{"id":3974,"date":"2012-08-29T08:11:42","date_gmt":"2012-08-29T06:11:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=3974"},"modified":"2012-08-29T08:11:42","modified_gmt":"2012-08-29T06:11:42","slug":"auf-der-suche-nach-den-schaltern-im-erbgut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=3974","title":{"rendered":"Auf der Suche nach den Schaltern im Erbgut"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><br \/>\nDas BMBF f\u00f6rdert die weltweite Kooperation zur Epigenomforschung \/ Schavan: &#8222;Wichtiger Beitrag zur Aufkl\u00e4rung epigenetischer Merkmale&#8220;<\/p>\n<p>Nur ein Bruchteil der Informationen, die die biologischen Eigenschaften eines Menschen bestimmen, ist in der menschlichen Erbsubstanz codiert. Neben der DNA-Sequenz ist auch entscheidend, welche auf der DNA gespeicherten Erbinformationen innerhalb eines Genoms \u00fcberhaupt abgelesen werden, also aktiv sind. Das &#8222;Internationale Humane Epigenom- Konsortium&#8220; (IHEC) untersucht die Gesamtheit der epigenetischen Merkmale, also das Epigenom, in unterschiedlichen Zelltypen. Diese Merkmale k\u00f6nnen als Schalter f\u00fcr die Aktivit\u00e4t unterschiedlicher Gene verstanden werden.<\/p>\n<p>Ab September 2012 wird das Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) das &#8222;Deutsche Epigenom-Programm&#8220; (DEEP) unter der Koordination von Prof. Walter, Universit\u00e4t des Saarlandes, als Beitrag zum IHEC unterst\u00fctzen. In den kommenden f\u00fcnf Jahren sollen 16 Millionen Euro in den Forschungsverbund DEEP flie\u00dfen, an dem in diesem Bereich f\u00fchrende deutsche Universit\u00e4ten und Forschungseinrichtungen aus Saarbr\u00fccken, Heidelberg, Freiburg, Essen und Berlin beteiligt sind.<\/p>\n<p>Im IHEC sind neben Deutschland die USA, Kanada, Italien, Frankreich, Gro\u00dfbritannien, Japan, S\u00fcdkorea, sowie ein von der EU-Kommission gef\u00f6rderter europ\u00e4ischer Verbund aktiv. Das Ziel von IHEC ist die Entschl\u00fcsselung von 1000 humanen Epigenomen nach gemeinsam vereinbarten Standards.<\/p>\n<p>&#8222;Die Aufkl\u00e4rung epigenetischer Merkmale f\u00fchrt zu einem verbesserten Verst\u00e4ndnis des molekularen Wechselspiels zwischen Umwelt und Individuum und wird damit entscheidende Beitr\u00e4ge zu den Themen medizinische Pr\u00e4vention, Alternsforschung sowie zur Entwicklung individualisierter Therapien leisten&#8220;, sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan.<\/p>\n<p>Typische epigenetische Modifikationen sind chemische Ver\u00e4nderungen an der DNA, welche die Sequenz unver\u00e4ndert lassen, oder Ver\u00e4nderungen an chromosomalen Eiwei\u00dfstoffen. Das epigenetische Profil ist abh\u00e4ngig vom Entwicklungsstadium und dem Zelltyp, aber auch von \u00e4u\u00dferen Faktoren wie der Ern\u00e4hrung oder den jeweiligen Umweltvoraussetzungen.<\/p>\n<p>Quelle: bmbf.de<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=1235\" rel=\"attachment wp-att-1235\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1235\" title=\"stop\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/stop.png\" alt=\"\" width=\"274\" height=\"258\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Das BMBF f\u00f6rdert die weltweite Kooperation zur Epigenomforschung \/ Schavan: &#8222;Wichtiger Beitrag zur Aufkl\u00e4rung epigenetischer Merkmale&#8220; Nur ein Bruchteil der Informationen, die die biologischen Eigenschaften eines Menschen bestimmen, ist in der menschlichen Erbsubstanz codiert. 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