{"id":18868,"date":"2026-09-22T08:45:10","date_gmt":"2026-09-22T06:45:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18868"},"modified":"2026-09-22T08:45:10","modified_gmt":"2026-09-22T06:45:10","slug":"windenergie-ausschreibung-bayern-erhaelt-erneut-kaum-zuschlaege","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18868","title":{"rendered":"Windenergie-Ausschreibung: Bayern erh\u00e4lt erneut kaum Zuschl\u00e4ge"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Windenergie-Ausschreibung: Bayern erh\u00e4lt erneut kaum Zuschl\u00e4ge<\/p>\n<p>Aiwanger: &#8222;Der Bund muss die Wind-Ausschreibungen endlich regional ausgewogener gestalten&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=15391\" rel=\"attachment wp-att-15391\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-15391\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/P1040775-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/P1040775-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/P1040775-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/P1040775-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/P1040775-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/P1040775-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bei der j\u00fcngsten Ausschreibung der Bundesnetzagentur f\u00fcr Windenergie an Land hat Bayern zwei Zuschl\u00e4ge f\u00fcr sechs Windenergieanlagen mit insgesamt rund 39 Megawatt erhalten. Damit entfallen nur rund 1,6 Prozent des bundesweiten Zuschlagsvolumens auf Bayern. Bei der vorherigen Ausschreibung waren es noch rund 2,2 Prozent. Insgesamt hatten sich 15 bayerische Gebote mit rund 275 Megawatt beteiligt, 13 davon gingen leer aus. \u00a0 Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger fordert angesichts der Ergebnisse bessere Bedingungen f\u00fcr Windenergie in S\u00fcddeutschland: \u201eDie Zahlen zeigen erneut ein deutliches Nord-S\u00fcd-Gef\u00e4lle. Nur 1,6 Prozent des bundesweiten Zuschlagsvolumens entfallen auf Bayern \u2013 das ist viel zu wenig. Der Bund muss die Wind-Ausschreibungen endlich regional ausgewogener gestalten. Wir brauchen mehr Windstrom dort, wo die Industrie sitzt. Das entlastet die Netze, st\u00e4rkt die Versorgungssicherheit und reduziert den Bedarf, Strom \u00fcber weite Strecken zu transportieren. Der S\u00fcden muss bei den Ausschreibungen endlich st\u00e4rker zum Zug kommen.\u201c \u00a0 Die aktuellen Ausschreibungsergebnisse unterstreichen die Dringlichkeit der gemeinsamen Bundesratsinitiative von Bayern und Baden-W\u00fcrttemberg. Beide L\u00e4nder haben Antr\u00e4ge zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes eingebracht, um die Wettbewerbsbedingungen f\u00fcr Windenergie im S\u00fcden zu verbessern. Unter anderem soll sichergestellt werden, dass mindestens 20 Prozent des jeweiligen Ausschreibungsvolumens auf Windenergieprojekte in der S\u00fcdregion entfallen. Zudem sollen die Korrekturfaktoren f\u00fcr windschw\u00e4chere Standorte angehoben und die Ausschreibungsvolumina erh\u00f6ht werden. \u00a0 Aiwanger: \u201eUnsere Bundesratsinitiative ist dringend notwendig. Wir brauchen eine st\u00e4rkere Ber\u00fccksichtigung der S\u00fcdregion mit mindestens 20 Prozent des jeweiligen Ausschreibungsvolumens, bundesweit h\u00f6here Ausschreibungsmengen und h\u00f6here Korrekturfaktoren im Referenzertragsmodell f\u00fcr windschw\u00e4chere 50- und 60-Prozent-Standorte. Es kann nicht sein, dass wir in Bayern den Windkraftausbau massiv vorantreiben und unsere Projekte dann bei den Ausschreibungen reihenweise leer ausgehen.\u201c \u00a0 Konkret fordern Bayern und Baden-W\u00fcrttemberg, die j\u00e4hrlichen Ausschreibungsvolumina f\u00fcr Windenergie an Land von 2027 bis 2032 auf jeweils 15.000 Megawatt zu verstetigen. Zus\u00e4tzlich soll zum 1. April 2027 eine Windsonderausschreibung mit 5.000 Megawatt stattfinden. Dass h\u00f6here Ausschreibungsmengen n\u00f6tig sind, zeigt die erneute \u00dcberzeichnung: Bundesweit standen einer ausgeschriebenen Menge von 2.520 Megawatt 461 Gebote mit insgesamt 5.250 Megawatt gegen\u00fcber. Zuschl\u00e4ge wurden f\u00fcr 237 Gebote mit insgesamt 2.523 Megawatt erteilt. Der durchschnittliche mengengewichtete Zuschlagswert sank gegen\u00fcber der vorherigen Gebotsrunde erneut deutlich von 5,06 auf 4,79 Cent pro Kilowattstunde. Das gr\u00f6\u00dfte Zuschlagsvolumen entfiel auf Niedersachsen mit 836 Megawatt, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit 430 Megawatt und Rheinland-Pfalz mit 336 Megawatt.<\/p>\n<p>Quelle:stmwi.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Windenergie-Ausschreibung: Bayern erh\u00e4lt erneut kaum Zuschl\u00e4ge Aiwanger: &#8222;Der Bund muss die Wind-Ausschreibungen endlich regional ausgewogener gestalten&#8220; Bei der j\u00fcngsten Ausschreibung der Bundesnetzagentur f\u00fcr Windenergie an Land hat Bayern zwei Zuschl\u00e4ge f\u00fcr sechs Windenergieanlagen mit insgesamt rund 39 Megawatt erhalten. Damit entfallen nur rund 1,6 Prozent des bundesweiten Zuschlagsvolumens auf Bayern. 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