{"id":2037,"date":"2012-05-29T13:36:56","date_gmt":"2012-05-29T11:36:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=2037"},"modified":"2012-05-29T13:36:56","modified_gmt":"2012-05-29T11:36:56","slug":"okolandbau-flache-in-deutschland-steigt-auf-uber-1-million-hektar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=2037","title":{"rendered":"\u00d6kolandbau-Fl\u00e4che in Deutschland steigt auf \u00fcber 1 Million Hektar"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff00ff;\">Berlin:<\/span><br \/>\n&#8222;F\u00fcr die Bio-Branche stehen die Zeichen weiter auf Wachstum&#8220;<\/p>\n<p>Die \u00f6kologisch bewirtschaftete Fl\u00e4che in Deutschland hat 2011 erstmals die Marke von 1 Million Hektar \u00fcberstiegen. Das geht aus den Jahresmeldungen der Bundesl\u00e4nder \u00fcber den \u00f6kologischen Landbau hervor, die dem Bundeslandwirtschaftsministerium vorliegen. Demnach wurden Ende 2011 in Deutschland 1.022.718 Hektar landwirtschaftliche Nutzfl\u00e4che von insgesamt 22.506 Betrieben nach den EU-weit geltenden Kriterien des \u00f6kologischen Landbaus bewirtschaftet. Bei der Fl\u00e4che entspricht das einem Zuwachs von 32.016 Hektar und somit 3,2 Prozent . Die Zahl der Betriebe ist um 564 gewachsen, was einem Anstieg von 2,6 Prozent entspricht. &#8222;Der langfristige Trend ist klar: F\u00fcr die Bio-Branche stehen die Zeichen weiter auf Wachstum. Der \u00f6kologische Landbau hat seinen festen Platz in der Land- und Ern\u00e4hrungswirtschaft gefunden. Deutschland ist innerhalb der EU der gr\u00f6\u00dfte Absatzmarkt f\u00fcr Bioprodukte geworden&#8220;, sagte Bundeslandwirtschaftsminsisterin Ilse Aigner am Dienstag in Berlin.<\/p>\n<p>Insgesamt betrug der Anteil der Bio-Betriebe an der Gesamtzahl der landwirtschaftlichen Betriebe im vergangenen Jahr 7,5 Prozent , der Anteil des \u00d6kolandbaus an der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfl\u00e4che ist auf 6,1 Prozent gestiegen. Ann\u00e4hernd zwei Drittel aller \u00d6ko-Betriebe liegen in Bayern und Baden-W\u00fcrttemberg, wo rund ein Drittel der gesamten \u00d6kolandbaufl\u00e4che bewirtschaftet wird.<\/p>\n<p>Das zentrale F\u00f6rderinstrument des Bundes im Bereich des \u00d6kolandbaus ist die Gemeinschaftsaufgabe &#8222;Verbesserung der Agrarstruktur und des K\u00fcstenschutz&#8220; (GAK). &#8222;Die Bundesregierung steht zur F\u00f6rderung des \u00d6kolandbaus und hat die Beihilfen f\u00fcr die Einf\u00fchrung und Beibehaltung von \u00f6kologischen Anbauverfahren bereits 2009 um 7 bis 24 Prozent erh\u00f6ht. Damit hat der Bund erhebliche Anstrengungen unternommen, um den Wachstumskurs der Biobranche in Deutschland auch in Zukunft zu unterst\u00fctzen. Jetzt sind die L\u00e4nder am Zug: Sie entscheiden in eigener Verantwortung \u00fcber den Einsatz der Mittel und dar\u00fcber, ob sie den vollen Spielraum der GAK aussch\u00f6pfen&#8220;, sagte Aigner. F\u00fcr die besonderen Umweltleistungen, die nicht \u00fcber den Markt entgolten werden, erhalten \u00f6kologisch wirtschaftende Betriebe \u00fcber die Agrarumweltma\u00dfnahmen der Bundesl\u00e4nder spezielle Fl\u00e4chenpr\u00e4mien. Im Jahr 2011 haben Bund, L\u00e4nder und die EU daf\u00fcr die \u00f6kologisch wirtschaftenden Betriebe mit rund 137 Millionen Euro unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Neben dem Anbau verzeichnet der Biosektor auch bei den verarbeitenden Betrieben, die 2011 um 4,5 Prozent auf insgesamt 8049 gestiegen sind, Zuw\u00e4chse. Die Anzahl der Importeure stieg im Vergleich zum Vorjahr um 8,4 Prozent, die Anzahl der Betriebe, die Bio-Erzeugnisse sowohl verarbeiten als auch importieren, hat um 5,9 Prozent zugenommen. Reine Handelsunternehmen verzeichneten einen Zuwachs von 11,3 Prozent.<\/p>\n<p>Insgesamt waren 2011 im Bio-Sektor 33.905 Erzeuger, Verarbeiter und Importeure t\u00e4tig. All diese Unternehmen werden durch staatlich zugelassene und von den L\u00e4ndern \u00fcberwachte \u00d6ko-Kontrollstellen nach den strengen Regeln der EU-\u00d6ko-Verordnung kontrolliert. Die Kontrollen finden mindestens einmal im Jahr statt und werden durch zus\u00e4tzliche risikoorientierte Kontrollen und unangek\u00fcndigte Stichprobenkontrollen erg\u00e4nzt.<br \/>\nQuelle:bmelv.bund.de<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=2040\" rel=\"attachment wp-att-2040\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2040\" title=\"220px-Ifenthal_Hof_Haselweid_Demeter-Gem\u00fcsegarten\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/220px-Ifenthal_Hof_Haselweid_Demeter-Gem\u00fcsegarten.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p>@wikipedia.org<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: &#8222;F\u00fcr die Bio-Branche stehen die Zeichen weiter auf Wachstum&#8220; Die \u00f6kologisch bewirtschaftete Fl\u00e4che in Deutschland hat 2011 erstmals die Marke von 1 Million Hektar \u00fcberstiegen. 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