{"id":18690,"date":"2026-08-06T08:37:15","date_gmt":"2026-08-06T06:37:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18690"},"modified":"2026-08-06T08:37:15","modified_gmt":"2026-08-06T06:37:15","slug":"bayerns-jagdminister-wirbt-fuer-konsequentes-wolfsmanagement","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18690","title":{"rendered":"Bayerns Jagdminister wirbt f\u00fcr konsequentes Wolfsmanagement"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">LENGGRIES:\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Bayerns Jagdminister wirbt f\u00fcr konsequentes Wolfsmanagement<\/p>\n<p>Aiwanger: &#8222;Die Almbauern brauchen ein Wolfsmanagement, das funktioniert. Wir biegen auf die Zielgerade ein&#8220; Bei der Hauptalmbegehung des Almwirtschaftlichen Vereins Oberbayern nahe Fleck bei Lenggries hat Bayerns Jagdminister Hubert Aiwanger deutlich gemacht, dass es auch f\u00fcr den Alpenraum ein konsequentes und praxistaugliches Wolfsmanagement geben muss.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=18691\" rel=\"attachment wp-att-18691\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-18691\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/102403_o-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/102403_o-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/102403_o.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Foto: StMWi\/Bastian Brummer<\/p>\n<p>Bei der Hauptalmbegehung des Almwirtschaftlichen Vereins Oberbayern nahe Fleck bei Lenggries hat Bayerns Jagdminister Hubert Aiwanger deutlich gemacht, dass es auch f\u00fcr den Alpenraum ein konsequentes und praxistaugliches Wolfsmanagement geben muss. Vor den knapp 1000 Teilnehmern betonte Aiwanger: \u201eBeim Umgang mit dem Wolf biegen wir auf die Zielgerade ein. Wenn wir nicht wieder durch dubiose Klagen von Wolfssch\u00fctzern gestoppt werden, bekommen wir ein zielf\u00fchrendes Wolfsmanagement hin. Es freut mich, dass meine langj\u00e4hrige Forderung, den Wolf ins Jagdrecht zu bringen, jetzt umgesetzt ist. Nun gilt es, die neuen M\u00f6glichkeiten in der Praxis anzuwenden. Denn die Weidetierhalter und der l\u00e4ndliche Raum erwarten zu Recht, dass ein Wolfsmanagement nicht nur auf dem Papier existiert, sondern vor Ort funktioniert. Den Landrats\u00e4mtern haben wir die notwendigen Werkzeuge an die Hand gegeben, um die traditionelle Bewirtschaftung der Almen und Alpen zu erhalten, indem in Weidegebieten die nicht durch Z\u00e4une vor dem Wolf gesch\u00fctzt werden k\u00f6nnen, der Wolfsabschuss erlaubt wird.\u201c Das Bayerische Jagdministerium hat die \u00c4nderungen des Bundesrechts unmittelbar in den Vollzug \u00fcberf\u00fchrt. \u201eDer Freistaat hat bereits wenige Wochen nach Inkrafttreten des Bundesjagdgesetzes die ersten Abschussgenehmigungen nach Nutztierrissen erteilt. Wir warten jetzt nicht auf Verordnungen oder Leitlinien aus Berlin, sondern nutzen die weiteren Instrumente konsequent. Das betrifft aktuell im Alpenraum die Ausweisung von &#8218;Weidegebieten&#8216;, in denen der Wolf zur Vermeidung von Nutztierrissen bejagt werden darf und im restlichen Bayern &#8218;Managementpl\u00e4ne&#8216;, die von Juli bis Oktober eine nachhaltige Wolfsbejagung zulassen. Mein Ministerium begleitet die Landrats\u00e4mter intensiv bei der Umsetzung der jagdgesetzlichen M\u00f6glichkeiten.\u201c K\u00fcnftig solle zudem das europarechtlich vorgesehene Monitoring des Wolfes beim Jagdministerium angesiedelt werden, um Entscheidungen aus einer Hand zu erm\u00f6glichen. Der Minister stellte die besonderen Bedingungen im Alpenraum und die Gefahren f\u00fcr die Almwirtschaft heraus: \u201eEin fl\u00e4chendeckender Herdenschutz durch Z\u00e4une ist auf Almen weder praktikabel noch m\u00f6glich. Deshalb braucht es ein Wolfsmanagement, das den besonderen Gegebenheiten der Almwirtschaft Rechnung tr\u00e4gt und schnelle, rechtssichere Entscheidungen erm\u00f6glicht. Wir d\u00fcrfen nicht weiter zulassen, dass die flei\u00dfigen Almbauern ihre Almen aufgeben, weil sie es nicht l\u00e4nger ertragen, ihr Vieh vom Wolf gerissen zu sehen. Rund 14.000 Bergbauernbetriebe bewahren durch t\u00e4gliche harte Arbeit 370.000 Hektar Kulturlandschaft in den Alpen und damit einen der gr\u00f6\u00dften Tourismusmagneten Bayerns. Sie erwarten zurecht Unterst\u00fctzung bei einem vern\u00fcnftigen Umgang mit dem Wolf.&#8220;\u00a0 Ansprechpartner: Bastian Brummer Stellv. Pressesprecher &#8218;Beim Umgang mit dem Wolf biegen wir auf die Zielgerade ein&#8216;, betonte Bayerns Jagdminister Hubert Aiwanger auf der diesj\u00e4hrigen Hauptalmbegehung bei Lenggries vor knapp 1000 Teilnehmern.<\/p>\n<p>Quelle:stmwi.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LENGGRIES:\u00a0 Bayerns Jagdminister wirbt f\u00fcr konsequentes Wolfsmanagement Aiwanger: &#8222;Die Almbauern brauchen ein Wolfsmanagement, das funktioniert. 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