{"id":4378,"date":"2012-10-11T08:24:43","date_gmt":"2012-10-11T06:24:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=4378"},"modified":"2012-10-11T08:24:43","modified_gmt":"2012-10-11T06:24:43","slug":"burger-und-betriebe-sofort-entlasten-stromsteuer-senken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=4378","title":{"rendered":"B\u00fcrger und Betriebe sofort entlasten \u2013 Stromsteuer senken"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><br \/>\nBayerns Wirtschaftsminister Zeil zum Anstieg der Strompreise durch die Umlage f\u00fcr erneuerbare Energien<\/p>\n<p>\u201eDen Anstieg der EEG-Umlage<br \/>\nim n\u00e4chsten Jahr kann niemand mehr verhindern. Aber<br \/>\nder Bund hat es in der Hand, die Folgen f\u00fcr die Stromrechnungen<br \/>\nder Verbraucher zu lindern. Er braucht dazu blo\u00df die<br \/>\nStromsteuer zu senken.\u201c Das erkl\u00e4rt Bayerns Wirtschafts-<br \/>\nund Energieminister Martin Zeil zu den Berichten, wonach<br \/>\ndie Umlage nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG-Umlage)<br \/>\nzum Jahreswechsel von derzeit 3,59 Cent pro Kilowattstunde<br \/>\nauf deutlich \u00fcber 5 Cent steigen wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zeil<br \/>\nerinnert an den Antrag Bayerns in der letzten Bundesratssitzung,<br \/>\ndie Stromsteuer um denjenigen Betrag zu senken, um<br \/>\nden die EEG-Umlage steigt. \u201eSchwarz-Gelb in Bayern<br \/>\nsteht geschlossen hinter diesem Vorschlag. Jetzt sollte<br \/>\nauch Schwarz-Gelb in Berlin darauf eingehen und B\u00fcrger<br \/>\nund Betriebe sofort entlasten\u201c, fordert der Minister.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Scharf<br \/>\ngeht Zeil mit der Opposition im Bund und in Bayern<br \/>\nins Gericht. \u201eWas SPD und Gr\u00fcne derzeit veranstalten,<br \/>\nist ein Kesseltreiben gegen Industriearbeitspl\u00e4tze.<br \/>\nDie von der Opposition gegei\u00dfelten Ausnahmen von der<br \/>\nEEG-Umlage f\u00fcr die energieintensive Industrie sind<br \/>\nallenfalls f\u00fcr ein Viertel der bevorstehenden Erh\u00f6hung<br \/>\nverantwortlich. Diese Ausnahmen sind aber bitter n\u00f6tig,<br \/>\num die Grundstoffindustrien am Standort Deutschland<br \/>\nkonkurrenzf\u00e4hig zu halten\u201c, erl\u00e4utert der Wirtschaftsminister.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNat\u00fcrlich<br \/>\nm\u00fcssen wir auch an die Haushalte und die mittelst\u00e4ndischen<br \/>\nBetriebe denken. Gerade darum fordere ich ja eine Senkung<br \/>\nder Stromsteuer \u2013 und vor allem eine Reform der Erneuerbare-Energien-F\u00f6rderung.<br \/>\nDamit w\u00e4re allen Verbrauchern geholfen\u201c, sagt Zeil.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bayerns<br \/>\nWirtschaftsminister spricht sich seit langem daf\u00fcr<br \/>\naus, das EEG-System mit Einspeisevorrang und gesetzlich<br \/>\nfestgelegten Einspeiseverg\u00fctungen durch ein Mengensteuerungsmodell<br \/>\nabzul\u00f6sen. \u201eTrotz Korrekturen im Halbjahresrhythmus<br \/>\nist es nicht gelungen, die Kostendynamik des EEG zu<br \/>\nstoppen. Ohne eine grundlegende Reform landen wir binnen<br \/>\nKurzem bei sieben Cent EEG-Umlage oder mehr\u201c, ist<br \/>\nsich Zeil sicher. \u201eWir brauchen einen wettbewerblichen<br \/>\nF\u00f6rderansatz, bei dem wir den Stromunternehmen vorgeben,<br \/>\nihre Kunden mit Strom zu beliefern, der zu einem bestimmten,<br \/>\nallm\u00e4hlich ansteigenden Anteil aus erneuerbaren Energien<br \/>\nstammt. Wo und wie dieser Strom erzeugt wird, wird<br \/>\ndann im Wettbewerb entschieden\u201c, erkl\u00e4rt der Minister<br \/>\nsein Modell.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=1884\" rel=\"attachment wp-att-1884\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1884\" title=\"steckdose\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/steckdose.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"220\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zeil vermisst beim<br \/>\nf\u00fcrs EEG zust\u00e4ndigen Bundesumweltminister Peter Altmaier<br \/>\nReformmut. \u201eNur weil in einem Jahr Bundestagswahlen<br \/>\nsind, braucht man nicht die H\u00e4nde in den Scho\u00df zu<br \/>\nlegen. Ein Konzept f\u00fcr einen Systemwechsel bei der<br \/>\nErneuerbare-Energien-F\u00f6rderung zu erarbeiten ist f\u00fcr<br \/>\nein gro\u00dfes Bundesministerium nicht zuviel verlangt\u201c,<br \/>\nmeint der Minister.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr besonders<br \/>\nfadenscheinig h\u00e4lt Minister Zeil die Angriffe der<br \/>\nGr\u00fcnen gegen die Bundesregierung. \u201eDie Gr\u00fcnen sind<br \/>\ndie Gralsh\u00fcter des Preistreibers EEG. Sie blockieren<br \/>\n\u00fcber die von ihnen mit gef\u00fchrten Landesregierungen<br \/>\nim Bundesrat die Einf\u00fchrung steuerlicher Erleichterungen<br \/>\nf\u00fcr die energetische Sanierung von Geb\u00e4uden. Die<br \/>\nenergiepolitischen Besserwissereien dieser Leute braucht<br \/>\nman wirklich nicht ernst zu nehmen\u201c, findet Wirtschaftsminister<br \/>\nZeil.<\/p>\n<p>Quelle: stmwivt.bayern.de<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Bayerns Wirtschaftsminister Zeil zum Anstieg der Strompreise durch die Umlage f\u00fcr erneuerbare Energien \u201eDen Anstieg der EEG-Umlage im n\u00e4chsten Jahr kann niemand mehr verhindern. Aber der Bund hat es in der Hand, die Folgen f\u00fcr die Stromrechnungen der Verbraucher zu lindern. 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