{"id":2297,"date":"2012-06-13T11:39:44","date_gmt":"2012-06-13T09:39:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=2297"},"modified":"2012-06-13T11:39:44","modified_gmt":"2012-06-13T09:39:44","slug":"china-erstmals-wichtigster-handelspartner-bayerns","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=2297","title":{"rendered":"China erstmals wichtigster Handelspartner Bayerns"},"content":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen:<\/p>\n<p>Bayerns Wirtschaftsminister Zeil zur Entwicklung des Au\u00dfenhandels im 1.Quartal 2012<\/p>\n<p>Bayerns<br \/>\nWirtschaftsminister Martin Zeil sieht die Exportwirtschaft<br \/>\nim Freistaat auf den ausl\u00e4ndischen Wachstumsm\u00e4rkten<br \/>\nhervorragend aufgestellt: \u201eDie Gewichte in der Weltwirtschaft<br \/>\nverschieben sich. Bayern profitiert von seinem starken<br \/>\nEngagement in den wachstumsstarken Schwellenl\u00e4ndern<br \/>\nAsiens. Dank einer deutlich gesteigerten Nachfrage<br \/>\nnach wei\u00df-blauen Produkten ist China zum wichtigsten<br \/>\nHandelspartner des Freistaats aufgestiegen. Dies zeigt<br \/>\ndie hohe internationale Wettbewerbsf\u00e4higkeit unserer<br \/>\nUnternehmen, die ihre Chancen auf den Weltm\u00e4rkten<br \/>\noptimal nutzen\u201c, stellt Zeil angesichts der vorliegenden<br \/>\nAu\u00dfenhandelsdaten f\u00fcr das 1.Quartal 2012 fest.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der<br \/>\nstarke Exportzuwachs Bayerns mit China in H\u00f6he von<br \/>\n19,1 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahresquartal konnte<br \/>\ndabei sogar einen R\u00fcckgang der Importe (-8,7 Prozent)<br \/>\n\u00fcberkompensieren. Das Handelsvolumen (Exporte und<br \/>\nImporte) des Freistaats mit dem Reich der Mitte liegt<br \/>\nnun mit rund 7,1 Milliarden Euro knapp vor dem benachbarten<br \/>\n\u00d6sterreich und sogar deutlich vor den USA (rund 6,6<br \/>\nMilliarden Euro). \u201eAuch im laufenden Jahr erwarte<br \/>\nich trotz des schwierigen weltwirtschaftlichen Umfelds<br \/>\nweitere positive Impulse von der bayerischen Exportwirtschaft.<br \/>\nDer Handelserfolg mit China ist ein gutes Beispiel<br \/>\ndaf\u00fcr, wie die Schwierigkeiten im europ\u00e4ischen Umfeld<br \/>\nausgeglichen werden k\u00f6nnen. Gleichzeitig waren unsere<br \/>\nUnternehmen auch auf ihren angestammten M\u00e4rkten sehr<br \/>\nerfolgreich, insbesondere in den USA\u201c, erl\u00e4utert<br \/>\nZeil.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach den Daten der Au\u00dfenhandelsstatistik<br \/>\nhat sich die Exportdynamik im 1.Quartal 2012 wieder<br \/>\nsp\u00fcrbar belebt. Die gesamten Ausfuhren des Freistaats<br \/>\nstiegen gegen\u00fcber dem Vorjahresquartal um 6,4 Prozent<br \/>\nauf rund 41,5 Milliarden Euro. Der Zuwachs wird dabei<br \/>\nvor allem von der Automobilindustrie (+7,4 Prozent),<br \/>\ndem Maschinenbau (+12,9 Prozent) und den Produzenten<br \/>\nchemischer Erzeugnisse (+11,7 Prozent) getragen. Diese<br \/>\nIn-dustriezweige machen zusammen bereits mehr als die<br \/>\nH\u00e4lfte der bayerischen Exporte aus. \u201eDies zeigt,<br \/>\ndass die Produkte unserer bayerischen Unternehmen optimal<br \/>\nauf die Bed\u00fcrfnisse ihrer Kunden aus aller Welt abgestimmt<br \/>\nsind. Deswegen erwarte ich von der Exportwirtschaft<br \/>\nauch im weiteren Jahresverlauf einen deutlichen Wachstumsimpuls\u201c<br \/>\nkommentiert Zeil.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das wichtigste<br \/>\nExportland Bayerns bleibt die USA mit einem Exportwachstum<br \/>\nvon 21,9 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahresquartal (rund<br \/>\n4,3 Milliarden Euro). Auf Platz zwei liegt bereits<br \/>\nChina (rund 4,1 Milliarden Euro; +19,9 Prozent), gefolgt<br \/>\nvon \u00d6sterreich (rund 3,4 Milliarden Euro; +4,2 Prozent).<br \/>\nDie Ausfuhren in die gesamte EU-27 erzielten nur ein<br \/>\nleicht positives Wachstum (+2,3 Prozent; rund 22,3<br \/>\nMilliarden Euro). Hier macht sich die Euro-Schuldenkrise<br \/>\nbemerkbar. Wie im vergangenen Jahr unterstreicht auch<br \/>\ndie Russische F\u00f6deration weiterhin ihre Bedeutung<br \/>\nals Wachstumsmarkt (+19,4 Prozent; rund eine Milliarde<br \/>\nEuro).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bayerns Einfuhren stiegen<br \/>\nim 1.Quartal 2012 um 3,0 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahreszeitraum<br \/>\nauf rund 36,6 Milliarden Euro an. Dabei verteuerte<br \/>\nsich der Importwert der eingef\u00fchrten Rohstoffe um<br \/>\n28 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr. Die meisten Importe<br \/>\nkamen dabei aus dem benachbarten \u00d6sterreich (+0,6<br \/>\nProzent; rund 3,6 Milliarden Euro), gefolgt von China<br \/>\n(-8,7 Prozent; rund drei Milliarden Euro) und Italien<br \/>\n(+6,0 Prozent; rund 2,6 Milliarden Euro), wie das Bayerische<br \/>\nLandesamt f\u00fcr Statistik und Datenverarbeitung mitteilte.<\/p>\n<p>Quelle:stmwivt.bayern.de<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=2309\" rel=\"attachment wp-att-2309\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2309\" title=\"800px-China_topo\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/800px-China_topo-300x201.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"201\" \/><\/a><\/p>\n<p>@wikipedia.org<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Bayerns Wirtschaftsminister Zeil zur Entwicklung des Au\u00dfenhandels im 1.Quartal 2012 Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil sieht die Exportwirtschaft im Freistaat auf den ausl\u00e4ndischen Wachstumsm\u00e4rkten hervorragend aufgestellt: \u201eDie Gewichte in der Weltwirtschaft verschieben sich. 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