{"id":2215,"date":"2012-06-05T17:14:43","date_gmt":"2012-06-05T15:14:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=2215"},"modified":"2012-06-05T17:14:43","modified_gmt":"2012-06-05T15:14:43","slug":"informelles-treffen-der-eu-agrarminister-in-danemark","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=2215","title":{"rendered":"Informelles Treffen der EU-Agrarminister in D\u00e4nemark"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><br \/>\n&#8222;Landwirtschaft leistet einen wichtigen Beitrag f\u00fcr gr\u00fcnes Wachstum&#8220;<\/p>\n<p>Die Agrarminister der Europ\u00e4ischen Union setzen bei ihrem informellen Treffen vom 3. bis 5. Juni 2012 in der d\u00e4nischen Hafenstadt Horsens ihre Beratungen \u00fcber die k\u00fcnftige Ausgestaltung der EU-Agrarpolitik nach 2013 fort. Im Mittelpunkt der Gespr\u00e4che steht zudem die Frage, welche Beitr\u00e4ge die europ\u00e4ische Landwirtschaft zur Erreichung der Ziele der Strategie &#8222;Europa 2020&#8220; leisten kann, die auf eine intelligente, integrative und nachhaltige Wirtschaft ausgerichtet ist. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner bekr\u00e4ftigte am Rande des Ministertreffens, &#8222;dass es ein Anliegen der Bundesregierung ist, die EU-Agrarpolitik nach 2013 so zu gestalten, dass sie wesentlich zu einer auf umweltvertr\u00e4glichem Wachstum basierenden Wirtschaft beitr\u00e4gt&#8220;. Aigner betonte, die Landwirtschaft in den 27 EU-Mitgliedstaaten stehe vor &#8220; gewaltigen Herausforderungen, die wir nur gemeinsam meistern k\u00f6nnen&#8220; &#8211; den Erhalt vitaler l\u00e4ndlicher Regionen, die zunehmende Ressourcenknappheit, die Sicherung der Ern\u00e4hrung f\u00fcr die steigende Weltbev\u00f6lkerung, die Versorgung mit nachwachsenden Rohstoffen und nicht zuletzt den Umwelt- und Klimaschutz. &#8222;Ich bin \u00fcberzeugt davon, dass die Landwirtschaft eine Schl\u00fcsselrolle f\u00fcr unser nachhaltiges Wirtschaftssystem im 21. Jahrhundert einnimmt&#8220;, so Aigner mit Blick auf die Strategie &#8222;Europa 2020&#8220;. Gerade im l\u00e4ndlichen Raum haben sich zahlreiche wirtschaftliche Aktivit\u00e4ten entwickelt, die sowohl zum Schutz der Umwelt als auch zum wirtschaftlichen Wachstum beitragen. Hierzu z\u00e4hlen unter anderem nachhaltige Energiekonzepte auf Basis nachwachsender Rohstoffe und erneuerbarer Energien, die inzwischen ganze D\u00f6rfer und Regionen weitgehend unabh\u00e4ngig von importierten fossilen Energietr\u00e4gern machen. Das n\u00fctzt dem Klima, gleichzeitig werden Arbeitspl\u00e4tze und Wertsch\u00f6pfung vor Ort geschaffen.<br \/>\nAigner betonte, die Weiterentwicklung der europ\u00e4ischen Landwirtschaftspolitik m\u00fcsse darauf ausgerichtet sein, nachhaltig Lebensmittel und Rohstoffe bereitzustellen, die Ziele des Umwelt- und Klimaschutzes zu f\u00f6rdern und so zu einem nachhaltigen Wirtschaftswachstum und zu mehr Besch\u00e4ftigung in den l\u00e4ndlichen R\u00e4umen f\u00fchren. Die Nachfrage nach Lebensmitteln und Rohstoffen werde langfristig erheblich zunehmen und damit die Konkurrenz um die Nutzung knapper werdender nat\u00fcrlicher Ressourcen versch\u00e4rfen. &#8222;In Anbetracht des anhaltenden Verbrauchs wertvoller landwirtschaftlicher Fl\u00e4chen k\u00f6nnen wir es uns in Europa nicht leisten, gute Acker- und Dauerkulturfl\u00e4chen aus der Produktion zu nehmen&#8220;, betonte Bundesministerin Aigner. &#8222;Wir brauchen verl\u00e4ssliche und intelligente L\u00f6sungen, um den auftretenden Zielkonflikt zwischen dem Fl\u00e4chenbedarf, den Zielen des Natur- und Klimaschutzes, dem Erhalt der Biodiversit\u00e4t und einer notwendigen Produktionssteigerung gerecht zu werden. Bei der Unterst\u00fctzung des gr\u00fcnen Wachstums d\u00fcrfen aber auch die Erwartungen der Verbraucher an die Art der Produktion, insbesondere die Tierhaltung, und der Zwang zu einer immer kosteneffizienteren Erzeugung nicht au\u00dfer acht gelassen werden&#8220;, so Aigner.<\/p>\n<p>Mit Blick auf die Neuausrichtung der gemeinsamen europ\u00e4ischen Agrarpolitik (GAP) erneuerte Aigner ihre Forderung nach einer weiteren St\u00e4rkung der Umweltbeitr\u00e4ge der Landwirtschaft und einer deutlichen Vereinfachung der Verwaltungsvorschriften. Das k\u00fcnftige F\u00f6rdermodell f\u00fcr die europ\u00e4ische Landwirtschaft m\u00fcsse &#8222;wirkungsvoll und zukunftsf\u00e4hig&#8220; sein und sollte die Umweltbeitr\u00e4ge durch die Landwirtschaft st\u00e4rken, ohne die B\u00fcrokratielasten f\u00fcr Betriebe und Beh\u00f6rden noch weiter zu erh\u00f6hen. Aigner: &#8222;Wir brauchen nachvollziehbare Vorschriften und mehr Transparenz f\u00fcr die B\u00fcrger. Das Prinzip &#8222;\u00d6ffentliche Gelder f\u00fcr \u00f6ffentliche Leistungen&#8220; muss k\u00fcnftig sichtbarer in der Agrarpolitik verankert sein.&#8220;<\/p>\n<p>Quelle: bmelv.de<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=2235\" rel=\"attachment wp-att-2235\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2235\" title=\"Foto13\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Foto13-300x224.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Foto13-300x224.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Foto13-1024x764.jpg 1024w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Foto13.jpg 1296w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: &#8222;Landwirtschaft leistet einen wichtigen Beitrag f\u00fcr gr\u00fcnes Wachstum&#8220; Die Agrarminister der Europ\u00e4ischen Union setzen bei ihrem informellen Treffen vom 3. bis 5. 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