{"id":3131,"date":"2012-07-02T20:27:31","date_gmt":"2012-07-02T18:27:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=3131"},"modified":"2012-07-02T20:27:31","modified_gmt":"2012-07-02T18:27:31","slug":"bundeslandwirtschaftsministerium-fordert-innovationen-und-ideen-fur-lebendige-landliche-raume","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=3131","title":{"rendered":"Bundeslandwirtschaftsministerium f\u00f6rdert Innovationen und Ideen f\u00fcr lebendige l\u00e4ndliche R\u00e4ume"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:\u00a0<\/span><br \/>\nModellvorhaben LandZukunft wird um weitere f\u00fcnf Projekte erg\u00e4nzt<\/p>\n<p>F\u00fcnf innovative Projekte f\u00fcr lebendige l\u00e4ndliche R\u00e4ume aus den Regionen Altmarkt, Cochem-Zell, Ostprignitz-Ruppin, Vorpommern-Greifswald und Werra-Mei\u00dfner erhalten im Rahmen des Modellvorhabens LandZukunft einen Sonderpreis. Damit weitet das Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz die F\u00f6rderung von neuen Ideen f\u00fcr den l\u00e4ndlichen Raum aus. Neben den vier Modellregionen, die bereits mit der Umsetzung gestartet haben (siehe PM vom 23. M\u00e4rz 2012), werden nun f\u00fcnf weitere Projekte mit insgesamt 400.000 Euro gef\u00f6rdert. &#8222;Wenn es um die Entwicklung l\u00e4ndlicher R\u00e4ume geht, m\u00fcssen wir in m\u00f6glichst viele Richtungen denken und offen f\u00fcr neue Ideen sein. Die Vorschl\u00e4ge der Sonderpreistr\u00e4ger waren so gut, dass wir sie ebenfalls in die Praxis umsetzen wollen. Deshalb unterst\u00fctzen wir mit unserem Modellvorhaben LandZukunft f\u00fcnf weitere ausgezeichnete Zukunftskonzepte&#8220;, sagte Ilse Aigner, Bundesministerin f\u00fcr Ern\u00e4hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz am Montag in Berlin.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=2235\" rel=\"attachment wp-att-2235\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2235\" title=\"Foto13\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Foto13-300x224.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Foto13-300x224.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Foto13-1024x764.jpg 1024w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Foto13.jpg 1296w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ziel des Modellvorhabens LandZukunft ist es, neue Wege in der l\u00e4ndlichen Entwicklung zu erproben, mit denen auch andere Regionen dem demografischen Wandel trotzen und eine drohende Abw\u00e4rtsspirale durchbrechen k\u00f6nnen. Mit LandZukunft will das Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unternehmerische Menschen als neue Zielgruppe der l\u00e4ndlichen Entwicklung motivieren. Anhand der Erfahrungen mit den einzelnen Projekten will das Bundesministerium nach Abschluss des Modellvorhabens LandZukunft neue M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Regelf\u00f6rderung in der l\u00e4ndlichen Entwicklung pr\u00fcfen.<\/p>\n<p>In der Planungsphase des Modellvorhabens waren 17 Regionen nach wissenschaftlichen Kriterien ausgew\u00e4hlt und bei der Entwicklung innovativer Ideen mit bis zu 30.000 Euro gef\u00f6rdert worden. Birkenfeld, Dithmarschen, Holzminden und die Uckermark wurden von einer unabh\u00e4ngigen Jury als Modellregion ausgew\u00e4hlt. Um weitere wichtige Erkenntnisse f\u00fcr die Entwicklung abgelegener l\u00e4ndlicher R\u00e4ume und zielgenauere F\u00f6rderma\u00dfnahmen zu gewinnen, hatte die Jury einige besonders interessante Projekte aus anderen Regionen vorgeschlagen, die als Sonderprojekte im Rahmen des Modellvorhabens gepr\u00fcft werden sollten.<\/p>\n<p>Die f\u00fcnf Projekte<br \/>\nDie Jury hat entschieden, dass folgende Projekte im Rahmen des Modellvorhabens LandZukunft mit einem Sonderpreis gef\u00f6rdert werden:<\/p>\n<p>* &#8222;Junge K\u00f6pfe &#8211; Karriere in der Altmark&#8220;<br \/>\nDer Fokus des Projektes in der Altmarkt liegt darauf, junge Fachkr\u00e4fte f\u00fcr abgelegene, strukturschwache Region zu gewinnen. Daf\u00fcr ist es wichtig, diese Zielgruppe mit den Arbeitgebern vor Ort zusammenzubringen. Im Mittelpunkt des Projekts steht die Erarbeitung eines Handlungsleitfadens und einer Dialogplattform. Ziel dieses Projekts ist es, einen zukunftsf\u00e4higen und \u00fcbertragbaren Ansatz zu entwickeln, der auch in anderen Regionen aufgegriffen werden kann. Auf diese Art kann ein Netzwerk entstehen, das den Austausch von F\u00fchrungskr\u00e4ften in den einzelnen Regionen erleichtert.