{"id":2303,"date":"2012-06-06T18:26:54","date_gmt":"2012-06-06T16:26:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=2303"},"modified":"2024-01-25T09:04:35","modified_gmt":"2024-01-25T08:04:35","slug":"erstmals-staatliche-forderung-fur-die-private-pflegevorsorge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=2303","title":{"rendered":"Erstmals staatliche F\u00f6rderung f\u00fcr die private Pflegevorsorge"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Das Bundeskabinett hat heute beschlossen, dass es erstmals eine staatliche F\u00f6rderung f\u00fcr eine private Pflegezusatzversicherung geben wird. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr zeigte sich mit dem Beschluss zufrieden: \u201eWir f\u00f6rdern die private Pflegevorsorge der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger mit 60 Euro im Jahr. Diese Pflegevorsorge ist wichtig, weil die gesetzliche Pflegeversicherung immer nur einen Teil der Pflegekosten \u00fcbernimmt. Eine private kapitalgedeckte Vorsorge ist deshalb eine notwendige und sinnvolle Erg\u00e4nzung. Sie sorgt auch daf\u00fcr, das die Pflegeversicherung demographiefest und stabil wird.\u201c<\/p>\n<p>Mit dem Beschluss werden die Grundlagen daf\u00fcr geschaffen, dass die Finanzierung der Pflege in Deutschland um eine private Pflege-Vorsorgef\u00f6rderung erg\u00e4nzt und damit auf eine breitere Basis gestellt werden kann. Es wird eine zus\u00e4tzliche S\u00e4ule der Finanzierung geschaffen, indem die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger dabei unterst\u00fctzt werden, eigenverantwortlich und kapitalgedeckt f\u00fcr den Fall der Pflegebed\u00fcrftigkeit vorzusorgen.<\/p>\n<p>Damit m\u00f6glichst viele Menschen von der F\u00f6rderung profitieren k\u00f6nnen, ist vorgesehen, dass unabh\u00e4ngig vom pers\u00f6nlichen Einkommen Versicherte der gesetzlichen Pflegeversicherung k\u00fcnftig eine Zulage in H\u00f6he von 60 Euro j\u00e4hrlich zu ihrer Versicherungspr\u00e4mie erhalten, wenn sie eine freiwillige, private Pflege-Zusatzversicherung abschlie\u00dfen, die bestimmte, gesetzlich vorgegebene Bedingungen erf\u00fcllt. Die Verwaltungs- und Abschlusskosten sollen begrenzt werden.<\/p>\n<p>Bei der Versicherung muss es sich um eine sog. Pflege-Tagegeld-Versicherung handeln. Der Umfang des Versicherungsschutzes kann individuell bestimmt werden, wobei die untere Grenze durch den monatlichen Mindestbeitrag von 10 Euro gegeben ist und die obere Grenze maximal die doppelte Leistung der sozialen Pflegeversicherung umfassen darf.<\/p>\n<p>Versicherungsunternehmen die diese privaten Pflege-Zusatzversicherungen anbieten, d\u00fcrfen Antragsteller nicht aufgrund gesundheitlicher Risiken ablehnen. Leistungsausschl\u00fcsse oder Risikozuschl\u00e4ge d\u00fcrfen ebenfalls nicht vereinbart werden.<\/p>\n<p>Das Bundeskabinett hat sogenannte Formulierungshilfen beschlossen, die nun den Fraktionen der Koalition zugeleitet und in das laufende Gesetzgebungsverfahren zum Pflegeneuausrichtungsgesetz eingebracht werden. Die Regelungen sollen am 1. Januar 2013 in Kraft treten.<\/p>\n<p>Quelle: bmg.de<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=2321\" rel=\"attachment wp-att-2321\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2321\" title=\"pflege\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/pflege-300x187.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"187\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/pflege-300x187.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/pflege.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Das Bundeskabinett hat heute beschlossen, dass es erstmals eine staatliche F\u00f6rderung f\u00fcr eine private Pflegezusatzversicherung geben wird. 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