{"id":2979,"date":"2012-06-26T15:35:56","date_gmt":"2012-06-26T13:35:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=2979"},"modified":"2012-06-26T15:35:56","modified_gmt":"2012-06-26T13:35:56","slug":"keine-hilfen-ohne-auflagen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=2979","title":{"rendered":"Keine Hilfen ohne Auflagen"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><br \/>\nBayerns Wirtschaftsminister Zeil zur Rettung der Banken in Spanien und Zypern<\/p>\n<p>Der bayerische Wirtschaftsminister<br \/>\nund stellvertretende Ministerpr\u00e4sident Martin Zeil<br \/>\nfordert die Bundesregierung auf, sich bei den nun angeforderten<br \/>\nHilfen f\u00fcr spanische Banken auf keine faulen Kompromisse<br \/>\neinzulassen. Vor allem die von Spanien gew\u00fcnschten<br \/>\ndirekten Zahlungen aus den Rettungsschirmen an ihre<br \/>\nheimischen Banken lehnt der Minister ab. \u201eSpanien<br \/>\nkann nicht ernsthaft erwarten, aus der Haftung f\u00fcr<br \/>\ndie Rettungsmilliarden an die eigenen Banken entlassen<br \/>\nzu werden\u201c, mahnt Zeil. \u201eDie Rettungsschirme sind<br \/>\ndoch kein Selbstbedienungsladen. Diese Nonchalance,<br \/>\nmit der von uns mittlerweile Hilfen ohne Gegenleistung<br \/>\nerwartet werden, ist schon bemerkenswert.\u201c So k\u00f6nne<br \/>\nein geeintes Europa nicht funktionieren.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=2980\" rel=\"attachment wp-att-2980\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2980\" title=\"europa\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/europa.png\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"133\" \/><\/a><\/p>\n<p>\u201eFinanzielle<br \/>\nHilfen kann und darf es nur gegen entsprechende Auflagen<br \/>\ngeben\u201c, stellt Zeil unmissverst\u00e4ndlich klar. Dies<br \/>\ngelte nat\u00fcrlich auch f\u00fcr Zypern, das ebenfalls unter<br \/>\nden Rettungsschirm schl\u00fcpfen m\u00f6chte. Sollte sich<br \/>\ndurch die Haftung f\u00fcr die heimischen Banken die Bonit\u00e4t<br \/>\ndieser L\u00e4nder verschlechtern, d\u00fcrften die Auflagen<br \/>\nauch nicht auf den Bankensektor beschr\u00e4nkt bleiben.<br \/>\n\u201eWenn es Zweifel an der R\u00fcckzahlung der Hilfskredite<br \/>\ngibt, m\u00fcssen die Auflagen auch auf die Realwirtschaft<br \/>\nausgeweitet werden\u201c, fordert Zeil. \u201eDenn mit jeder<br \/>\nstrukturellen Reform verbessert sich die Leistungsf\u00e4higkeit<br \/>\nder Krisenl\u00e4nder. Und damit erh\u00f6ht sich auch die<br \/>\nWahrscheinlichkeit, dass die deutschen Steuerzahler<br \/>\nihr Geld am Ende auch wiedersehen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der<br \/>\nbayerische Wirtschaftsminister warnt dar\u00fcber hinaus<br \/>\nvor Sonderrabatten f\u00fcr eines der mittlerweile f\u00fcnf<br \/>\nL\u00e4nder unter den Rettungsschirmen. \u201eBessere Konditionen<br \/>\nf\u00fcr ein Land wecken sofort Begehrlichkeiten in den<br \/>\nanderen. \u201eVor allem die Regierungen in Athen haben<br \/>\ndie Geduld der Europ\u00e4er schon gewaltig auf die Probe<br \/>\ngestellt\u201c, stellt Zeil fest. Hier d\u00fcrfe es keine<br \/>\nweiteren Zugest\u00e4ndnisse geben, wolle die Eurogruppe<br \/>\ndie Grundlagen der Rettungsschirme nicht gef\u00e4hrden.<br \/>\n\u201eMit jedem gebrochenen Vertrag und jeder nicht eingehaltenen<br \/>\nVereinbarung sinkt die Bereitschaft der soliden L\u00e4nder,<br \/>\nweiter solidarisch Hilfe zu leisten.\u201c Zeil fordert<br \/>\nhier vor allem die EU-Kommission auf, sich deutlicher<br \/>\nals in der Vergangenheit auf ihre Rolle als H\u00fcterin<br \/>\nder Vertr\u00e4ge zu besinnen und auf die Einhaltung der<br \/>\nVereinbarungen zu pochen.<\/p>\n<p>Quelle: szmwivt.bayern.de<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Bayerns Wirtschaftsminister Zeil zur Rettung der Banken in Spanien und Zypern Der bayerische Wirtschaftsminister und stellvertretende Ministerpr\u00e4sident Martin Zeil fordert die Bundesregierung auf, sich bei den nun angeforderten Hilfen f\u00fcr spanische Banken auf keine faulen Kompromisse einzulassen. 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