<\/p>\n<p>* &#8222;Offensive Home-Office&#8220;<br \/>\nIn vielen Landkreisen scheitert der Wunsch der Arbeitnehmer, von Zuhause aus arbeiten zu k\u00f6nnen, an den fehlenden Vorraussetzungen f\u00fcr ein Home-Office.<br \/>\nDie Region Cochem-Zell beseitigt diesen Standortnachteil, indem sie die Breitbandversorgung in den n\u00e4chsten beiden Jahren auf fl\u00e4chendeckende Regelbandbreiten ausbaut. Damit schafft die Region eine wichtige Grundlage f\u00fcr wirtschaftliches Wachstum und Lebensqualit\u00e4t und gew\u00e4hrleistet so eine hohe Attraktivit\u00e4t der Region f\u00fcr B\u00fcrger und Unternehmen. Der Landkreis wirkt dadurch nicht nur der Abwanderung von Besch\u00e4ftigten entgegen, sondern empfiehlt sich auch als neuer Wohnsitz.<\/p>\n<p>* &#8222;Mobilisierung der Fl\u00e4chenpotenziale f\u00fcr den Gartenbau&#8220;<br \/>\nDie Region Ostprignitz-Ruppin war bis 1990 von der Gartenbauwirtschaft gepr\u00e4gt und m\u00f6chte an diese Tradition ankn\u00fcpfen, indem sie den Anbau regionaler Erzeugnisse gezielt f\u00f6rdert und ausweitet. Brachliegende, ehemals g\u00e4rtnerisch genutzte Fl\u00e4chen sowie Fl\u00e4chenerweiterungen in den Dorflagen und der Feldflur werden f\u00fcr die ortsans\u00e4ssigen und neu ansiedelnden Betriebe aktiviert. Au\u00dferdem setzt die Region auf die Entwicklung neuer Vermarktungsm\u00f6glichkeiten und -strukturen, die sich sowohl am regionalen Bedarf, als auch an den gr\u00f6\u00dferen Absatzm\u00e4rkten in Berlin und Hamburg orientieren. Mit dem Projekt gelingt es der Region, D\u00f6rfer zu beleben, Arbeitspl\u00e4tze zu schaffen und das touristische Angebot zu erweitern.<\/p>\n<p>* &#8222;Paludikultur &#8211; Pilotkooperationen in Vorpommern&#8220;<br \/>\nPaludikultur leitet sich vom lateinischen Wort f\u00fcr Sumpf ab und steht f\u00fcr eine Landwirtschaftsform, die auch f\u00fcr sehr nasse Fl\u00e4chen und Moore geeignet ist. Auf eine solche Umgestaltung der Landwirtschaft, die klimafreundlich ist und deutliche wirtschaftliche Vorteile bietet, setzt auch die Region Vorpommern-Greifswald. Einerseits k\u00f6nnen Fl\u00e4chen so weiter genutzt werden, die wegen zur\u00fcckgehender Viehbest\u00e4nde nicht mehr ben\u00f6tigt werden, andererseits bietet die Paludikultur den Landwirten die Chance, hochwertige Rohstoffe wie Schilf, Gras und Rohrkolben zu gewinnen und zu vermarkten. Diese Produkte sind nicht nur als Rohstoff f\u00fcr die Erzeugung von Bioenergie begehrt, sondern auch als nat\u00fcrliche Baustoffe. Die Ergebnisse des Projektes sind nicht nur auf andere Bundesl\u00e4nder, sondern auch auf andere Staaten \u00fcbertragbar.<\/p>\n<p>* &#8222;Designwettbewerb regionsspezifische Systemm\u00f6bel&#8220;<br \/>\nDie Region Werra-Mei\u00dfner setzt auf die regionale Entwicklung und Produktion von Systemm\u00f6beln, die f\u00fcr die Gegend typisch sind. Neben zahlreichen Unternehmern und den Handwerksinnungen unterst\u00fctzt als Hauptabnehmer der M\u00f6bel auch die Touristikbranche das Projekt, das vom Verein f\u00fcr Regionalentwicklung Werra-Mei\u00dfner e.V. (VfR) getragen wird. Mit dem Projekt sollen Perspektiven f\u00fcr alle Generationen geschaffen, die wirtschaftliche Entwicklung mit den Ressourcen der Region gest\u00e4rkt und die nat\u00fcrliche und kulturelle Vielfalt erhalten und gef\u00f6rdert werden. Eine Marketingstrategie zur regionalen und \u00fcberregionalen Vermarktung der M\u00f6bel rundet das Projekt ab.<\/p>\n<p>Quelle: bmelv.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin:\u00a0 Modellvorhaben LandZukunft wird um weitere f\u00fcnf Projekte erg\u00e4nzt F\u00fcnf innovative Projekte f\u00fcr lebendige l\u00e4ndliche R\u00e4ume aus den Regionen Altmarkt, Cochem-Zell, Ostprignitz-Ruppin, Vorpommern-Greifswald und Werra-Mei\u00dfner erhalten im Rahmen des Modellvorhabens LandZukunft einen Sonderpreis. Damit weitet das Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz die F\u00f6rderung von neuen Ideen f\u00fcr den l\u00e4ndlichen Raum aus. 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