{"id":4043,"date":"2012-09-06T07:59:40","date_gmt":"2012-09-06T05:59:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=4043"},"modified":"2024-01-25T08:58:13","modified_gmt":"2024-01-25T07:58:13","slug":"landliche-raume-bieten-auch-menschen-mit-behinderungen-interessante-perspektiven","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=4043","title":{"rendered":"L\u00e4ndliche R\u00e4ume bieten auch Menschen mit Behinderungen interessante Perspektiven"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der l\u00e4ndliche Raum hat gro\u00dfes Potenzial, neue Arbeitspl\u00e4tze f\u00fcr Menschen mit Behinderung zu erschlie\u00dfen. Zu diesem Ergebnis kommt ein vom Bundeslandwirtschaftsministerium gef\u00f6rdertes Modellvorhaben, das sich mit der Bedeutung von regionalen Netzwerken f\u00fcr die Integration von behinderten Menschen befasst und daraus einen Leitfaden entwickelt hat. &#8222;Besonders Menschen mit Behinderung arbeiten oft gerne in der Natur und mit Tieren &#8211; w\u00e4hrend viele Landwirte und Gartenbaubetriebe Personal suchen. Genau hier setzt das Projekt an, damit alle Beteiligten leichter zueinander finden und voneinander profitieren k\u00f6nnen&#8220; sagte Peter Bleser, Parlamentarischer Staatssekret\u00e4r bei der Bundesministerin f\u00fcr Ern\u00e4hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, bei einem Besuch im Antoniusheim in Fulda.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=4044\" rel=\"attachment wp-att-4044\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4044\" title=\"rollstuhl-wiki\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/rollstuhl-wiki.jpg\" alt=\"\" width=\"170\" height=\"239\" \/>@<\/a>wikipedia.org<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>An drei Modellstandorten in Hessen, Rheinland-Pfalz und Th\u00fcringen wurde unter der fachlichen Betreuung der Forschungsanstalt f\u00fcr biologischen Landbau (FiBL) erforscht, wie l\u00e4ndliche Dienstleister, landwirtschaftliche Betriebe und Werkst\u00e4tten f\u00fcr behinderte Menschen zusammengebracht und so neue Arbeitsm\u00f6glichkeiten auch au\u00dferhalb des gesch\u00fctzten Bereichs erkannt und erschlossen werden k\u00f6nnen. Ein solches Arbeitsumfeld erm\u00f6glicht die Begegnung mit anderen Menschen, gibt Selbstvertrauen und garantiert ein pers\u00f6nliches Einkommen. In den Modellvorhaben profitierten aber auch die l\u00e4ndlichen R\u00e4ume, die durch die verwirklichten Projekte gest\u00e4rkt und belebt wurden und eine h\u00f6here regionale Wertsch\u00f6pfung erzielten. &#8222;Das Projekt zeigt deutlich, dass sich auch f\u00fcr l\u00e4ndliche R\u00e4ume, die bei der sozialen Integration behinderter Menschen Verantwortung \u00fcbernehmen, neue Impulse f\u00fcr die Entwicklung ergeben&#8220;, sagte Bleser. Daf\u00fcr braucht es jedoch regionale Netzwerke, die eine Verbindung zwischen der Zielgruppe und den Arbeitgebern herstellen und die Qualifikation, die Schaffung von Kooperationen, die Betreuung von Behinderten und Arbeitgebern und die Entwicklung neuer Gesch\u00e4ftsideen organisieren und durchf\u00fchren. Der nun vorgestellte Leitfaden liefert dazu wertvolle Anregungen.<\/p>\n<p>&#8222;Die soziale Integration behinderter Menschen ist in l\u00e4ndlichen R\u00e4umen keine Utopie, sondern eine reale Chance f\u00fcr die Menschen und die Region. Deswegen wurde das Modellvorhaben auch als Ma\u00dfnahme in den Nationalen Aktionsplan der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention aufgenommen. Das ist ein echter Erfolg&#8220;, sagte Bleser in Fulda.<br \/>\nQuelle: bmelv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: &nbsp; Der l\u00e4ndliche Raum hat gro\u00dfes Potenzial, neue Arbeitspl\u00e4tze f\u00fcr Menschen mit Behinderung zu erschlie\u00dfen. 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