{"id":2081,"date":"2012-05-30T17:39:35","date_gmt":"2012-05-30T15:39:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=2081"},"modified":"2012-05-30T17:39:35","modified_gmt":"2012-05-30T15:39:35","slug":"die-e-bilanz-kommt-wie-geplant-alle-erleichterungen-gelten-auf-dauer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=2081","title":{"rendered":"Die E-Bilanz kommt wie geplant &#8211; alle Erleichterungen gelten auf Dauer"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Nach Ablauf der Projektphase und sowohl umfangreichen als auch erfolgreichen<br \/>\nKonsultationen zwischen der Bundesregierung und den Nutzern der E-Bilanz kann<br \/>\njetzt auch im Bereich der Bilanzen das digitale Zeitalter beginnen: Mit der<br \/>\nEinf\u00fchrung der E-Bilanz wird die Kommunikation zwischen Finanzverwaltung und<br \/>\nUnternehmen den Entwicklungen der letzten Jahrzehnte folgen. Sp\u00e4testens bis 2013<br \/>\nsoll sie komplett elektronisch erfolgen. Papierbasierte Verfahrensabl\u00e4ufe geh\u00f6ren<br \/>\ndann endg\u00fcltig der Vergangenheit an. Die E-Bilanz wird wie geplant kommen und die<br \/>\nWirtschaftsteilnehmer k\u00f6nnen auf bereits get\u00e4tigte Investitionen vertrauen.<\/p>\n<p>Der Parlamentarische Staatssekret\u00e4r beim Bundesfinanzminister, Hartmut Koschyk,<br \/>\nund der Parlamentarische Staatssekret\u00e4r beim Bundeswirtschaftsminister und<br \/>\nMittelstandsbeauftragte der Bundesregierung, Ernst Burgbacher, erkl\u00e4ren: &#8222;Die<br \/>\nE-Bilanz wird mittelstandsfreundlich umgesetzt und leistet einen wesentlichen<br \/>\nBeitrag zur Entb\u00fcrokratisierung<br \/>\n&lt;http:\/\/www.bmwi.de\/BMWi\/Navigation\/Wirtschaft\/Wirtschaftspolitik\/buerokratieabbau.html&gt;.<br \/>\nAuch auf kleine und mittlere Unternehmen wird R\u00fccksicht genommen. Sie m\u00fcssen nur<br \/>\ndie im Hauptbuch enthaltenen Bilanzposten elektronisch \u00fcbermitteln.&#8220;<\/p>\n<p>Die elektronische \u00dcbermittlung von E-Bilanzen wird in den allermeisten F\u00e4llen<br \/>\nerst f\u00fcr Wirtschaftsjahre ab 2013 verpflichtend, also &#8211; zusammen mit den<br \/>\nelektronischen Steuererkl\u00e4rungen &#8211; fr\u00fchestens im Jahr 2014. F\u00fcr das<br \/>\nWirtschaftsjahr 2012 oder 2012\/2013 steht es den Unternehmen frei, die Bilanz<br \/>\nnoch auf Papier abzugeben oder bereits elektronisch. Der Vorteil dieser Regelung<br \/>\nist, dass getestet werden kann, ob alles funktioniert. Viele Unternehmen,<br \/>\nsteuerberatende Berufe und Softwareh\u00e4user arbeiten bereits mit Hochdruck an der<br \/>\nEinf\u00fchrung der E-Bilanz.<\/p>\n<p>F\u00fcr alle gilt: Sie k\u00f6nnen es schaffen, denn noch ist Zeit und die versprochenen<br \/>\nErleichterungen bleiben auf Dauer erhalten.<\/p>\n<p>Die gefundene Regelung ist Ergebnis eines zusammen mit den Kammern, Verb\u00e4nden und<br \/>\nUnternehmen nach einer Pilotphase erarbeiteten Kompromisses, der den Belangen<br \/>\naller Beteiligten angemessen Rechnung tr\u00e4gt. Im Lauf der Zeit wird die Umstellung<br \/>\nVereinfachungen und Effizienzgewinne bringen. Unzweifelhaft ist auch, dass eine<br \/>\ndifferenzierte Daten\u00fcbermittlung dazu beitr\u00e4gt, dass R\u00fcckfragen durch die<br \/>\nFinanz\u00e4mter bei den Unternehmen abnehmen werden und eine endg\u00fcltige<br \/>\nSteuerfestsetzung schneller m\u00f6glich wird. Der amtliche Datensatz der E-Bilanz<br \/>\nwird kontinuierlich evaluiert. Ziel ist, die E-Bilanz den praktischen<br \/>\nAnforderungen kontinuierlich anzupassen. In diesen Prozess werden &#8211; wie bisher<br \/>\nauch &#8211; interessierte Vertreter der Kammern, Verb\u00e4nde und Unternehmen eingebunden.