{"id":4122,"date":"2012-09-14T08:27:30","date_gmt":"2012-09-14T06:27:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=4122"},"modified":"2012-09-14T08:27:30","modified_gmt":"2012-09-14T06:27:30","slug":"bundesverbraucherministerium-veroffentlicht-erstes-gutachten-zur-lage-der-verbraucher-in-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=4122","title":{"rendered":"Bundesverbraucherministerium ver\u00f6ffentlicht erstes Gutachten zur Lage der Verbraucher in Deutschland"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><br \/>\nAigner: &#8222;Position der B\u00fcrger wurde in vielen Marktbereichen gest\u00e4rkt&#8220;<\/p>\n<p>Die Lage der Verbraucher in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt &#8211; sowohl was die Zufriedenheit der Verbraucher betrifft, als auch den Zugang zu M\u00e4rkten und die Transparenz. Gefragt nach der Qualit\u00e4t und den Preisen von Produkten und Dienstleistungen und ihren Verbraucherrechten f\u00fchlen sich 76 Prozent der Verbraucher ausreichend informiert. Zu diesem Ergebnis kommt das heute am Rande der Verbraucherministerkonferenz in Hamburg von Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner vorgelegte Gutachten zur &#8222;Lage der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland&#8220;. Mit dem Gutachten liegt erstmals ein wissenschaftlich fundiertes, markt\u00fcbergreifendes Kompendium der wichtigsten Konsumbereiche vor: Die in ihrem Umfang bisher einmalige Untersuchung beleuchtet sechs Konsumbereiche, aufgef\u00e4chert in 18 konkrete Teilm\u00e4rkte. Laut Gutachten ist das Vertrauen der B\u00fcrger in die M\u00e4rkte deutlich st\u00e4rker ausgepr\u00e4gt als das Misstrauen &#8211; die durchschnittliche Verbraucherzufriedenheit sei als positiv anzusehen. Eine Leitfrage des Gutachtens war, ob die M\u00e4rkte f\u00fcr Verbraucherinnen und Verbraucher zug\u00e4nglich und transparent sind.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=2679\" rel=\"attachment wp-att-2679\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2679\" title=\"verbraucher\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/verbraucher-300x187.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"187\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/verbraucher-300x187.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/verbraucher.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#8222;Die Ergebnisse sehe ich als Beleg f\u00fcr eine erfolgreiche Verbraucherpolitik. Es ist uns gelungen, die Position der Verbraucher in entscheidenden Marktbereichen zu st\u00e4rken &#8211; aber auf diesen Erfolgen werden wir uns nicht ausruhen&#8220;, kommentierte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner das Gutachten, das von dem Wirtschaftsforschungs- und Beratungsunternehmen Prognos erstellt wurde. &#8222;Die Erkenntnisse sind wertvoll &#8211; sie werden dazu beitragen, in Zukunft noch besser und zielgenauer auf die unterschiedlichen Bed\u00fcrfnisse der Verbraucherinnen und Verbraucher eingehen zu k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n<p>Das Gutachten umfasst eine systematische Analyse der Lage der Verbraucher in den sechs Konsumbereichen G\u00fcter des t\u00e4glichen Bedarfs, Finanzen und Versicherungen, Medien und Telekommunikation, Energie, Gesundheits- und Pflegem\u00e4rkte sowie Mobilit\u00e4t. Bestandteile der Untersuchung waren eine Literaturanalyse, eine bundesweite repr\u00e4sentative Verbraucherbefragung sowie vertiefende Interviews mit Wissenschaftlern, Marktanalysten, Verbraucherverb\u00e4nden sowie Vertreterinnen und Vertretern der Unternehmen, des Handels, \u00f6ffentlicher Institutionen und Schlichtungsstellen.<\/p>\n<p>Aus Sicht der Gutachter ist es Aufgabe der Verbraucherpolitik, einen aktiven Beitrag zur Sicherheit und Selbstbestimmung zu leisten. Dies entspricht dem eingeschlagenen Weg der Verbraucherpolitik des Bundesverbraucherministeriums. Aigner erinnerte daran, dass die Bundesregierung durch eine Vielzahl an Ma\u00dfnahmen die Verbraucherinnen und Verbraucher gest\u00e4rkt habe &#8211; sei es durch Rechtsetzung zum Schutz der Gesundheit, durch konkrete Vorgaben f\u00fcr eine verbraucherfreundliche Informationsgestaltung oder eine generelle St\u00e4rkung der Verbraucherbildung. So seien strenge Anforderungen an Spielzeug, die Button-L\u00f6sung zum Schutz vor Abofallen, der Beipackzettel f\u00fcr Finanzprodukte, die Initiative Verbraucherbildung und j\u00fcngst die Novelle des Verbraucherinformationsgesetzes beispielhafte Ma\u00dfnahmen zum Schutz und zur Selbstbestimmung der Verbraucher<\/p>\n<p>&#8222;Das Gutachten ist eine Best\u00e4tigung unseres Kurses einerseits, andererseits aber auch eine Motivation f\u00fcr neue Vorhaben&#8220;, sagt Aigner. &#8222;Wir m\u00fcssen stetig daran arbeiten, allen Verbrauchern unabh\u00e4ngig von ihrer sozialen oder \u00f6konomischen Situation oder ihrem Bildungsstand ein selbstbestimmtes Handeln zu erm\u00f6glichen.&#8220; Hierzu liefert das Gutachten wichtige Anregungen und Hinweise, wo bereits eine solide Marktposition der Verbraucher existiert und in welchen Bereichen noch Defizite vorliegen. Das Bundesverbraucherministerium wird die Ergebnisse des Gutachtens mit Fachkreisen aus Politik, Verb\u00e4nden und Verbraucherforschung diskutieren und dabei unter anderem er\u00f6rtern, welche Auswirkungen die demographische Entwicklung der Bev\u00f6lkerung und sich daraus ergebende spezifische Lebenslagen f\u00fcr die Verbraucherpolitik haben.<\/p>\n<p>Quelle: bmelv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Aigner: &#8222;Position der B\u00fcrger wurde in vielen Marktbereichen gest\u00e4rkt&#8220; Die Lage der Verbraucher in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt &#8211; sowohl was die Zufriedenheit der Verbraucher betrifft, als auch den Zugang zu M\u00e4rkten und die Transparenz. 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