{"id":1965,"date":"2012-05-25T22:18:01","date_gmt":"2012-05-25T20:18:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=1965"},"modified":"2012-05-25T22:18:01","modified_gmt":"2012-05-25T20:18:01","slug":"fatwa-in-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=1965","title":{"rendered":"Fatwa in Deutschland"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><br \/>\nJustizministerin Beate Merk zum Fall des Musikers Shahin Najafi: &#8222;Wir k\u00f6nnen es nicht dulden, dass in Deutschland islamisches Recht exekutiert wird! Auch solche Formen von &#8222;Paralleljustiz&#8220; sind in einem freiheitlichen Rechtsstaat nicht akzeptabel!&#8220;<\/p>\n<p>Bayerns Justizministerin Dr. Beate Merk tritt der<br \/>\nVerbreitung einer Fatwa gegen den iranischen Musiker<br \/>\nShahin Najafi in Deutschland entschieden entgegen.<br \/>\n&#8222;Es ist f\u00fcr mich unertr\u00e4glich und nicht hinnehmbar,<br \/>\nwenn in Deutschland Entscheidungen muslimischer Rechtsgelehrter<br \/>\nverbreitet werden, welche die davon Betroffenen in<br \/>\nGefahr bringen&#8220;, so Merk. &#8222;Dies ist eine der sch\u00e4rfsten<br \/>\nFormen der Paralleljustiz, die wir in Deutschland keinesfalls<br \/>\ndulden k\u00f6nnen. Wir m\u00fcssen mit allen rechtsstaatlichen<br \/>\nMitteln dagegen vorgehen und dem Einhalt gebieten.&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gegen<br \/>\nden seit Jahren in Deutschland lebenden iranischen<br \/>\nRapper Shahin Najafi ist eine Fatwa, also ein islamisches<br \/>\nRechtsgutachten, das ihn als Ketzer verurteilt und<br \/>\ndamit in Todesgefahr bringt, in Deutschland verbreitet<br \/>\nworden. Derzeit besteht der Verdacht, dass ein Mitarbeiter<br \/>\ndes iranischen Generalkonsulats in M\u00fcnchen eine Information<br \/>\n\u00fcber die Fatwa weitergeleitet hat. Nach vorl\u00e4ufiger<br \/>\nEinsch\u00e4tzung der Staatsanwaltschaft M\u00fcnchen I bestehen<br \/>\nallerdings Zweifel daran, ob die erheblichen Anforderungen,<br \/>\ndie nach dem Bundesverfassungsgericht an den einschl\u00e4gigen<br \/>\nTatbestand der St\u00f6rung des \u00f6ffentlichen Friedens<br \/>\n(\u00a7\u00a0126 StGB) zu stellen sind, erf\u00fcllt sind.<br \/>\nEs besteht aber nach dem Wiener \u00dcbereinkommen \u00fcber<br \/>\nkonsularische Beziehungen die M\u00f6glichkeit, Mitarbeiter<br \/>\neines Generalkonsulats zur so genannten &#8222;Persona non<br \/>\ngrata&#8220; zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Merk: &#8222;Wenn<br \/>\nes nicht m\u00f6glich sein sollte, mit strafrechtlichen<br \/>\nMitteln weiter zu kommen, dann m\u00fcssen wir eben andere<br \/>\nM\u00f6glichkeiten nutzen. Sollte sich herausstellen, dass<br \/>\ndie Information \u00fcber die Fatwa tats\u00e4chlich von einem<br \/>\nMitarbeiter des Generalkonsulats verbreitet wurden,<br \/>\ndann m\u00fcssen wir daf\u00fcr sorgen, dass dies aufgekl\u00e4rt<br \/>\nwird und nicht mehr vorkommt. Ich werde mein Gespr\u00e4ch<br \/>\nmit dem iranischen Generalkonsul, das ich in K\u00fcrze<br \/>\nhaben werde, dazu nutzen, um dieses Thema anzusprechen.<br \/>\nEines ist klar: Ich dulde keine Form der Paralleljustiz<br \/>\nin Deutschland!&#8220;<\/p>\n<p>Quelle: stmj.bayern.de<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=1966\" rel=\"attachment wp-att-1966\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1966\" title=\"koran\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/koran1-300x230.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"230\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Justizministerin Beate Merk zum Fall des Musikers Shahin Najafi: &#8222;Wir k\u00f6nnen es nicht dulden, dass in Deutschland islamisches Recht exekutiert wird! 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