{"id":1976,"date":"2012-05-28T10:06:01","date_gmt":"2012-05-28T08:06:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=1976"},"modified":"2012-05-28T10:06:01","modified_gmt":"2012-05-28T08:06:01","slug":"heilen-mit-zellen-internationales-netzwerk-gegrundet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=1976","title":{"rendered":"Heilen mit Zellen: Internationales Netzwerk gegr\u00fcndet"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Sechs Translationszentren gr\u00fcnden die &#8222;Regenerative Medicine Coalition&#8220; \/ Staatssekret\u00e4r Braun: &#8222;Qualit\u00e4tssprung durch internationale Zusammenarbeit&#8220;<\/p>\n<div>\n<p>Damit die Forschung in der Medizin auch bei den Patienten ankommt, m\u00fcssen Wissenschaft, Wirtschaft eng zusammenarbeiten. Dies geschieht in so genannten Translationszentren. Sechs dieser renommierten Zentren aus der regenerativen Medizin haben sich zu einem internationalen Konsortium zusammengeschlossen, um k\u00fcnftig gemeinsam die Entwicklung zellbasierter Therapien voranzutreiben. Die Partner aus den USA, Kanada,, Spanien, den Niederlanden und Deutschland haben am Freitag in Berlin die Gr\u00fcndungsurkunde der &#8222;Regenerative Medicine Coalition&#8220; (RMC) unterzeichnet. Federf\u00fchrend beteiligt an Aufbau und Koordination des Zusammenschlusses ist das vom Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) gef\u00f6rderte Berlin-Brandenburg Centrum f\u00fcr Regenerative Therapien (BCRT).<\/p>\n<p>&#8222;Dieses internationale Netzwerk von Spitzenzentren in der regenerativen Medizin wird einen Qualit\u00e4tssprung bewirken &#8211; sowohl in der Translationsforschung wie auch in der Ausbildung von wissenschaftlichem Nachwuchs&#8220;, sagte Helge Braun, Parlamentarischer Staatssekret\u00e4r im BMBF, bei der Gr\u00fcndungszeremonie in Berlin. &#8222;Gleichzeitig wird deutlich, welche f\u00fchrende Rolle Deutschland auf dem Gebiet der regenerativen Medizin bereits spielt.&#8220;<\/p>\n<p>Heilen mit Zellen &#8211; das ist die Kernstrategie der regenerativen Medizin. Sei es mit Hilfe von Ersatzgewebe oder durch die Anregung k\u00f6rpereigener Regenerationsprozesse. Mit diesen Behandlungsans\u00e4tzen f\u00fcr verletzte oder erkrankte Gewebe und Organe verbinden Mediziner die Hoffnung, schwer oder bisher gar nicht behandelbare Leiden zu therapieren.<\/p>\n<p>Damit neue zellbasierte Therapien aber tats\u00e4chlich den Weg zu den Patientinnen und Patienten finden, m\u00fcssen viele Akteure in dem komplexen und interdisziplin\u00e4ren Feld an einem Strang ziehen. Zentrale Bedeutung kommt hierbei den Translationszentren zu. Seit 2006 f\u00f6rdert das BMBF drei solcher Spitzenzentren f\u00fcr regenerative Medizin in Deutschland: in Berlin, Leipzig und Rostock. Sie alle arbeiten daran, regenerative Therapien zu entwickeln, sie zu erproben und auf Sicherheit und Wirksamkeit zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>In dem sich rasant entwickelnden Forschungsfeld spielt der Austausch mit den f\u00fchrenden Experten aus aller Welt eine zentrale Rolle. Die &#8222;Regenerative Medicine Coalition&#8220; (RMC) soll dieser internationalen Zusammenarbeit weiter auf die Spr\u00fcnge helfen. &#8222;Wir wollen gemeinsam Projekte anpacken, um die Therapie-Entwicklung zu beschleunigen&#8220;, sagt Frank Lauter, der am BCRT f\u00fcr die Gesch\u00e4ftsentwicklung zust\u00e4ndig ist und die &#8222;Regenerative Medicine Coalition&#8220; ins Leben gerufen hat. &#8222;Die sieben Gr\u00fcndungsmitglieder bilden den Kern der Koalition, aber wir sind offen f\u00fcr neue Partner&#8220;, so Lauter. Das B\u00fcro der RMC soll in Berlin angesiedelt werden.<\/p>\n<p><strong>Die Gr\u00fcndungsmitglieder der RMC sind:<\/strong><\/p>\n<p><em>&#8211; Berlin-Brandenburg Center for Regenerative Therapies (BCRT)<\/em><\/p>\n<p>&#8211; Centre for Commercialization of Regenerative Medicine, Toronto (Kanada)<\/p>\n<p>&#8211; MIRA Institute for Biomedical Technology and Technical Medicine (Niederlande)<\/p>\n<p>&#8211; Center f\u00fcr Molecular Biology &amp; Regenerative Medicine, Andalusia (Spanien)<\/p>\n<p>&#8211; Mc Gowan Institute of Regenerative Medicine, Pittsburgh (USA)<\/p>\n<p>&#8211; Institute for Regenerative Medicine, Wake Forrest University School of Medicine, Winston-Salem, NC (USA)<\/p>\n<p>Quelle: \u00a0bmbf.de<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=1986\" rel=\"attachment wp-att-1986\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1986\" title=\"220px-Bacillus_subtilis_(2)\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/220px-Bacillus_subtilis_2.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"146\" \/><\/a><\/p>\n<p>@wikipedia.org<\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Sechs Translationszentren gr\u00fcnden die &#8222;Regenerative Medicine Coalition&#8220; \/ Staatssekret\u00e4r Braun: &#8222;Qualit\u00e4tssprung durch internationale Zusammenarbeit&#8220; Damit die Forschung in der Medizin auch bei den Patienten ankommt, m\u00fcssen Wissenschaft, Wirtschaft eng zusammenarbeiten. 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