{"id":18636,"date":"2026-07-23T08:38:11","date_gmt":"2026-07-23T06:38:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18636"},"modified":"2026-07-23T08:38:11","modified_gmt":"2026-07-23T06:38:11","slug":"freistaat-foerdert-weltweit-neuartigen-quantensensor-der-hardware-trojaner-auf-mikrochips-sichtbar-machen-soll","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18636","title":{"rendered":"Freistaat f\u00f6rdert weltweit neuartigen Quantensensor, der Hardware-Trojaner auf Mikrochips sichtbar machen soll"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Freistaat f\u00f6rdert weltweit neuartigen Quantensensor, der Hardware-Trojaner auf Mikrochips sichtbar machen soll<\/p>\n<p>Aiwanger: &#8222;Bayern st\u00e4rkt Chip-Sicherheit mit innovativer Quantentechnologie &#8211; 2,9 Millionen Euro f\u00fcr QuantumDiamonds und TUM&#8220; Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger \u00fcberreichte den symbolischen F\u00f6rderbescheid an Dr. Flemming Bruckmaier, CTO und Gr\u00fcnder von Quantum Diamonds sowie Prof. Dr. Hussam Amrouch von der TU M\u00fcnchen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=18637\" rel=\"attachment wp-att-18637\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-18637\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/102387_o-300x204.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"204\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/102387_o-300x204.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/102387_o.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Foto: Viola Kemmer\/StMWi<\/p>\n<p>Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat der QuantumDiamonds GmbH und der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen (TUM) einen F\u00f6rderbescheid in H\u00f6he von insgesamt 2,9 Millionen Euro f\u00fcr ein Projekt zur Trojaner-Detektion \u00fcberreicht. \u00a0 Aiwanger: \u201eDamit st\u00e4rken wir die Sicherheit und Vertrauensw\u00fcrdigkeit moderner Mikroelektronik. Mikrochips sind das Nervensystem unserer digitalisierten Wirtschaft. Umso wichtiger ist es, ihre Sicherheit und Vertrauensw\u00fcrdigkeit zu gew\u00e4hrleisten. QuantumDiamonds und die TUM entwickeln einen weltweit neuartigen Quantensensor, der verborgene Manipulationen auf Chips sichtbar machen soll. Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, wie bayerische Spitzenforschung in konkrete L\u00f6sungen f\u00fcr die technologische Sicherheit von morgen \u00fcbersetzt wird.\u201c \u00a0 Das gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsvorhaben tr\u00e4gt den Titel \u201eTroDeQu \u2013 Trojaner-Detektion durch zeitlich und r\u00e4umlich hochaufgel\u00f6ste Quantensensorik\u201c. Hardware-Trojaner sind gezielt eingebrachte oder unbemerkt entstandene Ver\u00e4nderungen an Mikrochips. Sie k\u00f6nnen die Funktionsweise elektronischer Systeme beeintr\u00e4chtigen, sensible Daten preisgeben oder sicherheitskritische Anwendungen manipulieren. Im Projekt TroDeQu wird deshalb ein innovativer Quantensensor entwickelt, der die elektrische Aktivit\u00e4t eines Mikrochips anhand seiner Magnetfelder hochaufgel\u00f6st sichtbar macht. Der technologische Ansatz gilt weltweit als neuartig und er\u00f6ffnet neue M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Sicherheitspr\u00fcfung moderner Halbleiter. \u00a0 Das Projekt wird im Rahmen des Bayerischen Verbundforschungsprogramms (BayVFP) gef\u00f6rdert. Davon entfallen 1,8 Millionen Euro auf die QuantumDiamonds GmbH und 1,1 Millionen Euro auf die TUM. Die Projektlaufzeit erstreckt sich vom 1. Januar 2026 bis zum 31. Dezember 2028. \u00a0 Aiwanger: \u201eTechnologische Souver\u00e4nit\u00e4t beginnt bei der sicheren Mikroelektronik. Wir unterst\u00fctzen dieses hochinnovative Verbundprojekt, das Quantentechnologie und Chipentwicklung auf einzigartige Weise miteinander verbindet. Wir wollen sicherheitskritische Schl\u00fcsseltechnologien nicht nur anwenden, sondern in Bayern selbst entwickeln und zur industriellen Reife bringen.\u201c \u00a0 Mit dem Bayerischen Verbundforschungsprogramm vernetzt der Freistaat gezielt Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, um wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in industrielle Anwendungen zu \u00fcberf\u00fchren. Davon profitieren insbesondere Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen. Das Programm st\u00e4rkt die Innovationskraft der bayerischen Wirtschaft, sichert Wertsch\u00f6pfung und Besch\u00e4ftigung und leistet einen wichtigen Beitrag zur technologischen Souver\u00e4nit\u00e4t Bayerns und Europas. \u00a0 Das Projekt TroDeQu verbindet zugleich zwei zentrale Zukunftsfelder der Hightech Agenda Bayern: Quantentechnologien und Mikroelektronik. Im Rahmen der Hightech Agenda investiert der Freistaat insgesamt 5,5 Milliarden Euro in Schl\u00fcsseltechnologien wie K\u00fcnstliche Intelligenz, Quantentechnologien, Mikroelektronik, CleanTech und Life Sciences. Ziel ist es, Bayern dauerhaft als f\u00fchrenden Hightech-Standort Europas zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Quelle:stmwi.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Freistaat f\u00f6rdert weltweit neuartigen Quantensensor, der Hardware-Trojaner auf Mikrochips sichtbar machen soll Aiwanger: &#8222;Bayern st\u00e4rkt Chip-Sicherheit mit innovativer Quantentechnologie &#8211; 2,9 Millionen Euro f\u00fcr QuantumDiamonds und TUM&#8220; Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger \u00fcberreichte den symbolischen F\u00f6rderbescheid an Dr. Flemming Bruckmaier, CTO und Gr\u00fcnder von Quantum Diamonds sowie Prof. Dr. Hussam Amrouch von der TU M\u00fcnchen. 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