{"id":4275,"date":"2012-09-27T10:24:15","date_gmt":"2012-09-27T08:24:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=4275"},"modified":"2012-09-27T10:24:15","modified_gmt":"2012-09-27T08:24:15","slug":"kartoffelernte-2012-ist-rucklaufig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=4275","title":{"rendered":"Kartoffelernte 2012 ist r\u00fcckl\u00e4ufig \u2013"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">\u00a0Berlin:<\/span><br \/>\nAnbaufl\u00e4che und Gesamtmenge sind deutlich zur\u00fcckgegangen<\/p>\n<p>Der Bund-L\u00e4nder-Sachverst\u00e4ndigenausschuss hat die Ergebnisse f\u00fcr die besondere Ernte\u00ad und Qualit\u00e4tsermittlung bei Kartoffeln bekannt gegeben. Demnach wurden 2012 rund 10,6 Millionen Tonnen Kartoffeln geerntet. Damit liegt die Ernte in diesem Jahr um 10,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau und 4,8 Prozent unter dem mehrj\u00e4hrigen Durchschnitt. Auch die Anbaufl\u00e4che hat sich gegen\u00fcber den Vorjahren weiter reduziert. So wurden Kartoffeln 2012 auf rund 238 100 Hektar angebaut. Das entspricht einem R\u00fcckgang von etwa 8 Prozent gegen\u00fcber 2011. Etwa 41 Prozent der Erntemenge entfallen auf Speisekartoffeln (rund 97 200 ha). In allen L\u00e4ndern &#8211; au\u00dfer in Schleswig-Holstein &#8211; haben die Fl\u00e4chen abgenommen, am st\u00e4rksten in Th\u00fcringen, das seine Anbaufl\u00e4che um 15,2 Prozent gegen\u00fcber 2011 reduzierte. Dagegen hat Schleswig-Holstein seine Anbaufl\u00e4che um 7,3 Prozent ausgedehnt. F\u00fcr Deutschland ergibt sich insgesamt ein Fl\u00e4chenr\u00fcckgang von 9,9 Prozent gegen\u00fcber dem mehrj\u00e4hrigen Durchschnitt (2006 \u2013 2011).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=3803\" rel=\"attachment wp-att-3803\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3803\" title=\"kartoffel\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/kartoffel-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/kartoffel-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/kartoffel.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Vegetationsbedingungen zur Pflanzzeit waren \u00fcberwiegend gut, wenngleich teilweise niedrige Bodentemperaturen in manchen Anbauregionen einen verz\u00f6gerten Auflauf verursachten. Die k\u00fchle und teils auch feuchte Witterung im weiteren Vegetationsverlauf hat sich \u00fcberwiegend g\u00fcnstig auf die Kartoffelbest\u00e4nde ausgewirkt. Eine intensive Beregnung war meist nicht erforderlich. Defizite bei der Wasserversorgung zu Beginn der Erntesaison der Fr\u00fchkartoffeln, wie sie im wichtigsten Anbauland Niedersachsen auftraten, mussten nur selten durch Beregnung ausgeglichen werden. Der vergleichsweise h\u00f6here Knollenansatz f\u00fchrte zu weniger \u00fcbergro\u00dfen Kartoffeln als im vergangenen Jahr. Aufgrund der regional nassen Witterungsbedingungen kam es vereinzelt zu Verz\u00f6gerungen bei den Erntearbeiten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Hektarertr\u00e4ge mit rund 445 dt gegen\u00fcber dem Vorjahr um 2,8 Prozent niedriger ausgefallen sind, wird der mehrj\u00e4hrige Durchschnitt der Jahre 2006 bis 2011 (420,6 dt) um 5,7 Prozent \u00fcbertroffen. Der Ertrag fiel regional sehr unterschiedlich aus: Baden-W\u00fcrttemberg, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein verzeichneten h\u00f6here Hektarertr\u00e4ge. Die Ertr\u00e4ge in den \u00fcbrigen L\u00e4ndern gingen gegen\u00fcber dem Vorjahr zur\u00fcck. Der st\u00e4rkste Ertragsr\u00fcckgang trat im Saarland auf, hier wurde ein R\u00fcckgang um 18,5 Prozent gegen\u00fcber 2011 ermittelt; der mehrj\u00e4hrige Erntedurchschnitt wurde um 8,1 Prozent verfehlt. Die regionalen Schwankungen im Ertragsniveau reichen von 318,5 dt\/ha im Saarland bis 468,6 dt\/ha in Niedersachsen.<\/p>\n<p>Das wichtigste Kartoffelerzeugerland ist weiterhin Niedersachsen; hier wurden 2012 mit 4,85 Millionen Tonnen (- 7,6 % gegen\u00fcber 2011) fast 46 Prozent der deutschen Kartoffeln geerntet. Dahinter folgen mit einigem Abstand Bayern mit 1,81 Millionen Tonnen (- 13,2 %) und Nordrhein-Westfalen mit 1,23 Millionen Tonnen (- 23,9 %).<\/p>\n<p>Die Erzeugerpreise f\u00fcr Speisekartoffeln liegen zwischen 10 bis 16,50 \u20ac\/dt. Der Anteil der vermarktungsf\u00e4higen Ware f\u00e4llt 2012 gr\u00f6\u00dfer aus als im vergangenen Jahr, da weniger \u00dcbergr\u00f6\u00dfen geerntet wurden. Tendenziell liegen die Preise f\u00fcr Verbraucher leicht \u00fcber den Preisen im Vergleichszeitraum des Vorjahres.<br \/>\nQuelle: bmelv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0Berlin: Anbaufl\u00e4che und Gesamtmenge sind deutlich zur\u00fcckgegangen Der Bund-L\u00e4nder-Sachverst\u00e4ndigenausschuss hat die Ergebnisse f\u00fcr die besondere Ernte\u00ad und Qualit\u00e4tsermittlung bei Kartoffeln bekannt gegeben. Demnach wurden 2012 rund 10,6 Millionen Tonnen Kartoffeln geerntet. 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