{"id":2899,"date":"2012-06-25T10:50:22","date_gmt":"2012-06-25T08:50:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=2899"},"modified":"2012-06-25T10:50:22","modified_gmt":"2012-06-25T08:50:22","slug":"sechs-millionen-euro-fur-altlastensanierung-in-oberfranken-flachen-konnen-standorte-fur-erneuerbare-energien-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=2899","title":{"rendered":"Sechs Millionen Euro f\u00fcr Altlastensanierung in Oberfranken &#8211; Fl\u00e4chen k\u00f6nnen Standorte f\u00fcr erneuerbare Energien sein"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><br \/>\nFl\u00e4chenrecycling von Altlasten n\u00fctzt dem Umweltschutz,<br \/>\nschafft Verm\u00f6genswerte, spart Kosten und f\u00f6rdert<br \/>\ndie st\u00e4dtebauliche Entwicklung. Das betonte <strong>Umweltstaatssekret\u00e4rin<br \/>\nMelanie Huml<\/strong> heute bei ihrem Besuch in Oberfranken.<br \/>\nDabei wurden die Sanierungsarbeiten f\u00fcr zwei Projekte<br \/>\noffiziell gestartet: f\u00fcr das Gel\u00e4nde der ehemaligen<br \/>\nPorzellanfabrik Retsch in Wunsiedel und f\u00fcr die ehemalige<br \/>\nHausm\u00fclldeponie an der Haldenstra\u00dfe in Marktredwitz.<br \/>\nDie Sanierung in Wunsiedel wird mit rund einer Million<br \/>\nEuro durch den Freistaat Bayern und die Gesellschaft<br \/>\nzur Altlastensanierung in Bayern (GAB) gef\u00f6rdert,<br \/>\ndie Sanierung in Marktredwitz mit ca. f\u00fcnf Millionen<br \/>\nEuro aus dem Unterst\u00fctzungsfonds f\u00fcr gemeindeeigene<br \/>\nHausm\u00fclldeponien. Seit 2006 unterst\u00fctzt der Freistaat<br \/>\nkreisangeh\u00f6rige Gemeinden bei der Erkundung und Sanierung<br \/>\nihrer ehemaligen Hausm\u00fclldeponien. Mit einem Gesamtbeitrag<br \/>\ndes Freistaats von 50\u00a0Millionen Euro werden die betroffenen<br \/>\nGemeinden nach den Worten Humls dabei unterst\u00fctzt,<br \/>\nz\u00fcgig den Erkundungs- und Sanierungsarbeiten nachzukommen.<br \/>\nInsgesamt konnten bisher 350 Ma\u00dfnahmen mit rund 39\u00a0Millionen<br \/>\nEuro gef\u00f6rdert werden. In Marktredwitz \u00fcbergab die<br \/>\nUmweltstaatssekret\u00e4rin zudem die Ergebnisse einer<br \/>\naktuellen Machbarkeitsstudie, die potenzielle Standorte<br \/>\nf\u00fcr Photovoltaikanlagen ermittelt und diese im Hinblick<br \/>\nauf die technische Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit<br \/>\nbewertet. Im Rahmen des Programms &#8222;Alte Lasten &#8211; Neue<br \/>\nEnergien&#8220; wurden unter der Regie der GAB Machbarkeitsstudien<br \/>\nf\u00fcr insgesamt 40 Standorte\u00a0 in ganz Bayern erstellt.<br \/>\nDie Deponie Haldenstra\u00dfe war ein ausgew\u00e4hlter Standort.<br \/>\nHuml: &#8222;Ehemalige Deponien k\u00f6nnen ideale Standorte<br \/>\nf\u00fcr Photovoltaikanlagen sein. Bis zu 262 Anwohner<br \/>\nk\u00f6nnten in Marktredwitz von der Deponie Haldenstra\u00dfe<br \/>\naus mit Photovoltaikstrom versorgt werden.&#8220; Der Freistaat<br \/>\nBayern hat aktuell ein neues F\u00f6rderprogramm aufgelegt,<br \/>\ndas den Bau von Photovoltaikanlagen auf Altlasten und<br \/>\nstillgelegten Deponien f\u00f6rdern soll.<\/p>\n<p>In Wunsiedel<br \/>\nstarten nun die Arbeiten zur Altlastensanierung auf<br \/>\ndem Gel\u00e4nde der ehemaligen Porzellanfabrik Retsch.<br \/>\nHuml: &#8222;Altlastensanierung ist die Grundlage f\u00fcr Fl\u00e4chenrecycling<br \/>\nund damit ein wichtiger Schritt zur st\u00e4dtebaulichen<br \/>\nund wirtschaftlichen Weiterentwicklung. Dank Fl\u00e4chenrecycling<br \/>\nk\u00f6nnen nicht mehr genutzte Industrie- oder Fabrikgel\u00e4nde<br \/>\nsystematisch recycelt und neu verwendet werden.&#8220; Das<br \/>\nGel\u00e4nde soll zu einem attraktiven Gewerbegebiet weiterentwickelt<br \/>\nwerden. Gerade in Oberfranken hat der R\u00fcckgang der<br \/>\nGlas- und Porzellanproduktion viele leerstehende Produktionsgel\u00e4nde<br \/>\nhinterlassen. Laut einer Untersuchung des Umweltministeriums<br \/>\nsind bis zu einem Drittel der inner\u00f6rtlichen Fl\u00e4chen,<br \/>\nBrachen oder Baul\u00fccken f\u00fcr eine weitere Bebauung<br \/>\ngeeignet.<\/p>\n<p>Quelle: stmug.byern.de<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=2934\" rel=\"attachment wp-att-2934\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2934\" title=\"altlasten\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/altlasten-300x225.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/altlasten-300x225.png 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/altlasten.png 840w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Fl\u00e4chenrecycling von Altlasten n\u00fctzt dem Umweltschutz, schafft Verm\u00f6genswerte, spart Kosten und f\u00f6rdert die st\u00e4dtebauliche Entwicklung. Das betonte Umweltstaatssekret\u00e4rin Melanie Huml heute bei ihrem Besuch in Oberfranken. Dabei wurden die Sanierungsarbeiten f\u00fcr zwei Projekte offiziell gestartet: f\u00fcr das Gel\u00e4nde der ehemaligen Porzellanfabrik Retsch in Wunsiedel und f\u00fcr die ehemalige Hausm\u00fclldeponie an der Haldenstra\u00dfe in Marktredwitz. 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