<\/p>\n<p>Jeder muss nur das ausf\u00fcllen, was ihn tats\u00e4chlich betrifft (&#8222;Mussfelder&#8220;). Es<br \/>\nsind zudem M\u00f6glichkeiten geschaffen worden, damit das Buchf\u00fchrungswesen der<br \/>\nUnternehmen bleiben kann wie es ist und auch eine dynamische Anpassung bei<br \/>\nzuk\u00fcnftigen Rechts\u00e4nderungen m\u00f6glich ist (&#8222;Auffangpositionen&#8220;). Und: insbesondere<br \/>\nkleine und mittlere Unternehmen k\u00f6nnen Unterst\u00fctzung zum Einstieg erhalten<br \/>\n(&#8222;Mittelst\u00e4ndische Unternehmen&#8220;).<\/p>\n<p>Im Einzelnen<\/p>\n<p>Mussfelder:<br \/>\nSofern sich ein Mussfeld nicht mit Werten f\u00fcllen l\u00e4sst, z. B. weil aufgrund der<br \/>\nRechtsform des Unternehmens kein dem Mussfeld entsprechendes Buchungskonto<br \/>\ngef\u00fchrt wird oder weil sich die ben\u00f6tigte Information aus der ordnungsm\u00e4\u00dfigen<br \/>\nindividuellen Buchf\u00fchrung nicht ableiten l\u00e4sst, ist zur erfolgreichen<br \/>\n\u00dcbermittlung des Datensatzes die entsprechende Position &#8222;leer&#8220; (technisch mit NIL<br \/>\nf\u00fcr &#8222;Not in List&#8220;) zu \u00fcbermitteln. Auch hierdurch wird es vor allem kleineren und<br \/>\nmittleren bilanzierenden Unternehmen m\u00f6glich sein, ohne erh\u00f6hten<br \/>\nAnpassungsaufwand die E-Bilanz zu \u00fcbermitteln.<\/p>\n<p>Auffangspositionen:<br \/>\nVon besonderer Bedeutung f\u00fcr die E-Bilanz sind die Auffangpositionen, die dann<br \/>\ngenutzt werden k\u00f6nnen, wenn f\u00fcr einen bestimmten Sachverhalt eine durch<br \/>\nMussfelder vorgegebene Differenzierung nicht aus der Buchf\u00fchrung abgeleitet<br \/>\nwerden kann. Sie sind Ergebnis des intensiven Abstimmungsprozess mit den Kammern,<br \/>\nVerb\u00e4nden und Unternehmen. Sie erleichtern die elektronische \u00dcbermittlung und<br \/>\nverhindern den Eingriff in das Buchf\u00fchrungswesen der Unternehmen. Es wird<br \/>\ndauerhaft Auffangpositionen geben, denn sie werden ben\u00f6tigt, um der gegebenen<br \/>\nRechtssituation gerecht zu werden. Eine Streichung von diesen besonderen<br \/>\nPositionen zu einem bestimmten Stichtag war und ist nicht beabsichtigt.<\/p>\n<p>Mittelst\u00e4ndische Unternehmen:<br \/>\nInsbesondere kleine und mittlere, bilanzierende Unternehmen erhalten von der<br \/>\nSteuerverwaltung auch insofern eine Unterst\u00fctzung, als f\u00fcr sie spezielle<br \/>\nInformationen zur Verf\u00fcgung gehalten werden, die ihnen den Einstieg in die<br \/>\nE-Bilanz erleichtern sollen. Au\u00dferdem wird auf der Webseite von ELSTER<br \/>\n&lt;http:\/\/www.elster.de\/elster_soft_nw.php&gt;: eine kleine Datenbank mit am Markt<br \/>\nverf\u00fcgbarer Steuersoftware mit ELSTER-Schnittstelle vorgehalten.<\/p>\n<p>Quelle: bmwi.de<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=2082\" rel=\"attachment wp-att-2082\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2082\" title=\"elster\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/elster.jpg\" alt=\"\" width=\"198\" height=\"61\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Nach Ablauf der Projektphase und sowohl umfangreichen als auch erfolgreichen Konsultationen zwischen der Bundesregierung und den Nutzern der E-Bilanz kann jetzt auch im Bereich der Bilanzen das digitale Zeitalter beginnen: Mit der Einf\u00fchrung der E-Bilanz wird die Kommunikation zwischen Finanzverwaltung und Unternehmen den Entwicklungen der letzten Jahrzehnte folgen. 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