelv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Aigner: Einigung zu Fragen der k\u00fcnftigen EU-Fischereif\u00f6rderung ist nicht ausreichend Die Fischereiminister der Europ\u00e4ischen Union haben sich in der Nacht zu Mittwoch in Luxemburg mehrheitlich \u00fcber wichtige Elemente f\u00fcr die k\u00fcnftige F\u00f6rderung der Fischerei in der EU verst\u00e4ndigt. 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