{"id":18793,"date":"2026-09-03T08:54:07","date_gmt":"2026-09-03T06:54:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18793"},"modified":"2026-09-03T08:54:07","modified_gmt":"2026-09-03T06:54:07","slug":"staatsminister-begruesst-kritisches-whitepaper-der-tu-muenchen-zur-eu-autopolitik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18793","title":{"rendered":"Staatsminister begr\u00fc\u00dft kritisches Whitepaper der TU M\u00fcnchen zur EU-Autopolitik"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Staatsminister begr\u00fc\u00dft kritisches Whitepaper der TU M\u00fcnchen zur EU-Autopolitik<\/p>\n<p>Aiwanger: &#8222;Das EU-Verbrennerverbot ist eine reine Ideologie, die von der TUM fachlich korrigiert wird. Wir brauchen weniger Ideologie und mehr Ingenieurskunst&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=1235\" rel=\"attachment wp-att-1235\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1235\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/stop.png\" alt=\"\" width=\"274\" height=\"258\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger begr\u00fc\u00dft das neue Whitepaper der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen (TUM) zur Regulierung von CO -Emissionen im Stra\u00dfenverkehr. Die Wissenschaftler fordern darin einen grundlegenden Perspektivwechsel: Nicht allein die Emissionen am Auspuff, sondern der gesamte Lebenszyklus eines Fahrzeugs m\u00fcsse betrachtet werden. \u00a0 Aiwanger: \u201eDie Autoindustrie ist das R\u00fcckgrat der bayerischen Wirtschaft. Aber sie bekommt zunehmend Probleme \u2013 auch durch die ideologischen Vorgaben aus Br\u00fcssel mit dem Verbrenner-Aus 2035. Die TUM liefert der EU nun eine dringend notwendige fachliche Korrektur. Klimaschutz darf nicht mit dem Verordnen einer einzigen Antriebstechnologie verwechselt werden. Das EU-Verbrennerverbot ist ideologisch motiviert, aber fachlich nicht ausreichend begr\u00fcndet.\u201c \u00a0 Das Whitepaper zeige, dass die Klimabilanz eines Autos von weit mehr abh\u00e4ngt als vom Antrieb. Entscheidend seien unter anderem die Herstellung von Stahl und Batterien, die Herkunft der Energie und das Recycling. Diese Faktoren w\u00fcrden von der bisherigen EU-Regulierung weitgehend ausgeblendet. \u00a0 Aiwanger: \u201eDie EU darf nicht so tun, als g\u00e4be es nur eine zul\u00e4ssige technische L\u00f6sung. Das ist keine moderne Industriepolitik, sondern Technologie-Ideologie.\u201c \u00a0 Die TUM-Auswertung von 19 Studien und 47 Szenarien best\u00e4tigt zwar die Vorteile von Elektrofahrzeugen in vielen F\u00e4llen. Gleichzeitig zeigt die gro\u00dfe Spannbreite der Ergebnisse, wie stark die tats\u00e4chliche Klimawirkung von Produktionsbedingungen, Materialien und Energietr\u00e4gern abh\u00e4ngt. \u00a0 Aiwanger: \u201eWer wirklich CO reduzieren will, muss alle Technologien und Stellschrauben nutzen. Wir brauchen Wettbewerb um die beste L\u00f6sung \u2013 kein politisch verordnetes Enddatum f\u00fcr eine Technologie.\u201c \u00a0 Das Whitepaper schl\u00e4gt deshalb einen schrittweisen \u00dcbergang zu einer lebenszyklusbasierten Regulierung vor. Dabei sollen tats\u00e4chliche Defossilierungsleistungen unabh\u00e4ngig davon ber\u00fccksichtigt werden, an welcher Stelle des Lebenszyklus sie entstehen. \u00a0 Aiwanger: \u201eDie EU sollte diesen Ball aufnehmen. Weniger Ideologie, mehr Ingenieurskunst \u2013 das muss die Devise der europ\u00e4ischen Auto- und Klimapolitik sein.\u201c \u00a0 Der Staatsminister lehnt zudem die von der EU-Kommission geplante Anhebung der Mindestquoten f\u00fcr emissionsfreie Unternehmensfahrzeuge bis 2030 ab. Danach sollen in Deutschland 84 Prozent der Dienstwagen emissionsarm oder emissionsfrei sein, davon mindestens 65 Prozent reine Nullemissionsfahrzeuge. Ab 2035 soll zudem ein verbindliches Mindestziel f\u00fcr emissionsfreie Fahrzeuge gelten. \u00a0 Aiwanger: \u201eDas ist ein unhaltbarer planwirtschaftlicher Eingriff in den freien Markt. Starre nationale Quoten schaffen vor allem zus\u00e4tzliche B\u00fcrokratie und d\u00fcrfen nicht zu einem Verbrenner-Aus durch die Hintert\u00fcr f\u00fchren. Die staatliche F\u00f6rderung von Verbrennern, Plug-in-Hybriden und Range-Extendern muss weiterhin m\u00f6glich sein. Fahrzeuge, die ausschlie\u00dflich mit klimaneutralen Kraftstoffen betrieben werden, m\u00fcssen im Rahmen der Flottenregulierung sofort als Nullemissionsfahrzeuge angerechnet werden.\u201c \u00a0 Auch andere EU-Vorgaben wie die Einf\u00fchrung von \u201eSupercredits\u201c f\u00fcr Fahrzeuge bis 4,2 Meter lehnt Bayern strikt ab. \u00a0 Aiwanger: \u201eEs darf keine einseitige Beg\u00fcnstigung kleiner Elektrofahrzeuge allein aufgrund ihrer Fahrzeugl\u00e4nge geben. Von der Begrenzung auf 4,2 Meter w\u00fcrden in erster Linie Kleinfahrzeuge des franz\u00f6sischen Renault-Konzerns profitieren. Deutsche Hersteller schauen in die R\u00f6hre. Das akzeptieren wir nicht.\u201c<\/p>\n<p>Quelle:stmwi.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Staatsminister begr\u00fc\u00dft kritisches Whitepaper der TU M\u00fcnchen zur EU-Autopolitik Aiwanger: &#8222;Das EU-Verbrennerverbot ist eine reine Ideologie, die von der TUM fachlich korrigiert wird. 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