{"id":3686,"date":"2012-08-04T09:48:02","date_gmt":"2012-08-04T07:48:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=3686"},"modified":"2012-08-04T09:48:02","modified_gmt":"2012-08-04T07:48:02","slug":"bundesverbraucherministerium-gibt-den-startschuss-fur-das-erste-modellprojekt-zur-einfuhrung-einer-bundesweiten-transparenten-regional-kennzeichnung-fur-lebensmittel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=3686","title":{"rendered":"Bundesverbraucherministerium gibt den Startschuss f\u00fcr das erste Modellprojekt zur Einf\u00fchrung einer bundesweiten transparenten Regional-Kennzeichnung f\u00fcr Lebensmittel"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">\u00a0Berlin:<\/span><br \/>\nModellprojekt zur Kennzeichnung von Regionalprodukten<\/p>\n<p>Das Bundesverbraucherministerium hat den Startschuss f\u00fcr das erste Modellprojekt zur Einf\u00fchrung einer bundesweiten transparenten Regional-Kennzeichnung f\u00fcr Lebensmittel gegeben. Zur \u00dcbergabe des F\u00f6rderbescheides in H\u00f6he von rund 400.000 Euro an den Tr\u00e4gerverein in Bonn sagte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner: &#8222;Mein Ziel ist eine zuverl\u00e4ssige und transparente Kennzeichnung f\u00fcr regionale Produkte in Deutschland. Der Verbraucher soll mit einem Blick auf die Verpackung erkennen k\u00f6nnen, was an dem Produkt &#8222;regional&#8220; ist. Daher habe ich ein Regionalfenster vorgeschlagen. Wer diese Kennzeichnung verwendet, muss garantieren, dass vor allem die Hauptzutat zu 100 Prozent aus der klar definierten Region kommen muss. Das wird jetzt unter wissenschaftlicher Begleitung weiterentwickelt und modellhaft in der Praxis erprobt.&#8220; Das Regionalfenster soll in Zukunft von einem Tr\u00e4gerverein getragen werden, der in K\u00fcrze gegr\u00fcndet wird. Im Rahmen des Projekts soll zun\u00e4chst ein Pr\u00fcf- und Sicherungssystem f\u00fcr die Nutzung der Kennzeichnung entwickelt werden. In f\u00fcnf Modellregionen, unter anderem in Baden-W\u00fcrttemberg, Bayern und Hessen, soll das Regionalfenster dann in unterschiedlichen Produktpaletten getestet werden. So werden in der Region Allg\u00e4u beispielsweise Molkereiprodukte im Fokus der Erprobung stehen. Erste Produkte mit der neuen Kennzeichnung werden voraussichtlich Anfang 2013 in Superm\u00e4rkten in den Modellregionen erh\u00e4ltlich sein.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=3699\" rel=\"attachment wp-att-3699\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3699\" title=\"modellversuch\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/modellversuch-300x187.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"187\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/modellversuch-300x187.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/modellversuch.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Rahmen der Internationalen Gr\u00fcnen Woche 2012 hatte Bundesverbraucherministerin Aigner erstmals ihren Vorschlag f\u00fcr eine freiwillige Regionalkennzeichnung vorgestellt. Das Regionalfenster muss Informationen \u00fcber die Herkunft der prim\u00e4ren Zutaten sowie einen Hinweis auf die neutrale \u00dcberpr\u00fcfung dieser Angaben enthalten. Die prim\u00e4re Zutat eines verarbeiteten Produktes muss zu 100 Prozent aus der Region kommen. Betr\u00e4gt die prim\u00e4re Zutat weniger als 50 Prozent des Gesamtgewichts des Produkts, m\u00fcssen weitere Zutaten aus der Region stammen, bis mindestens 51 Prozent des Gesamtgewichts erreicht sind. Erforderlich ist eine klare Angabe und Definition der Region: Sie kann sich an Landschaften oder traditionellen Gebieten orientieren, jedoch muss sie anhand von administrativen Grenzen genau festgelegt sein.<\/p>\n<p>&#8222;Mehr Transparenz und mehr Klarheit &#8211; das ist nicht nur ein Anliegen der Verbraucher, sondern auch vieler Regionalvermarkter. Ich freue mich, dass wir so viele Akteure von der Wissenschaft bis hin zum Einzelhandel an einen Tisch holen konnten, die das Modell jetzt in der Praxis testen. Denn regionale Produkte sind ein Zukunftsmarkt&#8220;, sagte Bundesministerin Aigner. Eine Umfrage im Auftrag des BMELV hatte zuvor ergeben, dass rund die H\u00e4lfte (48 Prozent) aller Verbraucherinnen und Verbraucher beim Einkauf darauf achtet, dass Lebensmittel aus einer bestimmten Region kommen. 79 Prozent der Befragten w\u00e4ren bereit, mehr Geld f\u00fcr regionale Produkte auszugeben. Fast die H\u00e4lfte (45 %) aller Verbraucherinnen und Verbraucher kauft regionale Lebensmittel auf dem Wochenmarkt. 41 Prozent der Befragten kaufen regionale Produkte direkt vom Bauern. Ein Hauptmotive dabei ist das Vertrauen zu den Landwirten aus der Region (83 %). Hinzu kommen kurze Transportwege (80 %) und ein positives Lebensgef\u00fchl (71 %). Der Erhalt der Arbeitspl\u00e4tze in der Heimat ist f\u00fcr mindestens zwei Drittel (70 %) der Verbraucher relevant, die regionale Produkte bevorzugen.<br \/>\nQuelle: bmelv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0Berlin: Modellprojekt zur Kennzeichnung von Regionalprodukten Das Bundesverbraucherministerium hat den Startschuss f\u00fcr das erste Modellprojekt zur Einf\u00fchrung einer bundesweiten transparenten Regional-Kennzeichnung f\u00fcr Lebensmittel gegeben. 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