{"id":18739,"date":"2026-08-20T08:36:03","date_gmt":"2026-08-20T06:36:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18739"},"modified":"2026-08-20T08:36:03","modified_gmt":"2026-08-20T06:36:03","slug":"deutschlands-gasspeicher-drohen-ihr-winterziel-zu-verfehlen-bayern-besonders-im-blick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18739","title":{"rendered":"Deutschlands Gasspeicher drohen ihr Winterziel zu verfehlen &#8211; Bayern besonders im Blick"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Deutschlands Gasspeicher drohen ihr Winterziel zu verfehlen &#8211; Bayern besonders im Blick<\/p>\n<p>Aiwanger fordert zum Handeln auf: &#8222;Wenn die Gasspeicher nicht ausreichend gef\u00fcllt sind, muss der Bund eingreifen&#8220;<\/p>\n<p>Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger warnt vor einer wachsenden L\u00fccke bei der Bef\u00fcllung der deutschen Gasspeicher f\u00fcr den Winter 2026\/27. Bundesweit fehlen aktuell noch etwa 50 Terawattstunden (TWh), um das vorgesehene Speicherziel zum 1. November von durchschnittlich rund 70 Prozent zu erreichen. \u201eWir d\u00fcrfen beim Gas nicht sehenden Auges in eine Versorgungsl\u00fccke laufen. Jetzt muss die Einspeicherung deutlich an Fahrt aufnehmen\u201c, fordert Aiwanger den Bund zum Handeln auf. \u00a0 Der Staatsminister hat sich deshalb erneut mit einem Schreiben an Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche gewandt und fordert den Bund auf, die Wintervorsorge jetzt konsequent zu verfolgen und konkrete Ma\u00dfnahmen f\u00fcr den Fall einer ausbleibenden Trendwende vorzubereiten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=7144\" rel=\"attachment wp-att-7144\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7144\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/himmel-2-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/himmel-2-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/himmel-2.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Aiwanger unterst\u00fctzt die Einsch\u00e4tzung der Bundesnetzagentur, die die aktuell historisch niedrigen F\u00fcllst\u00e4nde best\u00e4tigt hat. Grunds\u00e4tzlich m\u00fcsse die Speicherbef\u00fcllung \u00fcber den Markt funktionieren. Die Speicherkunden h\u00e4tten Kapazit\u00e4ten gebucht \u2013 jetzt m\u00fcssten diese auch genutzt werden. \u00a0 Derzeit sind zwar knapp 80 Prozent der Speicher-Kapazit\u00e4ten durch Gash\u00e4ndler gebucht. Die Bef\u00fcllung findet jedoch nicht statt, weil die wirtschaftlichen Anreize f\u00fcr die Einspeicherung fehlen. Die geringe Preisdifferenz zwischen den Sommer- und Wintermonaten macht es f\u00fcr Marktakteure weniger attraktiv, Gas jetzt einzulagern. \u201eTheorie und Praxis klaffen derzeit zu weit auseinander\u201c, erkl\u00e4rt Aiwanger. \u00a0 Gleichzeitig steigt die internationale Nachfrage nach Fl\u00fcssigerdgas (LNG), insbesondere aus Asien. Zwar schaffen die deutschen LNG-Terminals zus\u00e4tzliche Flexibilit\u00e4t. Sie ersetzen aber nicht die Notwendigkeit, rechtzeitig ausreichende Vorr\u00e4te in den Speichern aufzubauen. \u00a0 Aiwanger: \u201eGasversorgung ist keine Sch\u00f6nwetterveranstaltung. Wir m\u00fcssen jetzt vorsorgen, solange noch Zeit ist. Der Bund muss die Entwicklung engmaschig beobachten und jederzeit in der Lage sein, gegenzusteuern, wenn die Einspeicherung nicht schnell genug vorankommt. Wir wollen keine unn\u00f6tigen Eingriffe in den Markt. Aber wenn sich eine Versorgungsl\u00fccke abzeichnet, darf der Staat nicht erst reagieren, wenn der Winter vor der T\u00fcr steht.\u201c \u00a0 F\u00fcr Bayern ist nach Ansicht Aiwangers ein Blick auf den bundesweiten Durchschnitt nicht ausreichend. Entscheidend seien auch die regionale Verteilung der Gasvorr\u00e4te und die verf\u00fcgbare Ausspeicherleistung. Gerade die bayerischen Speicher weisen derzeit vergleichsweise niedrige F\u00fcllst\u00e4nde auf. \u00a0 Dabei m\u00fcsse allerdings das gesamte europ\u00e4ische Gasnetz betrachtet werden. Speicher wirken \u00fcberregional und grenz\u00fcberschreitend. F\u00fcr die Versorgung Bayerns spielen auch die \u00f6sterreichischen Speicher Haidach und 7Fields eine wichtige Rolle, da sie direkt an das deutsche Fernleitungsnetz angebunden sind. \u00a0 \u201eEntscheidend ist nicht die deutsche Gesamtsicht. Entscheidend ist, ob das Gas im Winter dort aus dem Speicher kommt, wo es gebraucht wird. Gerade f\u00fcr Bayern m\u00fcssen deshalb F\u00fcllstand, Speicherstandorte und Ausspeicherleistung gemeinsam betrachtet werden\u201c, erkl\u00e4rt Aiwanger. \u201eWir haben in den vergangenen Jahren erlebt, wie schnell sich die Lage auf den Energiem\u00e4rkten ver\u00e4ndern kann. Wer im Sommer zu wenig vorsorgt, kann im Winter nicht einfach auf einen Knopf dr\u00fccken und Gas herbeizaubern.&#8220; \u00a0 Der Minister begr\u00fc\u00dft zugleich die Pl\u00e4ne von Bundeswirtschaftsministerin Reiche f\u00fcr eine Nationale Gasreserve. F\u00fcr den kommenden Winter 2026\/27 kommt dieses Instrument allerdings noch zu sp\u00e4t. \u201eDie nationale Gasreserve kann k\u00fcnftig ein zus\u00e4tzlicher Sicherheitsanker sein. F\u00fcr den Winter, der jetzt vor uns liegt, brauchen wir aber andere Instrumente. Das Gas f\u00fcr den n\u00e4chsten Winter muss jetzt in die Speicher.\u201c<\/p>\n<p>Quelle:stmwi.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Deutschlands Gasspeicher drohen ihr Winterziel zu verfehlen &#8211; Bayern besonders im Blick Aiwanger fordert zum Handeln auf: &#8222;Wenn die Gasspeicher nicht ausreichend gef\u00fcllt sind, muss der Bund eingreifen&#8220; Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger warnt vor einer wachsenden L\u00fccke bei der Bef\u00fcllung der deutschen Gasspeicher f\u00fcr den Winter 2026\/27. 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