{"id":18776,"date":"2026-08-30T08:48:03","date_gmt":"2026-08-30T06:48:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18776"},"modified":"2026-08-30T08:48:03","modified_gmt":"2026-08-30T06:48:03","slug":"rotwildmanagement-bayerns-jagdminister-vermittelt-im-bayerischen-wald","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18776","title":{"rendered":"Rotwildmanagement Bayerns Jagdminister vermittelt im Bayerischen Wald"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Haidm\u00fchle:<\/span><\/p>\n<p>Rotwildmanagement Bayerns Jagdminister vermittelt im Bayerischen Wald<\/p>\n<p>Aiwanger: &#8222;Beim Rotwildmanagement m\u00fcssen wir miteinander sprechen, nicht \u00fcbereinander. Heute haben wir eine Br\u00fccke gebaut&#8220; Bayerns Wirtschafts- und Jagdminister Hubert Aiwanger hat die \u00f6rtliche J\u00e4gerschaft, die Bayerischen Staatsforsten und die Nationalparkverwaltung zu einem gemeinsamen Vor-Ort-Termin im Raum Haidm\u00fchle im Landkreis Freyung-Grafenau zusammengebracht, um \u00fcber das Rotwildmanagement in der Region zu sprechen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=18777\" rel=\"attachment wp-att-18777\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-18777\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/102419_o-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/102419_o-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/102419_o.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Foto: StMWi\/Bastian Brummer<\/p>\n<p>Wie sich der Rotwildbestand im Bayerischen Wald entwickelt und wie intensiv das Wild angesichts der Ausbreitung von Wolf und Luchs noch bejagt werden soll, wird in der Region kontrovers diskutiert. Bayerns Wirtschafts- und Jagdminister Hubert Aiwanger hat deshalb die \u00f6rtliche J\u00e4gerschaft, die Bayerischen Staatsforsten und die Nationalparkverwaltung zu einem gemeinsamen Vor-Ort-Termin im Raum Haidm\u00fchle im Landkreis Freyung-Grafenau zusammengebracht. Aiwanger: \u201eBeim Rotwildmanagement treffen naturgem\u00e4\u00df unterschiedliche Interessen aufeinander. Deshalb ist es wichtig, nicht \u00fcbereinander, sondern miteinander zu sprechen \u2013 und zwar dort, wo sich die Fragen ganz konkret stellen. Unser Ziel ist ein tragf\u00e4higer Ausgleich zwischen gesunden Wildbest\u00e4nden, dem Schutz des Waldes und einer verantwortungsvollen Jagd. Wolf und Luchs ver\u00e4ndern die Situation f\u00fcr Rot- und Rehwild nochmals grunds\u00e4tzlich und m\u00fcssen bei der Abschussplanung ber\u00fccksichtigt werden. Die bisher bew\u00e4hrten Wintergatter k\u00f6nnen durch den Wolf sogar zur Todesfalle f\u00fcrs Rotwild werden. All das muss k\u00fcnftig ber\u00fccksichtigt und gegebenenfalls bisherige Praktiken immer wieder angepasst werden. Heute haben wir eine Br\u00fccke gebaut. Gemeinsam nutzen m\u00fcssen sie nun die Verantwortlichen vor Ort. Ich bin mir sicher, dass das funktioniert. Alle Beteiligten haben sich darauf geeinigt, im Gespr\u00e4ch zu bleiben um gemeinsam an L\u00f6sungen zu arbeiten. Dabei halte ich gerade im Grenzgebiet auch die Zusammenarbeit mit Tschechien f\u00fcr wichtig.\u201c Im Mittelpunkt standen Fragen des Rotwildmanagements, der Jagdaus\u00fcbung und der Entwicklung der Wildbest\u00e4nde. Dem Termin waren Gespr\u00e4che des Ministers mit verschiedenen Betroffenen und Beteiligten vorausgegangen. An mehreren Exkursionspunkten im Staatswald er\u00f6rterten die Teilnehmer die unterschiedlichen Positionen. Bei Bischofsreut standen Jagdeinrichtungen und die Durchf\u00fchrung von Bewegungsjagden im Mittelpunkt. Vertreter der \u00f6rtlichen J\u00e4gerschaft hatten im Vorfeld eine Intensivierung der Rotwildbejagung und eine zunehmende Zahl von Ansitzeinrichtungen an der Reviergrenze kritisiert. Linda Madl, Leiterin des BaySF-Forstbetriebs Neureichenau, erl\u00e4uterte die Dr\u00fcckjagdstrategie und die notwendige professionelle Vorbereitung von Bewegungsjagden. Bei Haidm\u00fchle ging es um die waldbauliche Situation, das Jagdkonzept der Bayerischen Staatsforsten sowie die Entwicklung der Rotwildbest\u00e4nde und Abschusszahlen. Auch die Rotwildbejagung im Nationalpark und die Herausforderungen des Rotwildmanagements unter Anwesenheit des Wolfes wurden thematisiert. Die Bayerischen Staatsforsten verwiesen darauf, dass der Abschussplan seit dem vergangenen Jagdjahr um zehn Prozent abgesenkt worden sei und die Rotwildbejagung im Forstbetrieb erst zum 1. August beginne. Die Nationalparkverwaltung erl\u00e4uterte, dass der Abschussplan f\u00fcr Rotwild um 25 Prozent reduziert worden sei. Im Nationalpark finde die Regulierung grunds\u00e4tzlich nur in den vorgesehenen Managementbereichen statt, erl\u00e4uterte Ursula Schuster, Leiterin der Nationalparkverwaltung. Aiwanger zog ein positives Fazit: \u201eNicht jede unterschiedliche Position l\u00e4sst sich bei einem einzigen Termin aufl\u00f6sen. Entscheidend ist aber, dass alle Beteiligten darlegen, wo der Schuh dr\u00fcckt, und sich mit den Argumenten auseinandersetzen. Wo praktikable Anpassungen m\u00f6glich und fachlich vertretbar sind, wollen wir diese gemeinsam ausloten. Der heutige Austausch schafft daf\u00fcr eine wichtige Grundlage.\u201c Der Minister k\u00fcndigte an, den Dialog weiterhin zu beobachten und zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Quelle:stmwi.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Haidm\u00fchle: Rotwildmanagement Bayerns Jagdminister vermittelt im Bayerischen Wald Aiwanger: &#8222;Beim Rotwildmanagement m\u00fcssen wir miteinander sprechen, nicht \u00fcbereinander. 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