{"id":18741,"date":"2026-08-21T08:41:34","date_gmt":"2026-08-21T06:41:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18741"},"modified":"2026-08-21T08:41:34","modified_gmt":"2026-08-21T06:41:34","slug":"handlungsbedarf-in-der-automobilindustrie-ist-gross","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18741","title":{"rendered":"Handlungsbedarf in der Automobilindustrie ist gro\u00df"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Handlungsbedarf in der Automobilindustrie ist gro\u00df<\/p>\n<p>Aiwanger: &#8222;Deutschland darf bei den Technologien der Zukunft nicht zum Zuschauer werden&#8220;<\/p>\n<p>Eine Studie des Fraunhofer-Instituts f\u00fcr Arbeitswirtschaft und Organisation best\u00e4tigt den enormen Ver\u00e4nderungsdruck, unter dem die deutsche Automobil\u00adindustrie steht. Wenn sich an den politischen Rahmenbedingungen nichts \u00e4ndert, drohen bis 2040 europaweit Verluste von 726.000 Arbeitspl\u00e4tzen und gegen\u00fcber 2025 rund 95 Milliarden Euro weniger Wertsch\u00f6pfung pro Jahr allein im Bereich des automobilen Antriebsstrangs. \u00a0 F\u00fcr Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger best\u00e4tigt die Studie die Notwendigkeit, die Wirtschaft bei ihrer Transformation zu unterst\u00fctzen, statt ihr weitere Lasten aufzub\u00fcrden: \u201eWir d\u00fcrfen unsere Autoindustrie nicht mit unrealistischen Vorgaben kaputtregulieren. Wer Arbeitspl\u00e4tze und Wertsch\u00f6pfung in Deutschland halten will, muss den Unternehmen einen machbaren Weg erm\u00f6glichen. Dazu geh\u00f6rt, dass wir unsere weltweit f\u00fchrenden Kompetenzen bei modernen Verbrennungsmotoren und Plug-in-Hybriden nicht leichtfertig aufs Spiel setzen. Das faktische Verbrenner-Aus ab 2035 muss deshalb vom Tisch. Die Studie zeigt: Technologie\u00adoffenheit verschafft uns die n\u00f6tige Zeit, um Arbeitspl\u00e4tze, industrielle Wertsch\u00f6pfung und technologische Kompetenz in Deutschland zu halten.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=3944\" rel=\"attachment wp-att-3944\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3944\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/autos-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/autos-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/autos.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bertram Brossardt, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., dr\u00e4ngt auf eine rasche Verbesserung der Rahmenbedingungen insgesamt: \u201eDie EU hat zu Recht erkannt, dass jetzt gehandelt werden muss, um industrielle Produktion am Standort zu halten und eine Re-Industrialisierung einzuleiten. Ganz entscheidend ist dabei eines: die Schaffung international wettbewerbsf\u00e4higer Rahmenbedingungen. Beihilferegelungen m\u00fcssen so angepasst werden, dass der deutsche Industriestrompreis eine echte Entlastung f\u00fcr das produzierende Gewerbe bewirken kann. Erg\u00e4nzend dazu muss die EU den Carbon Leakage-Schutz ausbauen, statt Benchmarks im Emissionshandel zu versch\u00e4rfen. Dar\u00fcber hinaus brauchen wir einen strukturellen, wirksamen B\u00fcrokratieabbau auf EU-Ebene. Nur mit besseren Rahmenbedingungen l\u00e4sst sich das Blatt f\u00fcr den Automobilstandort Europa noch wenden, wie die Studie deutlich zeigt.\u201c \u00a0 Aiwanger betont: \u201eDeutschland darf bei den Technologien der Zukunft nicht zum Zuschauer werden. Wir m\u00fcssen bei autonomem Fahren, K\u00fcnstlicher Intelligenz und neuen digitalen Gesch\u00e4ftsmodellen vorne mitspielen. Hier entstehen die Arbeitspl\u00e4tze und die Wertsch\u00f6pfung von morgen. Unser Ziel muss sein, dass diese Technologien nicht nur in Deutschland erforscht, sondern auch entwickelt, produziert und auf den Markt gebracht werden. Gleichzeitig m\u00fcssen wir bei der Batterietechnologie aufholen und eine starke europ\u00e4ische Wertsch\u00f6pfung aufbauen. Wer bei Software, Daten und Batterien den Anschluss verliert, verliert am Ende auch einen wichtigen Teil der Automobilindustrie.\u201c \u00a0 Brossardt erg\u00e4nzt: \u201eForschung und Entwicklung sind echte St\u00e4rken, auf denen wir auch in Zukunft aufbauen k\u00f6nnen, aber wir brauchen auch die Umsetzung in wertsch\u00f6pfende Innovationen am Standort. Damit Investitionen in Deutschland wieder attraktiv werden, m\u00fcssen wir schnell weitere Reformen ansto\u00dfen, etwa in der Unternehmensbesteuerung sowie bei den Energie- und Arbeitskosten.\u201c \u00a0 Die aktuellen Entwicklungen zeigen: Die Automobilindustrie braucht verl\u00e4ssliche Rahmen\u00adbedingungen statt immer neuer Vorgaben. Technologieoffenheit, innovationsfreundliche Regulierung und der Erhalt industrieller Kompetenzen sind entscheidend, damit Deutschland auch k\u00fcnftig ein starker Automobilstandort bleibt. Nur so lassen sich Arbeitspl\u00e4tze sichern, Wertsch\u00f6pfung im Land halten und unsere technologische Spitzenposition behaupten. \u00a0 Die Studie \u201eELAB2040: Wertsch\u00f6pfung und Besch\u00e4ftigung in der Automobilindustrie\u201c hat das Fraunhofer-Institut f\u00fcr Arbeitswirtschaft und Organisation IAO im Auftrag der vbw \u2013 Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., der bayerischen und baden-w\u00fcrttembergischen Arbeitgeberverb\u00e4nde der Metall- und Elektro-Industrie, bayme vbm und S\u00fcdwestmetall, sowie von Gesamtmetall erstellt.<\/p>\n<p>Quelle:stmwi.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Handlungsbedarf in der Automobilindustrie ist gro\u00df Aiwanger: &#8222;Deutschland darf bei den Technologien der Zukunft nicht zum Zuschauer werden&#8220; Eine Studie des Fraunhofer-Instituts f\u00fcr Arbeitswirtschaft und Organisation best\u00e4tigt den enormen Ver\u00e4nderungsdruck, unter dem die deutsche Automobil\u00adindustrie steht. Wenn sich an den politischen Rahmenbedingungen nichts \u00e4ndert, drohen bis 2040 europaweit Verluste von 726.000 Arbeitspl\u00e4tzen und gegen\u00fcber [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":3944,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20,78,71],"tags":[4811],"class_list":["post-18741","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-auto","category-bayern","category-menue","tag-autoindustrie"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18741","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18741"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18741\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18742,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18741\/revisions\/18742"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/3944"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18741"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18741"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18741"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}